»Oh, hast du dir die neue Apple Watch gegönnt?« Ich habe diesen Satz in den letzten vier Wochen ungelogen bestimmt ein halbes Dutzend Mal gehört. Und jedes Mal muss ich mir ein Grinsen verkneifen, wenn ich dann erkläre, dass es nur 'ne Xiaomi-Smartwatch für knapp 100 Euro ist. Früher hätte ich mich geweigert, mit so einem Doppelgänger rumzulaufen. Entweder man kauft das teure Original oder man lässt es komplett bleiben. Aber nachdem meine letzte teure Marken-Smartwatch mich so enttäuscht hat, sah ich es überhaupt nicht mehr ein, wieder 400 Euro zu verbrennen. Also hab ich meinen ganzen Technik-Snobismus über Bord geworfen und der Xiaomi Redmi Watch 6 spontan eine Chance gegeben. Bis heute bereue ich es keine Sekunde!
Hier bekommt ihr die Redmi Watch 6 zum Hammerpreis!Fühlt sich super hochwertig an
Xiaomi hat der Redmi 6 einen Rahmen aus Aluminiumlegierung verpasst. Wenn ihr das Ding morgens anlegt, habt ihr direkt dieses kühle, schwere Metall-Gefühl auf der Haut. Bei vielen Uhren in dieser Preisklasse knarzt das Plastik nur beim Anziehen. Hier habt ihr ein wirkliches tolles Tragekomfort!
Dazu kommt, dass die Uhr extrem flach ist mit gerade mal 9,9 Millimeter. Wer schon mal im Winter versucht hat, eine dicke Outdoor-Smartwatch unter den Ärmel von einem Hemd oder einer engen Jacke zu quetschen, weiß genau, was das für ein Krampf ist.
Was diese Uhr der Apple Watch sogar voraus hat ist das Display. Ihr starrt hier auf ein 2,07 Zoll großes AMOLED-Panel. Das läuft mit 60 Hertz und die Ränder sind nur zwei Millimeter dick. Zusammen mit den abgerundeten Ecken sieht das einfach eins zu eins aus wie das Ding mit dem angebissenen Apfel, nur dass ihr hier einen Bruchteil zahlen müsst.
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Gesundheitsfunktionen wie bei den teuren Modellen
Die meisten von uns holen sich eine smarte Uhr doch, um ein bisschen das Gewissen zu beruhigen und den eigenen Körper im Blick zu haben. Normalerweise vertraut man den Billig-Smartwatches bei Gesundheitsfunktionen nicht einen Millimeter überm Weg, aber die Redmi Watch 6 liefert hier überraschend gut ab.
Die Sensoren auf der Rückseite messen euren Puls und checken euren Blutsauerstoff (den SpO2-Wert). Wenn man sich beim Sport mal wieder total überschätzt hat, ist das echt ganz geil, um zu sehen, ob man gleich aus den Latschen kippt.
Mein absolutes Ritual am Morgen ist mittlerweile aber das Schlaftracking. Noch bevor ich überhaupt richtig wach bin, gucke ich auf die Uhr und lasse mir haarklein aufdröseln, wie die Nacht war. Die Uhr checkt nebenbei euren Stresspegel und zeigt euch extrem genau, wann ihr unruhig wart oder gefühlt kein Auge zugetan habt. So weiß ich morgens schon direkt, ob ich heute zwei Kaffee mehr brauche.
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Die Akkulaufzeit ist absurd
Wenn ich an meine alten Flaggschiff-Uhren denke, kriege ich direkt Puls. Die mussten jeden Abend ans Ladekabel. Bei der Redmi Watch 6 dachte ich erst, bei dem riesigen Display ist eh nach zwei Tagen Feierabend, dem ist aber nicht so.
Xiaomi hat einen 550-mAh-Akku reingezimmert und haut auf dem Papier eine Laufzeit von 24 Tagen raus. Nach knapp einen Monat kann ich sagen, dass diese Zahlen nicht einmal übertrieben sind. Ich habe die Uhr jetzt exakt einen Monat am Arm, hab alle Benachrichtigungen und Sensoren auf Anschlag stehen und ich musste letzte Woche das erste Mal nach dem Ladekabel greifen.
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Lohnt sich die Redmi Watch 6?
Irgendwo muss der Haken ja sein bei einem Preis unter 100 Euro. Und den hab ich richtig schön auf die harte Tour gefunden. Letzten Mittwoch stand ich morgens völlig verpennt beim Bäcker, die Hände voll mit Tüten. Ich wollte wie immer meine Brötchen mit der Uhr bezahlen, halte das Handgelenk ans Terminal und nichts hat gepiept. Richtig unangenehm. Xiaomi hat nämlich in der europäischen Version einfach den NFC-Chip weggelassen. Google Pay oder so habt ihr hier also nicht.
Dazu kommt, dass das System auf der Uhr total dichtgemacht ist. Es gibt keinen App-Store. Mal eben schnell Spotify, WhatsApp oder Google Maps nachinstallieren? Geht nicht. Auch eine echte kleine Navi-Karte fürs Handgelenk gibt es nicht.
Vermisse ich das Bezahlen an der Kasse? Ja, schon irgendwie. Aber ich hab hier eine richtig edle, flache Uhr aus Metall am Arm, die optisch locker in der 400-Euro-Liga mitspielt und deren Akku einfach ewig hält. Und das für 'nen Appel und 'nen Ei. Wenn ihr damit leben könnt, dass ihr zum Bezahlen die Karte zücken müsst, werdet ihr aktuell für dieses Geld absolut nichts Besseres finden! Ich kann wirklich jedem diese Smartwatch empfehlen.
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