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Dieses KI-Tool der AfD ist eigentlich nicht zulässig

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Dieses KI-Tool der AfD ist eigentlich nicht zulässig

Das Recherche-Netzwerk Correctiv hat undercover aufgedeckt, wie die AfD ein eigens entwickeltes KI-Tool nutzt, um massenhaft und gezielt Wut und Empörung im Netz zu schüren. In diesem Video erklärt euch Vera, wie diese Content-Maschinerie im Hintergrund genau funktioniert und warum sie so gefährlich für den politischen Diskurs ist.

Die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst:

Das Tool: Das Programm namens »Alternita Studio« gehört einer Firma des Leiters der AfD-Bundeszentrale (Hans-Holger Malcomeß) und wird aktuell bundesweit in den Kreisverbänden verteilt.

- Wut als Währung: Das Tool scannt alle 15 Minuten ausgewählte News-Seiten. Die Nachrichten werden von der KI nicht nach Relevanz oder Wahrheitsgehalt bewertet, sondern ausschließlich nach ihrem Potenzial, Wut und Empörung zu generieren.

- Vollautomatisiert und regional angepasst: Aus einer Meldung bastelt die KI automatisch zehn fertige Social-Media-Posts für verschiedene Plattformen. Der Tonfall lässt sich dabei regional anpassen: von »abgeschwächt« (etwa für Hessen) bis »hart draufhauen« (für den Osten).

- Tech-Richtlinien umgangen: Obwohl KIs wie ChatGPT, Gemini oder Claude solche politischen Kampagnen eigentlich verbieten, umgeht das AfD-Tool diese Sperren, indem es direkt über die kostenpflichtigen Entwickler-Schnittstellen (APIs) von Google, Anthropic und OpenAI läuft.

Bei diesem Tool geht es um mehr als politische Inhalte; es ist im Grunde eine automatisierte Fabrik für negative Emotionen. Ein gefährlicher Trend, der zeigt, was passiert, wenn Reichweite und Wut über Wahrheitsgehalt gestellt werden.


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