Bio ist für mich kein Abfall mehr: Ich habe seit Wochen keinen Biomüll mehr entsorgt - der Grund ist ein neuartiges Küchengerät!

Meine Frau und ich haben ein neues Küchengerät daheim - nicht für's Kochen, kein Airfryer, kein Multikocher. Und ich habe seit Wochen keinen Biomüll nach draußen gebracht, meinen Pflanzen geht es dafür besser denn je. Was das miteinander zu tun hat? Alles!

Bio ist für mich jetzt kein Abfall mehr – ein neues Küchengerät hat in den letzten Wochen meine Frau und mich gleichermaßen begeistert. Bio ist für mich jetzt kein Abfall mehr – ein neues Küchengerät hat in den letzten Wochen meine Frau und mich gleichermaßen begeistert.

Bevor wir anfangen: Ich hätte nie gedacht, dass ich mal beruflich über meinen Biomüll schreibe. Und noch weniger, dass ich aus eigenem Antrieb und hoch motiviert über meinen Biomüll schreibe. Tja, hier wären wir.

Meine Frau und ich haben jetzt ein neues Küchengerät daheim, das unseren Biomüll verwertet und anderweitig einsetzbar macht – innerhalb von nicht einmal 24 Stunden. Was, wo, wie genau und wie gut das funktioniert, erfahrt ihr hier.

Nie wieder Biomüll rausbringen? Mit diesem Gerät bei Amazon geht's!

Hinweis: Dieser Artikel erschien bereits in einer früheren Version auf GameStar Tech und stieß auf großes Interesse. Wir haben ihn für euch auf Aktualität überprüft. Wenn ihr dieses Thema bislang verpasst habt, bekommt ihr jetzt erneut die Chance.

Biomüll adé: Bei uns bekommt der Biomüll ein zweites Leben – und es macht null Aufwand!

Vielleicht ist das jetzt wirklich der Moment, in dem ich offiziell von meinen Kollegen als „alt“ bezeichnet werden kann, aber mittlerweile machen mich solche Geräte glücklicher als der Release von Battlefield 6 oder Arc Raiders.

Neben unseren Hunden und Katzen erlaubt unser Sohnemann auch meiner Frau und mir, im Haushalt zu leben. Dafür wechseln wir auch Windeln, sorgen für Unterhaltung, Hygiene, Sauberkeit und nicht zuletzt natürlich für das Essen. Essensreste oder die übrigen Schnipsel von Gemüse beim Kochen landen typisch deutsch bei uns nicht in der grauen Tonne, sondern im Biomüll. Also, landeten.

Von Bananenschalen über Zwiebelreste bis hin zu Kaffeesatz: Alles wird wiederverwertet!

Wir haben den elektrischen Komposter von Söko. Mein Fazit nach einigen Wochen: Ich hätte nie gedacht, dass es so gut funktioniert – unser Biomüll lebt jetzt quasi weiter, nur ohne Schimmel. Und unsere Pflanzen freuen sich. Wir haben den elektrischen Komposter von Söko. Mein Fazit nach einigen Wochen: Ich hätte nie gedacht, dass es so gut funktioniert – unser Biomüll lebt jetzt quasi weiter, nur ohne Schimmel. Und unsere Pflanzen freuen sich.

Neuerdings kommt all unser Biomüll in unsere neuen elektrischen Komposter von Söko. Das ist eine junge, deutsche Marke und das Gerät gibt's in zwei Ausführungen bei Amazon, einmal mit und einmal ohne Glasdeckel.

Das Prinzip dahinter ist denkbar simpel: Der Biomüll wird erhitzt, getrocknet und zerkleinert – übrig bleibt ein feines Granulat, wie ihr es oben im Bild seht. Der ganze Prozess dauert bei einem vollen Topf keine 24 Stunden.

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Kaffeesatz als Pflanzendünger: So funktioniert es viel besser – und Schimmel ist kein Thema mehr!

Was bringt jetzt dieses Granulat, ist natürlich die Frage – und auch die Antwort ist simpel: Es ist ein verflixt guter Dünger. Zwar könnt ihr natürlich auch euren Kaffeesatz so als Pflanzendünger verwenden, doch der schimmelt meist extrem schnell oder muss aufwändig vorher getrocknet werden. Und der ganze restliche Biomüll muss in die Tonne.

Unser neues „Müllsystem“ ist da einfacher: Wir sammeln den Biomüll über ein paar Tage hinweg direkt im metallenen Topf des Komposters. Der Topf ist komplett herausnehm- und auch abwaschbar. Sobald er voll ist, stecken wir ihn ins Gerät, drücken den einzigen Knopf, den das Teil hat, und das war's.

Die Bedienung könnte leichter nicht sein und fast jeder Biomüll ist verwertbar!

Einmal gekocht, schon hat man eine Menge Biomüll: Ob Grünschnitt von Sellerie, Bananenschalen, Kaffeesatz, trockenes Brot oder sogar mal ein Stück alte Wurst – alles wird zu Pflanzendünger. Einmal gekocht, schon hat man eine Menge Biomüll: Ob Grünschnitt von Sellerie, Bananenschalen, Kaffeesatz, trockenes Brot oder sogar mal ein Stück alte Wurst – alles wird zu Pflanzendünger.

Ein Grund, warum auch meine Frau Fan von dem Gerät wurde, trotz anfänglich großer Skepsis („Schon wieder was, das in der Küche rumsteht?“), ist die Einfachheit. Einerseits haben wir den Komposter in die Speisekammer verfrachtet, andererseits kann man auch fast nichts falsch machen. Fast aller möglicher Biomüll kann verwertet werden und es gibt nur wenige Ausnahmen. Unten habe ich eine kleine Liste für euch.

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Den besten Dünger für Zimmerpflanzen einfach selbst machen!

Kompostiertes Material (also das Ergebnis, wenn Biomüll zersetzt wurde) bringt Pflanzen und Boden gleich mehrere handfeste Vorteile. Wichtig: Damit wir verstehen, warum gerade ein elektrischer Komposter sinnvoll ist, muss klar sein, dass das Resultat nicht einfach „Abfall bleibt Abfall“, sondern stofflich aufgewertet wird.

  • Makronährstoffe: Kompost liefert unter anderem Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) – die klassischen drei Hauptnährstoffe.
    • Stickstoff (N) unterstützt vor allem Blatt- und Grünwachstum.
    • Phosphor (P) fördert Wurzelbildung, Blüten und Fruchtbildung.
    • Kalium (K) stärkt die Zellstruktur, hilft bei der Regulierung von Wasserhaushalt und Stressresistenz.
  • Mikronährstoffe & Spurenelemente: Zusätzlich enthält guter Kompost kleinere Mengen z. B. von Calcium (Ca), Magnesium (Mg), Eisen (Fe), Zink (Zn) etc. Damit werden nicht nur „die großen drei“ abgedeckt, sondern auch wichtige Randbedingungen für gesundes Pflanzenwachstum.
  • Verbesserte Bodenstruktur & Wasserspeicherung: Kompost wirkt wie ein „Weichmacher“ im Boden – er lockert schwere Böden (z. B. lehmige Böden), verbessert gleichzeitig die Durchlüftung und erhöht die Wasserspeicherfähigkeit.
  • Erhöhte Nährstoffbindung im Boden: Durch den Zusatz von organischer Substanz steigt u. a. die Kationenaustauschkapazität (CEC) – das heißt: Der Boden kann besser Nährstoffe halten und langsam an die Pflanzen abgeben.
  • Förderung mikrobieller Aktivität und Bodenleben: Kompost bringt lebende Mikroorganismen mit oder fördert deren Aktivität – und diese erhöhen die Nährstoffverfügbarkeit (z. B. durch Mineralisierung), verbessern das Wurzelklima und könnten sogar Pflanzenschutz-Effekte haben (z.B. Unterdrückung von Krankheitserregern)
  • pH-Stabilisierung & Nachhaltigkeit: Ein guter Kompost hilft, den pH-Wert des Bodens im optimalen Bereich zu halten – was wiederum die Aufnahme von Nährstoffen erleichtert.

Was darf in einen elektrischen Komposter und was nicht?

Unser elektrischer Komposter ist nun seit einigen Wochen im Einsatz - und er hat sowohl meine Frau, mich und unsere Pflanzen überzeugt. Unser elektrischer Komposter ist nun seit einigen Wochen im Einsatz - und er hat sowohl meine Frau, mich und unsere Pflanzen überzeugt.

Damit euer Artikel auch praxisnah bleibt, hier eine Liste:

✅ Darf hinein

  • Gemüse- und Obstschalen (z. B. Kartoffelschalen, Apfelschalen, Karottenschnitzel)
  • Kaffeefilter / Kaffeesatz
  • Teebeutel (ohne Metallklammer und Faden)
  • Eierschalen
  • Gartenabfälle wie Laub
  • Alte Backwaren

All diese Dinge habe ich schon ausprobiert und bisher hat bei uns ausnahmslos jede Fuhre "Biomüll" hervorragend funktioniert.

❌ Darf nicht hinein

  • Milchprodukte / Fettige Speisereste (z. B. Butter, Käsereste)
  • Große Kerne (bspw. Pflaume oder Avocado)
  • Krankheitserregerhaltige Pflanzenreste (z. B. kranke Blätter, Pilzbefall)
  • Große Äste oder sehr hartes Holz (wenn das Gerät dafür nicht geeignet)
  • Chemisch behandelte Gartenabfälle (z. B. mit Pestiziden, Lacken)
  • Asche oder Kohlerückstände (je nach Gerät meist nicht geeignet)
  • Plastikteile, Metall, Glas oder andere anorganische Materialien
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Mein Fazit nach Wochen im Einsatz: Lohnt sich ein elektrischer Komposter?

Ich bin ehrlich: Hättet ihr mich vor dem Test nach meiner Meinung zu elektrischen Kompostern gefragt, hätte ich gesagt: unnötig. Qua meines Jobs bin ich allerdings auch von Natur aus neugierig, und nach wochenlangem Testen muss ich mir eingestehen: Ich hätte nicht gedacht, wie viel Mehrwert so ein Ding hat. Ich sehe deutlich, dass unsere Pflanzen mit dem selbstgemachten Dünger regelrecht prosperieren. Und, dass wir nie mehr stinkenden Biomüll in einer ekligen Tüte haben, in der sich schon nach kurzer Zeit die Fliegen einnisten, ist ein weiterer großer Pluspunkt.

Daher ist meine Meinung hier tatsächlich sehr eindeutig: Der SÖKO elektrische Komposter funktioniert einwandfrei. Er ist eine kleine Investition, ja, aber die Vorteile sind in meinen Augen ein echter Hit. Insbesondere, wenn ihr viel Gemüse verarbeitet und eure Pflanzen liebt.

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