Technikcheck: Call of Duty: World at War

Man merkt es: Call of Duty 5 benutzt die selbe Technik wie der Vorgänger. Deswegen läuft das Spiel auch auf älteren PCs. Im Technikcheck verraten wir Ihnen, worauf es ankommt.

von Hendrik Weins,
13.11.2008 14:02 Uhr

Technik-Tipps

  • Call of Duty 5 braucht einen Dual-Core-Prozessor, Einkern-CPUs sind bereits mit mittleren Details überfordert.
  • Wie schon bei Call of Duty 4 sollten Sie als erste Einstellung die »Zahl der Gefallenen« verringern. In der Hitze des Gefechts fällt kaum auf, dass die niedergestreckten Gegner sich schneller auflösen. In Multiplayer-Gefechten gibt es diese Option übrigens gar nicht.
  • Deaktivieren Sie in Multiplayer-Schlachten »Kugelwirkung« und »Dynamische Blätter«. Das bringt etwas Leistung, und das Sichtfeld verschwimmt nicht mehr bei jedem Treffer.
  • Call of Duty 5 startet zwar auch mit Shader-2.0-Karten, bleibt jedoch beim Start hängen. Der Vorgänger Call of Duty 4 funktioniert noch mit den alten Karten.
  • Tipp: Erstellen Sie zwei Profile, eines für den Solo-Modus und eines für Multiplayer-Schlachten. Denn die Grafikeinstellungen sind an das Profil gekoppelt; so können Sie einfach zwischen verschiedenen Einstellungen hin- und herschalten.
  • Ab einer Geforce 8800 GTS oder Radeon HD 2900 XT können Sie ohne große Leistungseinbußen niedrige Kantenglättung einstellen.

Wichtige Grafikoptionen in der Übersicht

  • Auflösung: Wenn Sie die Auflösung um eine Stufe verringern, erhöht sich die Frame-Rate um bis zu 20 Prozent. Aber Achtung: In 4:3-Auflösungen verzerrt CoD 5 das Bild.
  • Schatten: Ohne Schatten läuft Call of Duty 5 etwa 20 Prozent schneller. Im Multiplayer-Teil sind Schatten zudem eher hinderlich, da Sie Gegner schwerer erkennen.
  • Specular Map: Wenn Sie diese Option deaktivieren, reflektieren glatte Oberflächen kein Licht mehr, dafür gewinnen Sie 15 Prozent Leistung.
  • Dynamische Blätter: Wenn Sie die dynamischen Blätter abschalten, sehen Pflanzen deutlich hässlicher aus, zumal das Spiel nur geringfügig schneller läuft.
  • Kugelwirkung: Nach einem Treffer verschwimmt Ihr Sichtfeld, was gerade in Multiplayer-Schlachten eher stört. Auf die Leistung hat diese Option kaum Einfluss.

Hardware: Oldie-PC

1024x768, niedrige Details1024x768, niedrige Details

In minimalen Details läuft Call of Duty 5 auch auf älteren PCs. Während fehlende Schatten und die leichte 4:3-Verzerrung kaum auffallen, stören die extrem hässlichen Texturen umso mehr.
- Athlon 64 X2/3200+
- 1,0 GByte RAM
- Geforce 6800 GT

Hardware: Standard-PC

1280x1024, mittlere Details1280x1024, mittlere Details

Bereits mit einem halbwegs aktuellen Dual-Core-PC spielen Sie CoD 5 in maximalen Details, wenn auch ohne Kantenglättung und nur in der leicht verzerrenden 4:3-Auflösung.
- Athlon 64 X2/3800+
- 1,0 GByte RAM
- Geforce 9600 GT

Hardware: High-End-PC

1680x1050, maximale Details, 4xAA1680x1050, maximale Details, 4xAA

Wenn Sie CoD 5 in einer 16:10-Auflösung spielen, sind Kreise auch Kreise und keine Eier mehr. Zudem stimmen Schatten und Texturen, Kantenglättung gibt es obendrauf.
- Core 2 Quad Q9300
- 4,0 GByte RAM
- Radeon HD 4870

Vergleich von minimalen und maximalen Details

Im linken Bild sind die Blätter der Bäume dunkle Kleckse, die Texturen unscharf, und Schatten fehlen nahezu komplett. Rechts hingegen sind alle Regler auf Anschlag, inklusive Schatten, Kantenglättung, lichtdurchlässiger Blätter und schickerer Texturen.Im linken Bild sind die Blätter der Bäume dunkle Kleckse, die Texturen unscharf, und Schatten fehlen nahezu komplett. Rechts hingegen sind alle Regler auf Anschlag, inklusive Schatten, Kantenglättung, lichtdurchlässiger Blätter und schickerer Texturen.

Checkliste

  • 5,8 GByte Speicherplatz
  • 3,0 GHz Prozessor
  • 1,0 GByte RAM
  • Shader-3.0-Karte
  • DirectX 9.0c

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