Ob im Gym, in meinem Umfeld oder bei meinen Lieblingssportlern – irgendwie verfolgt mich dieses unscheinbare Stoffband am Handgelenk. Als absoluter Smartwatch-Nerd habe ich die Dinger jahrelang belächelt. Warum zur Hölle sollte ich mir ein Armband umbinden, das nicht mal ein popeliges Display hat und mir nicht sagen kann, wie spät es ist? Für mich war das komplett unverständlich. Aber die Neugier hat dann doch gesiegt und ich habe mir das aktuelle Whoop 5.0 den ganzen Urlaub lang ausgeliehen. Nach der Woche muss ich meine Vorurteile komplett revidieren, denn dieses kleine Band hat es wirklich drauf. Und diese Aussage kommt von einem eingefleischten Smartwatch-Junkie.
Hier bekommt ihr das Whoop-Armband zum Einsteigerpreis!Der Segen der stummen Überwachung
Das Wichtigste direkt vorab, damit keine Missverständnisse aufkommen: Das Whoop ist keine klassische Smartwatch und will auch gar keine sein. Wer beim Joggen auf der Uhr seine Spotify-Playlist weiterschalten will oder aufleuchtende WhatsApp-Nachrichten am Handgelenk braucht, ist hier völlig falsch. Das Armband hat kein Display, es vibriert nicht, es piept nicht. Und genau das scheint das Geheimnis hinter dem derzeitigen Hype zu sein!
Wirklich völlig unbemerkt sammelt der Sensor super präzise Daten zum Körper und bricht diese in drei simple Kategorien herunter: Belastung, Erholung und Schlaf. All diese Daten könnt ihr euch auf der App (ich habe selten so eine übersichtliche und nutzerfreundliche App genutzt) und ein auf euch abgestimmter KI-Coach sagt euch jeden morgen, ob und wie viel ihr euch heute auslasten solltet. Alles ganz simpel und doch super präzise und verlässlich. Das macht den ganzen Charme von Whoop auf uns darauf setzen auch die besten Sportler.
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Das Armband muss nie direkt geladen werden
Es gibt kaum ein Thema, bei dem ich mich so gut auskenne als bei Smartwatches. Doch eine Sache verstehe ich bis heute nicht. Wieso ist die Akkulaufzeit noch immer so mickrig. Meine Apple Watch muss jede Nacht geladen werden. Genau in der Zeit, wo die Uhr am Strom hängt, trackt man logischerweise keine Daten.
Beim Whoop-Armband ist das etwas eleganter gemacht worden. Wenn der Akku nach etwa vier bis fünf Tagen schlappmacht, schiebt man ein Akku-Pack (Wireless PowerPack) wie einen kleinen Rucksack über den Sensor am Arm. Man trägt das Band beim Laden also einfach weiter. Nimmt man das Pack dazu, soll man laut Hersteller auf ganze 14 Tage Akkulaufzeit kommen.
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Ihr müsst das Band nicht zwingend tragen
Das alles hatte ich so schon erwartet, doch eine Funktion kannte ich bis vor Kurzem noch nicht und die hat mich dann zum Fan vom Whoop-Armband werden lassen: Man muss das Teil nicht zwingend am Arm tragen. Der eigentliche Sensor lässt sich aus dem Armband rausklicken und in spezielle Sport-BHs, Boxershorts oder Oberarm-Bänder stecken. Das ist gerade beim Kampfsport oder schweren Krafttraining, wo so ein Band am Handgelenk extrem nerven oder kaputtgehen kann, ein Top-Feature.
Im Urlaub waren wir regelmäßig Padel spielen und ich hatte den Sensor unter meiner speziellen Sportbekleidung. Der Sensor hat alles super präzise mitgetrackt und ich musste keine schwere Smartwatch beim Spiel tragen, das vor allem beim Padel super nervt.
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Nur wenige Smartwatches leifern so gute Gesundheitswerte
Das Whoop-Armband berechnet über das Healthspan-Feature mittlerweile euer physiologisches Alter und zeigt euch, wie eure täglichen Gewohnheiten eure langfristige Gesundheit beeinflussen. Auch für Frauen ist das Teil super, da hormonelle Schwankungen und Menstruationszyklen getrackt und direkt in die tägliche Erholungs-Berechnung einbezogen werden. Diese Funktion habe ich bis heute noch bei keiner einzigen Smartwatch gehabt und ich habe schon über 20 Modelle am Arm gehabt.
Hier bekommt ihr das Whoop-Armband zum Einsteigerpreis!Nur mit einem Abo-Modell nutzbar
Ein Lieblingsspruch von meinem Vater lautet: Umsonst ist nur der Tod und ich finde das trifft bei dem Whoop-Armband ganz gut zu, denn das Geschäftsmodell von Whoop ist ein bisschen speziell und meiner Meinung nach super fragwürdig. Die Hardware an sich bekommt ihr quasi umsonst, aber ohne ein aktives Abo ist das Band absolut nutzlos und taugt nur noch als reiner Elektroschrott. Ihr zahlt hier stattdessen für die Mitgliedschaft und die extrem detaillierte Datenanalyse in der App.
Die haben das Ganze kürzlich in drei Stufen aufgeteilt: Für absolute Einsteiger gibt es Whoop One
für grob 199 Euro im Jahr, da bekommt ihr den Standard-Tracker. Wer ambitionierter ist und das PowerPack direkt dazuhaben will, schnappt sich für knapp 239 Euro die Peak
-Version.
Die absoluten Gesundheits-Nerds hauen rund 359 Euro im Jahr für die Life
-Mitgliedschaft raus, bei der es dann die MG-Version mit EKG und edlem Luxus-Band gibt. Wenn ihr die Augen offen haltet, gibt es bei Deals aber oft starke Bundles oder kostenlose Probemonate, mit denen man die ganze Nummer erstmal ganz entspannt testen kann.
Wer super präzise seine Körperwerte tracken will, macht mit dem Whoop nichts falsch. Ich bin selbst super überzeugt und die Funktionen sind Weltspitze. Doch seid euch beim Kauf sicher, denn ihr seid für mindestens 12 Monate an dem Abo gebunden.
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