Neues Xbox-Bezahlsystem: Gelegenheitsspieler gewinnen, wer für den Game Pass zahlt, verliert

Microsoft hat Veränderungen für den Xbox Game Pass angekündigt. Cloud-Gaming kann demnächst auch ohne Abo genutzt werden.

Der Game Pass wird erneut angepasst. (Bild: Microsoft) Der Game Pass wird erneut angepasst. (Bild: Microsoft)

Cloud-Gaming gehört schon seit geraumer Zeit zum Angebot des Xbox Game Pass. Nun hat Microsoft allerdings Änderungen am System vorgestellt.

Für Abonnenten des Service gibt es dabei schlechte Neuigkeiten, alle anderen könnten hingegen profitieren.

Cloud-Gaming in Zukunft auch ohne Game Pass

Cloud-Gaming galt mal als das nächste große Ding im Gaming. Trotz des enormen Potenzials hat sich die Technik bisher aber noch nicht wirklich durchgesetzt. Dennoch bietet Microsoft das Spiele-Streaming auch als Teil des Xbox Game Pass an. Und schon bald auch ohne Abo.

Wie in einem neuen Blog-Artikel nämlich erklärt wird, wird es ab November 2026 ein paar Änderungen bezüglich Cloud-Gaming geben. Spieler bekommen so die Möglichkeit, Spielzeit direkt zu erwerben, ohne dafür ein Abo für den Xbox Game Pass abschließen zu müssen.

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Wie viel das dann kosten wird, will Microsoft in den kommenden Wochen bekannt geben. Die Preise werden sich zudem je nach Markt unterscheiden. Auch ob man dann feste Kontingente kaufen muss oder nur so viel bezahlt, wie man auch wirklich braucht, ist noch offen.

Während das für Gelegenheitsspieler erst einmal eine gute Nachricht ist, kommt diese auch mit einem Haken für alle Abonnenten des Game Pass. Dort werden im selben Zug nämlich neue Zeitlimits für das Cloud-Gaming eingeführt. Wer den Dienst länger nutzen will, muss ebenfalls mehr zahlen.

Folgende Zeiten sind ab sofort monatlich im Abo enthalten:

  • Game Pass Ultimate: 15 Stunden
  • Game Pass Premium: 10 Stunden
  • Game Pass Essential: 5 Stunden
GameStar PC Special FYNG Edition WQHD
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CPU: AMD Ryzen 5 9600X (6x bis zu 5,4 GHz)
GPU: Nvidia GeForce RTX 5070 12 GB
RAM: 32 GB DDR5
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  • Nur für kurze Zeit verfügbar
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So erklärt Microsoft den Schritt:

»Wir führen dieses Modell ein, da die Kosten für die Bereitstellung von Cloud-Gaming steigen, je mehr Menschen den Dienst nutzen und je länger sie spielen. Durch die Umstellung auf monatliche Limits können wir den Dienst weiterhin anbieten und gleichzeitig in dessen Zuverlässigkeit und Leistung investieren. Uns ist bewusst, dass dies für manche Spieler in der Praxis höhere Kosten bedeutet.«


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Das eigentliche Angebot des Game Pass wird dadurch also faktisch schlechter. Laut Microsoft wird erwartet, dass etwa vier Prozent aller Abonnenten von dem Schritt betroffen sein werden. Für einen Großteil der Nutzer ändert sich also vermutlich in der Praxis überhaupt nichts. Alle, die regelmäßig Cloud-Gaming verwenden, müssen aber tiefer in die Tasche greifen.


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