Wenn der große Bösewicht im Film seine Weltuntergangsmaschine als unzerstörbar anpreist, vergisst er aus unerfindlichen Gründen gerne mal, dass seine Architekten einen großen roten Knopf ins Cockpit gebaut haben.
Und natürlich leitet dieser die Selbstzerstörungssequenz ein. Das ist in zahlreichen Medien inzwischen so oft passiert, dass sich der »Big Red Button« mit einer ellenlangen Seite auf TV Tropes verewigt.
Was soll schon passieren, wenn man den großen roten Knopf drückt
Auf dieser Sammlung von Mediengütern wird Teamgroup wohl eher nicht landen, aber die Inspiration ist definitiv vorhanden: Die P250Q genannte SSD hat nämlich ebenfalls einen solchen roten Knopf. Und natürlich ist er genau für dieselbe Funktion wie das filmische Vorbild da, denn damit lässt sich die SSD auf hardwareseitiger Ebene zerstören.
- Drückt ihr den Knopf für fünf bis zehn Sekunden, wird eine softwareseitige Löschung aller vorhandenen Daten auf der SSD ausgelöst. Ein »Auto-Resume«-Mechanismus soll dafür sorgen, dass dieser Vorgang auch bei unerwarteten Stromausfällen durchgezogen wird.
- Haltet ihr den Taster länger gedrückt, wird ein »dedizierter Zerstörungskreis« ausgelöst, der die verbauten Flash-ICs gezielt unterbricht – in der Folge werden die gespeicherten Bits physisch unbrauchbar.
Damit hat sich die Teamgroup P250Q SSD übrigens auf der vergangenen Computex 2025 eine Ehrung in der Kategorie Cybersicherheit verdient.
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Den Löschvorgang der SSD könnt ihr indes mittels mehrstufigen LEDs verfolgen - fast schon wie beim Countdown im Film, der die Sekunden bis zur Zerstörung herunterzählt. Über die Leuchtdioden sollt ihr feststellen können, ob die SSD derzeit bei der Initialisierung, Zerstörung oder dem verifizierten Abschluss liegt.
- Abseits der ungewohnten Art der Datensicherheit handelt es sich bei der Teamgroup P250Q um eine gängige PCIe-4.0-SSD.
- Der Hersteller nennt Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von 7.000 bzw. 5.500 MB/s. Als Speichervarianten stehen alle üblichen Kapazitäten von 256 GByte bis 2 TByte zur Verfügung - einen Preis nennt Teamgroup bisher allerdings nicht.
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