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Auf geht's

Dex - Dystopia im Aufbau

Dex ist Cyberpunk in Reinform und verbindet Sidescroller-Action mit Rollenspiel. Wir haben die Alpha-Version bei Steam Early Access gespielt, freuen uns über die tolle Atmosphäre und vermissen noch schmerzlich die Story.

von Philipp Elsner,
20.10.2014 16:53 Uhr

Dex - Trailer zum Cyberpunk-RPG 1:53 Dex - Trailer zum Cyberpunk-RPG

Die Zukunft sieht düster aus in Dex: Das Sidescroller-Rollenspiel vom tschechisch-britischen Indie-Entwickler Dreadlocks zeichnet eine typische Cyberpunk-Welt mit dunklen Gassen, Neonlicht und Cyber-Implantaten und orientiert sich dabei ganz bewusst an den Vorlagen der 80er Jahre wie Blade Runner oder Neuromancer.

Aus der Seitenansicht steuern wir die noch namenlose Protagonistin durch die liebevoll gestaltete und frei begehbare 2D-Spielwelt der Stadt Harbor Prime, erkunden neue Viertel, sprechen mit NPCs und erfüllen Aufträge. Bisher gibt es allerdings nur etwa ein Dutzend Nebenquests - die Hauptstory um eine außer Kontrolle geratene KI fehlt nämlich noch komplett. Schade, denn gerade auf die darf man nämlich gespannt sein. Wenigstens sind die Nebenaufgaben abwechslungsreich, bieten zum Teil unterschiedliche Lösungsoptionen und fügen sich schön in das Setting ein.

Early-Access-Info
Im Rahmen von Steams Early-Access-Programm sind Spiele bereits als Alpha- oder Beta-Version käuflich. Die Early-Access-Version von Dex gibt es seit dem 13. August 2014 für rund 16 Euro. Kommende Patches und die Vollversion selbst kosten dann natürlich nichts mehr. Allerdings gibt es auch kein Versprechen, dass die Entwickler ihre Ziele überhaupt umsetzen, wie immer bei Early-Access-Spielen.

Wohnraum aus dem Automaten

Der Artstyle von Dex kann voll überzeugen und erzeugt eine düstere Grundstimmung.Der Artstyle von Dex kann voll überzeugen und erzeugt eine düstere Grundstimmung.

So sollen wir zum Beispiel für einen Obdachlosen Psychopharmaka auftreiben, der sich uns im Gegenzug als ehemaliger Sicherheitstechniker offenbart. Dann schickt er die Heldin mit einer eigens entwickelten Virensoftware los, um mehrere Verkaufsautomaten in der Spielwelt zu infizieren, an denen wir uns ansonsten z.B. mit Getränken versorgen.

Die gehackten Maschinen werfen dann genug Gewinn ab, um unserem Geschäftspartner ein Dach über dem Kopf zu verschaffen. Tatsächlich treffen wir den gleichen NPC in einer kleinen Bude später erneut, wo er uns wiedererkennt und als Dank besondere Micro-Chips und andere Items anbietet. Die bringen einen ordentlichen Schub Erfahrungspunkte.

Allzu oft bleibt es nicht bei solch friedlichen Lösungen und wir müssen uns gegen Drogenhändler, Punks und andere Gegner zur Wehr setzen. Dabei kommt meist das Nahkampf-System von Dex zum Einsatz, bei dem wir den Kontrahenten in bester Beat'em-Up-Manier mit einer Mischung aus Schlägen, Tritten, Blocks und Ausweichrollen vermöbeln. Wer sich anschleicht und seine Augmented-Reality-Implantate taktisch klug einsetzt, um zum Beispiel feindliche Sichtkegel anzuzeigen, kann die Gegner auch überrumpeln und sofort per Takedown lautlos ausschalten.

Ein zweites Upgrade zeigt unseren Lärmpegel an und hilft beim Anschleichen. Alternativ greift unsere Heldin zu futuristischen Knarren, die wir bei verschiedenen Waffenhändlern in der Stadt kaufen können. Das Schießen selbst steuert sich aber noch unnötig hakelig und Munition ist teuer. Kämpfe gegen gemischte Feindgruppen werden so schnell bockschwer, wenn wir gleichzeitig unter Beschuss stehen und in einen Nahkampf verwickelt werden.

Dex - Screenshots ansehen


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