»Bananen bleiben mehrere Wochen lang frisch und verfärben sich nicht, wenn sie zusammen mit einem Haushaltsgegenstand aufbewahrt werden«: Ich habe diesen und andere Tipps ausprobiert

Es ist ein altbekanntes Leid: Bananen, die zu schnell schwarz und überreif werden. Doch längst nicht jedes vermeintliche Mittel dagegen hilft wirklich.

Nicht zu grün, nicht zu schwarz: Allzu lange hält der optimale Reifepunkt von Bananen nicht an. Wann er erreicht ist, kann man zudem subjektiv sehr unterschiedlich beurteilen. Nicht zu grün, nicht zu schwarz: Allzu lange hält der optimale Reifepunkt von Bananen nicht an. Wann er erreicht ist, kann man zudem subjektiv sehr unterschiedlich beurteilen.

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Ich bin vor einiger Zeit über einen Online-Artikel aus dem Haushaltsbereich gestolpert. Darin ging es um ein Thema mit biochemischem Hintergrund, das mir im Alltag regelmäßig begegnet: die Haltbarkeit von Bananen.

Ich habe Zwillingstöchter, die grundsätzlich gerne Bananen essen. Doch sie sind in einem Alter, in dem Bananen am einen Tag der beste Snack für Zwischendurch der Welt sein können und am nächsten Tag das widerlichste Lebensmittel, das man ihnen jemals angeboten hat.

Entsprechend schwierig gestaltet sich die Beantwortung der Frage, wie viele Bananen wir am besten kaufen, und entsprechend häufig kommt es vor, dass Bananen bei uns länger liegen bleiben, als geplant.

Der besagte Artikel verspricht nun nicht weniger als wochenlange Haltbarkeit, wenn man Bananen mit einem bestimmten Haushaltsgegenstand aufbewahrt. Genauer gesagt geht es um Alufolie, die man am Stiel anbringt. Ich habe ausprobiert, wie viel das und andere Tipps zur Aufbewahrung von Bananen meiner Erfahrung nach bringen.


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Warum Bananen schwarz werden und die erste Testrunde

Die Verfärbung ist Teil des Reifeprozesses, den das Reifegas Ethylen auslöst und beschleunigt. Dieses Gas bilden die Bananen selbst, wobei zusätzlich gilt: Einmal angestoßen, verstärkt sich die Ethylenbildung selbst. Dafür braucht es gleichzeitig genug Sauerstoff.

Laut wissenschaftlich nicht wirklich belegten Vermutungen soll am Stiel der Banane das meiste Ethylen entstehen. Daher auch der Tipp, ihn in Alufolie einzuwickeln. Ein weiterer Tipp lautet, Bananen in einem verschlossenen Glas aufzubewahren. Gesagt, getan!

Die folgende Animation zeigt, was in meiner ersten Testrunde über einen Zeitraum von acht Tagen mit drei Bananen von derselben Staude passiert ist. Das Bild, das am Ende am längsten dargestellt wird (drei Sekunden lang) markiert den Endpunkt der Animation. Danach geht sie wieder von vorne los.

Die Banane im Glas verfärbt sich kaum, die mit der Alufolie um den Stiel herum hat gleichzeitig höchstens minimale Vorteile gegenüber der ohne Folie am Stiel aufbewahrten Banane:

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Die Ergebnisse der zweiten Testrunde

In einem zweiten Testlauf mit neuen Bananen habe ich eine davon zusätzlich im Kühlschrank aufbewahrt. Dabei kann die Schale durch Kälteschäden an der tropischen Frucht recht schnell braun werden, das Fruchtfleisch bleibt aber länger frisch als bei Zimmertemperatur.

Hier seht ihr zunächst die klassisch aufbewahrte Banane. Die ersten acht Bilder decken wieder acht Tage ab, beim letzten Bild in der Animation springen wir nochmal drei Tage weiter, also zu Tag elf. Das späteste Foto wird jeweils erneut am längsten dargestellt (drei Sekunden), bevor die Animation wieder von vorne beginnt.

Es folgt die Banane mit Alufolie um den Stiel. Die Bräunung ist hier meiner Einschätzung nach erneut nur in geringem Rahmen langsamer vonstattengegangen als bei der Banane ohne Alufolie.

Nun geht es um die Banane im Kühlschrank. Sie hat trotz Kälteschäden klar länger gebraucht, um braun zu werden.

Den Abschluss bildet die Banane im Glas. Es handelt sich dabei um dieselbe Banane wie aus dem ersten Versuch. Sie ist also bereits über eine Woche älter als die anderen Bananen. Dennoch liegt sie mit Blick auf die Verfärbung der Schale am Ende der zweiten Testrunde weiter ganz vorn.

Auf dem Bild unten mit allen vier Bananen im direkten Vergleich springen wir nochmal zehn Tage weiter.

Der Kauf der Bananen lag hier also nicht ganz drei Wochen zurück, beziehungsweise sogar etwa vier Wochen im Falle der Banane im Glas.

Die zweite Banane von rechts ist die, die im Kühlschrank aufbewahrt wurde. Die zweite Banane von rechts ist die, die im Kühlschrank aufbewahrt wurde.

Die Banane aus dem Kühlschrank hat sich in meinem Fall weniger stark zum Dunklen hin verfärbt als die Bananen links davon. Die Banane im Glas bleibt weiterhin die mit den geringsten Verfärbungen.

Abschließend folgt auf der nächsten Seite des Artikels die Klärung der wohl entscheidenden Frage bei diesem Versuch, weil Aussehen eben längst nicht alles ist: Wie gut haben die Bananen geschmeckt?

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