Wer künftig Xbox-Spiele aus der Cloud streamt, muss unweigerlich auf die Uhr schauen. Nachdem Microsoft bereits im September angekündigt hatte, die bisherige Cloud-Gaming-Flatrate von Game Pass in ein festes Stundenkontingent umzuwandeln, folgt jetzt der nächste Schritt.
Wie Xbox in einem aktuellen Blogpost bestätigt, startet ab sofort das neue »Cloud Playtime«-Feature für Xbox Insiders in die Testphase. Dieses neue Modell erlaubt es Spielern, Prepaid-Pakete zu buchen, die bei 24 Cent pro Spielstunde starten.
Mit dem neuen Feature können Spieler Cloud-Spielzeit erstmals in Form separater Prepaid-Pakete erwerben.
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Das sind die neuen Preise
Wer sein monatliches Inklusiv-Kontingent des Game Pass aufgebraucht hat oder den Service künftig komplett ohne laufendes Abonnement nutzen möchte, kann aus drei verschiedenen Prepaid-Paketen wählen:
- 10 Stunden für 3,99 US-Dollar (ca. 40 Cent pro Stunde)
- 25 Stunden für 7,99 US-Dollar (ca. 32 Cent pro Stunde)
- 50 Stunden für 11,99 US-Dollar (ca. 24 Cent pro Stunde)
Wichtig zu wissen: Die neuen Prepaid-Pakete befinden sich derzeit in der Testphase und sind zunächst für Xbox Insiders verfügbar. Microsoft nennt bislang ausschließlich US-Dollar-Preise. Ob und zu welchen Konditionen das Angebot in Deutschland startet, ist noch offen.
Anzumerken ist auch, dass laut einer Information von Video Games Chronicle bestehende Ultimate-Abos in bestimmten Ländern, unter anderem Deutschland, von den Änderungen erst einmal nicht betroffen sind, solange das Abo sich automatisch verlängert.
Künftig zwei Zielgruppen
Während Abonnenten Cloud-Gaming-Spielzeit als Teil des Abonnements erhalten, können die Prepaid-Pakete auch von Nicht-Abonnenten gebucht werden.
- Game-Pass-Abonnenten: Bekommen weiterhin monatliche Cloud-Spielstunden, aber nicht mehr unbegrenzt. Wer mehr spielt, muss gegebenenfalls nachkaufen.
- Game Pass Ultimate: 15 Stunden
- Game Pass Premium: 10 Stunden
- Game Pass Essential: 5 Stunden
- Spieler ohne Game Pass: Sie können Cloud-Spielzeit direkt kaufen und damit geeignete Spiele streamen, die sie besitzen. Für ausgewählte Free-to-Play-Spiele gibt es außerdem einen kostenlosen, werbefinanzierten Zugang.
Laut Microsoft streamen 96 Prozent der bisherigen Nutzer weniger als 15 Stunden im Monat.
Weitere Änderungen
Die wichtigste Neuerung neben der Preisstruktur ist die Haltbarkeit der gekauften Zeit. Während die in den Game-Pass-Abos enthaltenen Freistunden (etwa die 15 Stunden im Ultimate-Abo) am Ende jedes Monats verfallen, soll das für die »Cloud Playtime«-Pakete nicht gelten.
Nicht verbrauchte Stunden aus den Prepaid-Paketen bleiben für die spätere Nutzung verfügbar. Wer etwa ein 50-Stunden-Paket kauft und davon im Abrechnungszeitraum nur zehn Stunden nutzt, kann die übrigen 40 Stunden später einsetzen. Die aufgesparten Stunden sollen bei Abonnenten erst dann wieder verwendet werden, wenn das reguläre Limit überschritten wird.
Die Umstellung markiert damit eine Abkehr von Microsofts bisheriger Strategie.
Nun ist eure Meinung gefragt. Was haltet ihr von der Umstellung? Habt ihr Cloud-Streaming schon einmal genutzt oder bevorzugt ihr das klassische Spielerlebnis? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.

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