Ich will nicht von Gänsehaut sprechen, aber ...
– wenn man so etwas in einer Nachricht liest, dann weiß man: Das Produkt war besser als gut. Kein Wunder also, dass Lorenz nach seinem Besuch im Berliner Flaggschiff-Store über die ersten Studio-Monitore von Teufel eigentlich nur Positives verlieren kann.
Erste Studio-Monitore? Genau, der bisher eher für Heimkino-Ausstattung bekannte Audio-Hersteller aus Deutschland will sich einen neuen Markt erobern. Dafür hat man mit den Studio 5X seine ersten hauseigenen Aktiv-Lautsprecher präsentiert.
Dabei handelt es sich um echte Drei-Wege-Lautsprecher, es gibt also Hochtöner, Mitteltöner und Tieftöner in einem. Auf der Rückseite finden sich allerleit Einstell-Möglichkeiten: Lautstärke, Klang, Standby-Timing oder LED-Helligkeit sind da nur die Spitze des Eisberges.
Das Ziel von Teufel ist hoch gesteckt: Auf der einen Seite will man Lautsprecher in Studio-Qualität abliefern, mit der selbst Profis ihre Musik produzieren können. Gleichzeitig soll das Gerät aber auch Neulingen und Amateuren den Einstieg in die Musik-Produktion ermöglichen, vor allem dank Kampfpreis.
500 Euro (bzw. 550 Euro) klingt erst einmal nach einer Stange Geld. Laut Teufels eigener Aussage bekommt man für den Preis häufig nicht einmal einen einzelnen vergleichbaren Lautsprecher.
Ob der Vergleich hält, lässt sich nach einem ersten Hands-on nur schwer sagen. Was sich aber sagen lässt: Lorenz war nach seinem Besuch ziemlich begeistert und spricht sogar von den besten Lautsprechern dieser Größe, die er je gehört hat.
Die Zuordnung des Sounds war exzellent und stets klar. Bei einzelnen Musik-Clips kam gar das Gefühl auf, man würde die Musik von einer riesigen Bühne hören statt in einem kleinen Demo-Zimmer. Kurzzeitig war Lorenz sogar überzeugt, da müsste doch irgendwo noch ein Center-Lautsprecher stehen.
Gleichzeitig sei aber gesagt: Natürlich hatten die Lautsprecher bei ihrem ersten großen Auftritt Heimspiel. Im Demo-Raum ist alles genau so präperiert, dass die Studio 5X strahlen können. Trotzdem ist das, was Teufel in Berlin gezeigt hat, ein echtes Statement – gerade für einen Hersteller, der mit Studio-Monitoren neues Terrain betritt.
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