Ewig ladende Menüs, eine verzögerte Suche und ein Startmenü, das sich gerne mal eine Denkpause gönnt: Vor allem auf langsamen Windows-PCs kann das zum Alltag gehören.
Doch damit soll jetzt Schluss sein. Microsoft verspricht in einem aktuellen Blogpost Abhilfe und stellt ein Update für Windows 11 vor, das wichtige Bereiche des Betriebssystems um bis zu 20 Prozent schneller machen soll.
Durch ein intelligenteres Speichermanagement können PCs laut Microsoft nun bis zu 2 GB mehr Daten im aktiven Arbeitsspeicher halten. Von dieser Optimierung profitieren insbesondere Nutzer von langsameren Rechnern mit 8 GB RAM oder weniger, bei denen Hintergrundprozesse gezielt reduziert werden, um mehr Ressourcen für aktive Anwendungen freizugeben.
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So funktioniert der Performance-Boost im Detail
Dass Windows künftig runder läuft, liegt laut Microsoft an einem deutlich besseren Umgang mit Systemressourcen.
Die versprochene Leistungssteigerung von bis zu 20 Prozent soll sich vor allem beim Booten, im Startmenü, im Datei-Explorer, bei der Windows-Suche und sogar bei Rechtsklick-Menüs bemerkbar machen.
Der Schlüssel dazu ist ein überarbeitetes Speichermanagement: Anstatt Daten auf die oft langsamere Festplatte auszulagern, kann Windows 11 jetzt bis zu 2 GB mehr aktiven Daten direkt im schnellen Arbeitsspeicher vorhalten.
Besonders hervorzuheben ist der Umgang auf Systemen mit 8 GB oder weniger Speicher. Hier setzt Microsoft gezielt bei unnötigen Hintergrundprozessen an.
Ein Beispiel ist der Umgang mit den Windows-Widgets. Diese werden auf schwächeren Systemen künftig erst dann in den Arbeitsspeicher geladen, wenn sie auch wirklich angeklickt werden.
Allein das hat laut Microsoft 200 Megabyte Speicher freigeschaufelt, die das System dann für Browser-Tabs oder das flüssige Arbeiten in Word und Co. einsetzen kann.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: Die versprochenen 20 Prozent sind im besten Fall erreichbar. Wie sich einzelne Rechner genau schlagen, kann nur der Praxistest nach der Installation des Updates zeigen.
Mehr als nur Speed: Neue Features für Alltag und Spiele
Neben der reinen Performance unter der Haube schraubt Microsoft auch an der Bedienbarkeit. So wird die Windows-Suche interaktiver. Einstellungen wie der Dark Mode sollen sich in Zukunft direkt über die Suche anpassen lassen, was wertvolle Sekunden oder sogar Minuten sparen soll.
Auch im Multimedia-Bereich wird optimiert. So startet die Fotos-App nun ebenfalls 20 Prozent schneller und bringt KI-Werkzeuge zum Entfernen störender Bildobjekte mit.
Gleichzeitig wachsen PC und Smartphone enger zusammen, sodass sich Nachrichten vom iPhone oder Android-Handy direkt über das Startmenü lesen und beantworten lassen.
Zu guter Letzt gibt es auch für Gamer ein echtes Highlight: Mit der Einführung von »Advanced Shader Delivery« stellt Windows vorab kompilierte Shader für unterstützte Titel wie Forza Horizon 6 bereit. Das soll die Ladezeiten vor dem Spielen von Minuten auf wenige Sekunden verkürzen.
Wann kommt das Update?
Wer jetzt direkt auf den »Nach Updates suchen«-Button klicken möchte, braucht unter Umständen noch ein wenig Geduld.
Microsoft rollt die Neuerungen, wie die überarbeitete Suche oder die beschleunigte Fotos-App, aktuell zuerst für Mitglieder des Windows Insider-Programms (die offiziellen Beta-Tester) aus.
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Der breite Rollout für alle regulären Windows-11-Nutzer ist für einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr angesetzt. Wann genau der Patch auf eurem Rechner landet, hängt zudem von eurem System ab, da Microsoft Updates traditionell in Wellen verteilt.
Es kann sich also lohnen, die Windows-Update-Einstellungen in den kommenden Wochen im Blick zu behalten.
Was haltet ihr von den vorgestellten Maßnahmen? Ist es ein Schritt in die richtige Richtung oder geht euch Microsoft noch nicht weit genug? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.

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