Apple feiert demnächst 50. Geburtstag: Am 1. April 1976 entstand in einer kleinen Garage kein Aprilscherz, sondern ein Unternehmen, das heute zu den größten Tech-Firmen der Welt gehört.
Den runden Geburtstag nimmt CEO Tim Cook zum Anlass, das vergangene halbe Jahrhundert in Interviews Revue passieren zu lassen.
In einem solchen mit CBS-News-Korrespondent David Pogue, der auch das Buch »Apple: The First 50 Years« geschrieben hatte, schilderte Cook nicht nur erstmals, wie ihn Co-Gründer Steve Jobs 1998 für Apple gewann, sondern auch, was der letzte Tipp des 2011 verstorbenen Jobs gewesen war.
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Der letzte Ratschlag war zeitgleich der wichtigste
In diesem Jahr übernahm Cook auch den Posten als Apple-CEO vom an Krebs erkrankten Jobs. Der Co-Gründer ernannte Cook explizit zu seinem Nachfolger, doch der war sich seiner Sache eigenen Angaben zufolge gar nicht mal so sicher – bis Jobs ihm einen entscheidenden Ratschlag gab.
Er sagte mir: Frag nie, was ich tun würde. Tu einfach das Richtige.
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Dieser Satz habe ihn von der Bürde befreit, permanent zu fragen, was Jobs an seiner Stelle getan hätte.
Dennoch denkt Cook laut eigenem Bekunden noch heute täglich an Jobs. Jobs' Prinzipien seien die DNA dieses Unternehmens, auch 50 Jahre nach seiner Gründung – und Cook hofft, dass sie es auch 100 und 200 Jahre in der Zukunft noch sein werden.
Steht ein Cook-Abgang bevor?
Inzwischen hat Cook das von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne in einer Garage im US-kalifornischen Los Altos gegründete Apple länger geführt als Jobs selbst: Die fünfzehn zusammenhängenden Jahre als CEO toppt im Unternehmen keiner.
Auch die Bilanz kann sich mindestens aus wirtschaftlicher Sicht sehen lassen:
- Seit Cooks Amtsantritt hat Apple seinen Börsenwert ungefähr verdreifacht, der Aktienkurs stieg um rund 1.600 Prozent.
- Dienste wie Apple Pay, Apple TV und Apple Music erwirtschaften nach Unternehmensangaben mittlerweile über 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr.
In den vergangenen Wochen mehren sich indes Gerüchte, wonach Cook selbst mittlerweile mit dem Gedanken eines Rücktritts spielt.
Ein weiteres Interview gegenüber Good Morning America dürfte als klares Dementi gelten: Hier ordnete Cook die gemutmaßten Abgangspläne als Gerücht ein, das er selbst nie gesagt habe.
Stattdessen gelte der Blick weiterhin der Zusammenarbeit mit dem Apple-Team, das stets das Beste aus ihm herausbringe.
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