Dies ist die zweite Seite meines Artikels zu dem Thema, wie sich die Haltbarkeit von Bananen unter verschiedenen Bedingungen meiner Erfahrung nach darstellt.
Alles zum Versuchsaufbau und den optischen Ergebnissen erfahrt ihr auf der ersten Seite dieses Artikels. Im Folgenden geht es nun darum, wie die Bananen geschmeckt haben und welches Fazit ich insgesamt ziehe.
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Was sagt der Geschmack der vier unterschiedlichen Bananen?
Wie reif beziehungsweise weich eine Banane noch sein darf, bevor man sie lieber nicht mehr isst, kann man subjektiv sehr unterschiedlich beurteilen.
Für mich persönlich waren sowohl die normal
als auch die mit Alufolie eingewickelte Banane nach Ablauf der ersten acht Tage bereits zu matschig und nicht mehr nach meinem Geschmack.
Bei der Banane aus dem Kühlschrank hatte ich das Problem, sie lieber nicht direkt essen zu wollen. Zwar war ihr Fruchtfleisch längst nicht so matschig wie bei den anderen beiden Bananen, aber eben auch kalt. Geschmacklich fand ich sie aber durchaus noch genießbar nach acht Tagen.
Und wie sieht es bei der Banane im Glas aus, die ich dort ungefähr einen Monat aufbewahrt habe? Sie fühlte sich nicht nur insgesamt gummiartig an, sondern sie hat auch säuerlich und nicht mehr lecker geschmeckt, vermutlich durch die einsetzende Gärung oder andere Abbauprozesse im Zusammenhang mit dem Sauerstoffmangel.
Im Glas verbraucht die Banane Sauerstoff und reichert CO₂ an, was den Reifeprozess und die Verfärbung der Schale ausbremst. Das bedeutet aber nicht, dass eine solche Form der Aufbewahrung mit Blick auf den Geschmack und andere Aspekte dabei wirklich empfehlenswert ist.
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Fazit der Redaktion
Nils Raettig
Man kann es drehen und wenden, wie man will: Bananen sind und bleiben mit Blick auf die Aufbewahrung und ihren Reifeprozess ein empfindliches Obst. Wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn erlauben meine kleinen Versuche dazu zwar selbstredend nicht. Interessant fand ich es aber dennoch, sie durchzuführen.
Das Umwickeln des Stiels mit Alufolie hat dabei in meinem Fall kaum einen Unterschied gemacht.
Bewahrt man Bananen in einem verschlossenen Glas auf, werden sie zwar potenziell weniger schnell schwarz. Die geringe Sauerstoffmenge sorgt dann aber unter anderem eher für eine Gärung und andere Abbauprozesse, die den Geschmack und die Konsistenz deutlich negativ beeinflussen können.
Letztlich würde ich persönlich Bananen daher am ehesten im Kühlschrank unterbringen, sobald sie ausreichend gereift sind. Denn zu grün oder zu hart mag ich Bananen auch nicht.
Das lohnt sich aber nur dann, wenn man ihre Haltbarkeit verlängern will und damit leben kann, entweder eine kalte Banane zu essen oder mit dem Verzehr zu warten, bis sie außerhalb des Kühlschranks wieder etwas wärmer geworden ist.
Grundsätzlich empfehlenswert ist es außerdem, Bananen getrennt von anderen Früchten zu lagern, die Ethylen produzieren, wie beispielsweise Äpfel. Und werden sie doch mal zu reif, macht man daraus einfach Bananenbrot.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie das meinen Töchtern schmecken wird – und wie oft sie ihre Meinung darüber innerhalb von einer Woche ändern.
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