Smartwatches kennt mittlerweile jeder. Man weiß, was die Dinger können, aber irgendwie hat man auch immer dieses typische Bild im Kopf: so ein eckiges, schwarzes Display am Handgelenk. Wenn man abends mal was trinken geht oder im Büro ein bisschen schicker angezogen ist, sieht das meistens unpassend aus. Bis jetzt hieß es immer: Entweder man trägt eine schöne analoge Uhr oder man nimmt halt den praktischen Fitness-Tracker. Xiaomi hat vor ein paar Monaten eine neue Uhr, die Watch S5, rausgebracht und als ich sie das erste Mal gesehen habe, musste ich sie mir einfach besorgen. Das Ding sieht aus wie ein Chronograph vom Juwelier, hat aber die neuste Technik verbaut.
Die schönste Smartwatch gibt es hier zum Hammerpreis!Echtes Carbon und Keramik in der Smartwatch verbaut
Beim Vorgänger (die beliebte Watch S4) war das Markenzeichen die Lünette ums Display, die man abknibbeln und austauschen konnte. War zwar eine ganz nette Idee, fühlte sich nach einiger Zeit aber irgendwie nach Bastelstunde an. Xiaomi hat dieses Feature komplett weggelassen und die neue S5 kommt jetzt mit einem fest verbauten Edelstahlgehäuse.
Wer es ganz klassisch mag, schnappt sich die "Black & Silver" Variante mit dem Kautschuk-Band. Richtig schick wird es bei der "Ceramic Blue". Da ist der Ring ums Display aus echter, kratzfester Keramik und es gibt ein edles Lederarmband in Blau dazu. Mein persönlicher Favorit ist aber die "Jungle Green". Da besteht der Rand aus Carbon. Das ist extrem leicht, hält ordentlich was aus und sieht mit dem Kautschuk-Nylon-Band super schick aus.
Bedient wird das Ganze ganz normal über den Touchscreen oder, was ich als Must-Have für Smartwaches finde, über eine kleine drehbare Krone an der Seite. Schwimmen oder duschen gehen ist dank 5 ATM Wasserdichtigkeit natürlich auch überhaupt kein Problem.
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Mindestens zwei Wochen Akkulaufzeit
Das größte Problem bei Smartwaches ist der Akku. Es ist einfach nervig, wenn man die Uhr jeden zweiten Tag ans Ladekabel hängen muss. Bei der S5 hat Xiaomi einen ziemlichen Oschi eingebaut - einen 815-mAh-Akku. Klingt jetzt vielleicht erstmal nur nach einer langweiligen Zahl, aber der Vorgänger hatte nicht mal 500 mAh.
Ihr habt bei normaler Nutzung der Watch S5 locker zwei Wochen am Stück eure Ruhe. Wenn ihr nicht jeden kleinen Schritt rund um die Uhr trackt, sind sogar bis zu drei Wochen drin. Selbst die Leute, die das Display dauerhaft an haben wollen (Always-On), kommen über eine Woche.
Das Display selbst kann auch mit den großen Namen mithalten. Das AMOLED-Panel wird so hell, dass ihr selbst im Hochsommer bei praller Sonne problemlos eure WhatsApp-Nachrichten oder die Uhrzeit ablesen könnt, ohne euch die Hand umständlich über die Augen halten zu müssen.
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Alles drin, was man im Alltag so braucht
Die Uhr sieht nicht nur schick aus, technisch ist auch was geboten. Das Menü läuft schön flüssig (was bei Smartwatches leider noch nicht der Standard ist) und es gibt tatsächlich Offline-Karten. Ihr könnt euch die Maps direkt auf die Uhr laden und euer Handy beim Joggen oder Wandern im Wald daheim liegen lassen. Für viele ist das ein großes Kaufargument.
Ein bisschen Spielerei ist natürlich auch dabei: Es gibt eine Sturzerkennung, falls man mal blöd fällt, und einen sogenannten "Passion Modus", der erkennen soll, wenn ihr euch beim Sport freut und aufgeregt seid. Basics wie NFC zum kontaktlosen Bezahlen an der Supermarktkasse und eine Telefonfunktion über die Uhr sind natürlich auch an Bord. Speziell für Radfahrer hat Xiaomi ein paar coole Sachen eingebaut. Ihr könnt die Smartwatch im Prinzip wie einen Fahrradcomputer nutzen und sogar externe Wattmesser direkt per Bluetooth mit der Uhr verbinden.
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