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AMD Ryzen 7 1700X - Fast so schnell wie der 1800X

Im Test muss sich der Ryzen 7 1700X gegenüber dem Ryzen 7 1800X und der Intel-Konkurrenz bei unseren Spiele- und Anwendungs-Benchmarks beweisen.

von Nils Raettig,
10.03.2017 15:03 Uhr

Den Ryzen 7 1700X aus diesem Test gibt es aktuell nur in der schlankeren Verpackung ohne Kühler und als Tray-Variante zu kaufen, der Preis liegt bei 439 Euro.Den Ryzen 7 1700X aus diesem Test gibt es aktuell nur in der schlankeren Verpackung ohne Kühler und als Tray-Variante zu kaufen, der Preis liegt bei 439 Euro.

Hinweis: Den Test des Ryzen 7 1700X haben wir unter den gleichen Bedingungen wie den Test des Ryzen 7 1800X vorgenommen. Wir planen aber bereits einen Artikel, der sich den Performance-Auswirkungen verschiedener Faktoren auf Ryzen 7-CPUs wie dem Wechsel des Mainboards oder dem Einsatz von höher getakteten Arbeitsspeicher widmet. Außerdem könnten auch Software-Änderungen seitens Microsoft (siehe diese News zum verschobenen Februar Patch-Day), der Spieleentwickler oder der Mainboard-Hersteller für eine bessere Leistung sorgen. Sollte es deshalb in Zukunft genügend Anlass dazu geben, werden wir die Ryzen 7-Prozessoren voraussichtlich erneut unter angepassten Bedingungen testen.

Mit dem Ryzen 7 1700X stellt sich die im Vergleich zum Top-Modell Ryzen 7 1800X immerhin 120 Euro günstigere AMD-CPU unseren Tests. Für den niedrigeren Preis von 439 Euro statt 559 Euro müssen Sie dabei lediglich einen um 200 MHz gesunkenen Takt in Kauf nehmen.

Das verspricht auf den ersten Blick ein deutlich besseres Preis-/Leistungsverhältnis. Ob sich diese Theorie auch in der Praxis bewahrheitet, prüfen wir mit unserem neuen CPU-Testsystem anhand von verschiedenen Spiele- und Anwendungs-Benchmarks.

Aktuell ist übrigens nur der Ryzen 7 1700 für 359 Euro mit nochmal stärker gesenkten Taktraten inklusive Kühler lieferbar. Wenn Sie sich für den Kauf des Ryzen 7 1700X oder des Ryzen 7 1800X entscheiden, müssen Sie deshalb entweder einen neuen Kühler kaufen, ein AM3-Modell auf Basis der Klammerhalterung verwenden oder eines der oft kostenlosen Umrüst-Kits von AM3-Kühlern für den Ryzen-Sockel AM4 verwenden.

Ryzen 7 1700X im Detail

In der Bildmitte kann man links und rechts die beiden »CPU Complexes« mit jeweils vier Kernen sowie einem eigenen L2- und L3-Cache erkennen.In der Bildmitte kann man links und rechts die beiden »CPU Complexes« mit jeweils vier Kernen sowie einem eigenen L2- und L3-Cache erkennen.

Der Ryzen 7 1700X besitzt genau wie der Ryzen 7 1800X und der Ryzen 7 1700 acht Kerne, die per virtueller Kernverdoppelung das Bearbeiten von bis zu 16 Threads gleichzeitig ermöglichen. Wie im Bild oben zu sehen sind die Kerne dabei in zwei »CPU-Complexes« (CCX) unterteilt, die jeweils vier Kerne sowie einen eigenen L2- und L3-Cache zusammenfassen.

Aktuell gibt es viele Hinweise darauf, dass eine aus verschiedenen Gründen nicht optimal ablaufende Kommunikation zwischen den beiden CCX für die in machen Spielen und vor allem in weniger hohen Auflösungen wie Full HD teils auftretenden Performance-Probleme von Ryzen verantwortlich sein könnte. Auch unnötig auf virtuelle Threads verteilte Last könnte dabei eine Rolle spielen.

Wie auch der folgende Tweet vom Microsoft-Support andeutet (danke an unseren Leser TouchGameplay für den Hinweis dazu), ist es deshalb denkbar, dass die Spieleleistung der Ryzen 7-CPUs in Zukunft noch zulegt. In Bezug auf den Ryzen 7 1700X und unseren Test unter den aktuell gegebenen Umständen können wir aber schon an dieser Stelle verraten, dass er sehr ähnlich abschneidet wie der Ryzen 7 1800X.

Das ist in Anbetracht der großen technischen Ähnlichkeit kaum verwunderlich, denn letztlich unterscheidet die beiden Prozessoren wie angesprochen nur der um 200 MHz niedrigere Takt. Andere Faktoren wie der zur Verfügung stehende Cache oder die thermische Verlustleistung sind identisch (siehe auch die folgende Tabelle).

Besonders bemerkenswert: Der 1700X verfügt ebenfalls über einen freien Multiplikator. Das lädt natürlich dazu ein, ihn manuell auf das Taktniveau des Ryzen 7 1800X zu bringen. Bedenken Sie allerdings, dass das auch einen Garantieverlust bedeutet. Details zu den passenden Ryzen-Chipsätzen und der Speicherunterstützung finden Sie übrigens im Test des Ryzen 7 1800X.

Technische Daten

Ryzen 7 1800X

Core i7 6900K

Ryzen 7 1700X

Core i7 6800K

Ryzen 7 1700

Core i7 7700K

Kerne / Threads

8/16

8/16

8/16

6/12

8/16

4/8

Standard-Takt

3,6 GHz

3,2 GHz

3,4 GHz

3,4 GHz

3,0 GHz

4,2 GHz

Turbo-Takt

4,0 GHz

3,7 GHz

3,8 GHz

3,6 GHz

3,7 GHz

4,5 GHz

Fertigung

14 nm

14 nm

14 nm

14 nm

14 nm

14 nm

L2-Cache

8 x 512 KByte

8 x 256 KByte

8 x 512 KByte

6 x 256 KByte

8 x 512 KByte

4 x 256 KByte

L3-Cache

2 x 8,0 MByte

20 MByte

2 x 8,0 MByte

15 MByte

2 x 8,0 MByte

8,0 MByte

PCI Express 3.0-Lanes

16 + 4 (SSD) + 4 (Chipsatz)

40

16 + 4 (SSD) + 4 (Chipsatz)

28

16 + 4 (SSD) + 4 (Chipsatz)

16

TDP

95 Watt

140 Watt

95 Watt

140 Watt

65 Watt

91 Watt

freier Multiplikator

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

ca. Preis

559 Euro

1.100 Euro

439 Euro

450 Euro

359 Euro

375 Euro

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