AMD Radeon R9 Fury X2 - Vorstellung im Dezember, im Handel aber erst 2016

AMD wird seine Radeon-Grafikkarte aus der Fury-Serie mit zwei Grafikchips vermutlich im Dezember vorstellen, aber wohl erst 2016 verkaufen.

von Georg Wieselsberger,
02.12.2015 11:49 Uhr

Die im Juni 2015 präsentierte AMD Radeon R9 Fury X2 (Bildquelle: Twitter/Anshel Sag)Die im Juni 2015 präsentierte AMD Radeon R9 Fury X2 (Bildquelle: Twitter/Anshel Sag)

Update: Laut einem Bericht von Benchlife.info wird AMD die neue Radeon R9 Fury X2 zwar noch im Dezember 2015 offiziell vorstellen, doch bis die Grafikkarte tatsächlich im Handel zu finden sein wird, soll es noch etwas dauern. Der Bericht nennt das 1. Quartal 2016, das natürlich schon im Januar 2016 beginnt, geht jedoch davon aus, dass die Radeon R9 Fury X2 sogar erst gegen Ende März 2016 erhältlich sein wird.

Partner hätten zwar schon Vorserien-Modelle, doch bis die Produktion anläuft und die Grafikkarten dann verkauft werden könnten, würde es noch einige Zeit dauern. Damit würde die Radeon R9 Fury X2 nur einige Monate vor der nächsten Grafikkarten-Generation erscheinen, die sowohl AMD als auch Nvidia im nächsten Jahr veröffentlichen wollen.

Quelle: Benchlife.info

Originalmeldung: Schon im Juni 2015 hatte AMD eine Fury-Grafikkarte ohne Kühler präsentiert, auf der zwei Grafikchips zu sehen waren und die auch in dem kleinen Rechner Project Quantum verbaut war. Als möglicher Veröffentlichungstermin wurde der Herbst des Jahres genannt. In der Zwischenzeit hat es Hinweise auf Vorserienmodelle dieser Grafikkarte gegeben, die beispielsweise in der indischen Importdatenbank Zauba unter dem Codenamen »Gemini« - auf Deutsch Zwillinge - auftauchten.

Nun soll AMD für Dezember 2015 eine Veranstaltung planen, auf der diese neue Dual-GPU-Grafikkarte vorgestellt wird. Die bislang in der Berichterstattung verwendete Bezeichnung Radeon R9 Fury X2 ist allerdings noch nicht offiziell. Ein kurzer Austausch bei Twitter zwischen Chris Hook, einem Marketing Director von AMD, und Raja Koduri, den Chef der Radeon Technolog Group, bringt einen weiteren Codenamen »Polaris« ins Spiel - sofern es sich dabei nicht um eine Unterhaltung von zwei Astronomie-Fans handelt.

Laut Cook gibt es »nächste Woche Sternenhimmel« und damit »eine exzellente Sicht auf Polaris» im kalifornischen Ort Sonoma. Die Antwort von Koduri weist darauf hin, dass Polaris heute 2,5 Mal heller ist als ihn Ptolemäus im Jahr 169 beschrieben habe. Damit endet das Gespräch auch schon.

Quelle: Raja Koduri, Videocardz


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