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Ryzen 7 1700 vs. Core i7 7700K - Streaming-Benchmarks

Wie gut schlägt sich der Intel Core i7 7700K mit vier Kernen beim Spiele-Streaming zu Twitch.tv im Vergleich gegen den AMD Ryzen 7 1700 mit acht Kernen?

von Nils Raettig,
11.08.2017 14:05 Uhr

Im Benchmark-Duell stellen sich der Core i7 7700K und der Ryzen 7 1700 beim Streaming von Spielen zu Twitch.tv. Kann sich AMDs Achtkerner klar von Intels Vierkerner absetzen?Im Benchmark-Duell stellen sich der Core i7 7700K und der Ryzen 7 1700 beim Streaming von Spielen zu Twitch.tv. Kann sich AMDs Achtkerner klar von Intels Vierkerner absetzen?

Der Ryzen 7 1700 von AMD für derzeit etwa 290 Euro und Intels Core i7 7700K für ungefähr 320 Euro gehören momentan zu den beliebtesten Prozessoren für Spieler. In diesem neuen Zusatztest für unser CPU-Testsystem klären wir die Frage, welcher dieser Prozessoren beim Streaming von Spielen besser abschneidet – in Zukunft werden wir neue CPUs voraussichtlich generell beim Game Streaming testen, da hier mehr als vier Kerne deutliche Vorteile bieten könn(t)en.

Da der Ryzen 7 1700 über acht statt vier Kerne verfügt und gleichzeitig genau wie der Core i7 7700K die virtuelle Kernverdoppelung beherrscht, sollte er in dieser Disziplin trotz seiner deutlich niedrigeren Taktraten unter Last auf mehreren Kernen (3,2 GHz statt 4,4 GHz) grundsätzlich die Nase vor dem i7 7700K haben. Beim Streaming von Spielen kommen allerdings viele verschiedene Faktoren zusammen, deshalb lohnt sich ein genauerer Blick auf die Leistung der beiden Kontrahenten.

Auch interessant: Ryzen 7 1700 vs. Core i7 7700K im Spiele-Test

Wir planen, diese Art von Test auch bei den Threadripper-CPUs von AMD mit bis zu 16 Kernen und bei Intels Skylake-X-Prozessoren mit bis zu 18 Kernen anzuwenden. Ein Spiel allein ist aktuell (noch) nicht wirklich in der Lage dazu, mit so vielen Kernen etwas anzufangen.

Kommt das Streaming eines auf demselben PC gespielten Titels für die CPU als Aufgabe hinzu, könnte das bei anspruchsvollen Stream-Settings aber anders aussehen, wie auch unsere folgenden Tests mit dem Ryzen 7 1700 und dem Core i7 7700K zeigen.

Streaming zu Twitch.tv

Unter der URL stream.twitch.tv gibt Twitch empfohlene Einstellungen für verschiedene Auflösungen und Bildraten an. Für hohe Settings ist neben flotter Hardware vor allem eine entsprechend schnelle Internetleitung Pflicht.Unter der URL stream.twitch.tv gibt Twitch empfohlene Einstellungen für verschiedene Auflösungen und Bildraten an. Für hohe Settings ist neben flotter Hardware vor allem eine entsprechend schnelle Internetleitung Pflicht.

Das Spiele-Streaming ist grundsätzlich eine vielschichtige Angelegenheit. Von verschiedenen Ziel-Plattformen wie Twitch.tv oder Youtube über diverse Streaming-Tools wie die Open Broadcaster Software (OBS) oder Xsplit bis hin zu den Fragen, ob das Streaming per Software- oder Hardware-Encoder über die CPU oder die GPU vorgenommen werden soll und in welcher Qualität der Stream gesendet wird – es gibt eine große Zahl an Faktoren, die zu berücksichtigen sind.

Für unsere Tests streamen wir per OBS-Studio zu Twitch.tv, wobei der Prozessor mit dem x264-Encoder für den H264-Codec die Hauptarbeit übernimmt. Generell ist auch das Streaming über einen entsprechenden Encoder der Grafikkarte (bei AMD per Advanced Media Framework, bei Nvidia per NVENC und bei Intels in der CPU integrierten Grafikeinheiten per Quicksync) eine potenziell sinnvolle Option.

Der Einfluss auf die Spiele-Performance fällt beim Encodieren per Grafikchip meist geringer aus, gleichzeitig ist die Bildqualität unserer Erfahrung nach tendenziell niedriger als beim Streaming per x264. Da es hier aber um den Vergleich zweier Prozessoren geht, lassen wir das Streaming per GPU in diesem Test entsprechend außen vor.

Neben der Wahl des Encoders bietet OBS Studio viele weitere Einstellungsmöglichkeiten, die sowohl die Qualität als auch die Stabilität des Streams maßgeblich beeinflussen, etwa in Bezug auf die Auflösung und die Framerate. Wir haben uns für das Streaming in 1080p (1920x1080) und in 720p (1280x720) mit vergleichsweise fordernden 60 Bildern pro Sekunde entschieden, um die CPUs möglichst an ihre Grenzen zu bringen.

Wir verwenden für unsere Tests die beliebte Open Broadcaster Software. Nutzen wir den x264-Encoder für das Streaming, spielt die Wahl des CPU-Presets eine wichtige Rolle für die Bildqualität und die Stabilität des Streams.Wir verwenden für unsere Tests die beliebte Open Broadcaster Software. Nutzen wir den x264-Encoder für das Streaming, spielt die Wahl des CPU-Presets eine wichtige Rolle für die Bildqualität und die Stabilität des Streams.

Die ebenfalls sehr wichtige Bitrate legen wir auf 5.000 fest. Dieser Wert passt für beide Auflösungen zu den offiziellen Empfehlungen von Twitch.tv. Mit welcher Bitrate und Auflösung das Streaming flüssig möglich ist, hängt aber natürlich nicht nur von Ihrer Hardware, sondern auch von der Schnelligkeit und der Qualität Ihrer Internetverbindung ab.

Beim Streaming per x264 spielt außerdem das gewählte (CPU-)Preset eine große Rolle. Wechselt man von der üblichen Standardeinstellung »very fast« zu einer der langsameren Stufen wie »faster« oder »medium«, wird der Prozessor stärker beansprucht, aber auch die Qualität des Streams potenziell verbessert. Das kann sich insbesondere in Szenen mit vielen Kamerabewegungen durch weniger störende Artefakte im Bild bemerkbar machen. Wir haben uns letztlich für zwei verschiedene Testreihen entschieden, einerseits mit dem Preset »faster«, andererseits mit der anspruchsvolleren Einstellung »medium«.

Welche Stream-Qualität als ausreichend angesehen wird, ist generell eine subjektive Angelegenheit. Da für das Streaming außerdem wie erwähnt sowohl die vorhandene Hardware als auch die zur Verfügung stehende Internetleitung eine große Rolle spielen, kommt man im Einzelfall um das Experimentieren mit verschiedenen Einstellungen kaum herum, um die für sich optimalen Settings zu finden.

Kaufberatung: Die besten Grafikkarten – August 2017


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