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Seite 2: Test: Asus OC Station - Prozessoren übertakten per Knopfdruck

Installation

Die Installation der Asus OC Station ist simpel. Lediglich ein Kabel müssen Sie mit dem Mainboard und ein Stromstecker mit dem Gerät verbinden, das war‘s. Die OC Station belegt zwei 5,25-Zoll-Schächte, in kompakten Gehäusen mit mehr als einem DVD-Laufwerk könnte es daher eng werden. Wer zusätzlich die Lüfter seines Rechners mit dem grauen Kasten unter Kontrolle halten will, der muss deren Anschlusskabel mit der OC Station verbinden (vier Lüfter können Sie direkt anschließen, insgesamt 12 aber mit dem Gerät steuern). Haben Ihre Lüfter 4-Pin-Molex-Stecker, schauen Sie ohne passenden Adapter in die Röhre.
Nach der Installation erkennt die OC Station die angeschlossene Hardware problemlos, und Sie können mit dem Übertakten beginnen. Unter Windows können Sie die mitgelieferte Software »ROG OC Station« installieren, müssen es aber nicht. Die Software dient lediglich dazu, den Lüftern und Übertaktungsprofilen eigene Namen zu geben.

Voltage Mit der OC Station können Sie nahezu jede Spannung regeln und beim Abweichen von den definierten Spannungswerte einen Alarm auslösen lassen. Die Spannung können Sie in Schritten von 0,005 Volt ändern. Die Standard-Einstellung verrät die OC Station allerdings nicht, die müssen Sie selber kennen.

Frequency Hier können Sie den Multiplikator, den Frontside Bus (FSB), den Speichertakt und die PCI-Frequenz beeinflussen. Den Multiplikator können Sie allerdings nur bei Prozessoren mit freiem Taktmultiplikator erhöhen. Dazu gehören die Extreme Editions vom Core und Core i7 sowie AMDs Black-Edition-Serie.

Fan Speed Ganze zwölf Lüfter haben Sie mit der OC Station unter Kontrolle. Solange Sie diese per 3-Pin-Molex an das Gerät angeschlossen haben. Wenn die Lüfterdrehzahlen einen von Ihnen festgelegten Wert unterschreiten oder ein Lüfter ganz ausfällt, alarmiert Sie die OC Station per Warnton.

Temperature Mit der Temperatur-Übersicht haben Sie sämtliche Werte im Blick, falls Sie sich jedes Mal unter den Tisch beugen, um die Werte abzulesen. Bequemer ist es, wenn Sie Temperatur-Obergrenzen einstellen. Dann macht Sie die OC Station automatisch auf Hitze-Gefahren aufmerksam.

Einstellungen In den Einstellungen definieren Sie per »Slideshow« Bilder, die die OC Station im Standbay anzeigt. Zudem können Sie in diesem Menü gespeicherte Profile laden oder neue abspeichern. Auch den Warnton und dessen Lautstärke manipulieren Sie an dieser Stelle.

Funktionen

Die OC Station von Asus hat vier Bedienelemente: einen Drehregler, einen Knopf zum Ein- und Ausschalten, einen für »OK« und einen für »Rückgängig«. Nach dem Einschalten präsentiert das Gerät auf einem kleinen, farbigen Display die verschiedenen Einstellungen, allerdings nur in Englisch.

Alles in allem bietet die Asus OC Station mehr als genug Einstellungsmöglichkeiten. Nahezu jeden Wert des Mainboards, des Prozessors oder des Arbeitsspeichers können Sie auslesen und manipulieren. Zum Rund-Um-Sorglospaket fehlen uns aber noch einige Features. So wäre es praktisch, nicht nur die aktuellen Werte ablesen zu können, sondern auch die Standard-Werte. Auch würden wir den Start-Screen der OC Station gerne selbst konfigurieren. So hätte jeder die für ihn wichtigsten Informationen jederzeit im Blick (wenn er sich unter den Schreibtisch beugt, wo die meisten Rechner stehen).

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