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Die besten Selbstbau-PCs - Gaming PCs 2017 – Kaufberatung ab 500 Euro, Juni 2017

Gaming PC Selbstbau-Komponenten 2017 – wir empfehlen 5 Selbstbau-PCs von 500 bis 1.500 Euro mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis für Spieler.

von Nils Raettig,
09.06.2017 16:30 Uhr

Wer den eigenen Gaming-PC selbst zusammen baut, kann Geld sparen und alle Komponenten einzeln auswählen.Wer den eigenen Gaming-PC selbst zusammen baut, kann Geld sparen und alle Komponenten einzeln auswählen.

Update Juni 2017:

Wir haben unsere Selbstbau-PCs aktualisiert. Da AMDs Mittelklasse-Modelle Radeon RX 570 und Radeon RX 580 momentan in Deutschland kaum lieferbar sind (vermutlich aufgrund der starken Nachfrage für die Berechnung von Kryptowährungen), empfehlen wir dabei aktuell nur Nvidia-Grafikkarten. Wann genau sich die Liefersituation der Radeon-Karten wieder verbessert, konnten verschiedene Hersteller auf unsere Anfrage hin nicht konkret sagen. Wir gehen deshalb davon aus, dass es mindestens noch ein paar Wochen lang schwierig sein wird, die genannten AMD-Grafikkarten zu kaufen.

Die auf der Computex angekündigten High-End-Prozessoren von AMD (Threadripper) und Intel (Core i9 & Co) sollen außerdem im Laufe des Sommers 2017 erscheinen. Sie dürften preislich aber ohnehin größtenteils zu teuer für unsere Konfigurationen sein, zumal hohe Grafikleistung für Spieler in der Regel Vorrang vor der CPU-Leistung hat. Etwas mehr Bewegung könnte dagegen bald wieder mit den Coffee Lake-Prozessoren von Intel (sechs Kerne im Mainstream-Segment) und AMDs Ryzen 3-CPUs (Einsteigermodelle mit vier Kernen) in die Selbstbau-Konfigurationen kommen. Sie werden ebenfalls noch im (Spät-)Sommer 2017 erwartet.

Wenn Sie Ihren Spiele-PC selbst zusammen bauen, können Sie die Komponenten nicht nur exakt auf Ihre Bedürfnisse und Anforderungen abstimmen, sondern sparen auch Geld im Vergleich zu einem Komplettrechner von der Stange. Schließlich sind im Preis eines Komplett-PCs in der Regel noch Windows 10, die Arbeitsstunden des Zusammenbaus, die Gewinnspanne des Verkäufers sowie die Garantiekosten einberechnet, die Sie mitbezahlen. Noch günstiger wird es, wenn Sie einige Komponenten aus dem alten PC übernehmen, etwa die Soundkarte, das DVD-Laufwerk (sofern überhaupt noch benötigt) oder die Festplatte.

Wir haben PC-Konfigurationen zwischen 500 und 1.500 Euro zusammengestellt. Schwerpunkt ist dabei ein möglichst optimales Preis-Leistungs-Verhältnis, den Preisangaben zugrunde liegt unser Preisvergleich. Um stets das günstigste Angebot mitzunehmen, müssen Sie deshalb meistens die einzelnen Komponenten bei mehreren Händlern kaufen.

Da wir die Preise der Komponenten zwar stets aufgerundet, aber ohne Versandkosten berechnet haben, sollten Sie diese bei einer Bestellung mit in die Kalkulation einbeziehen. Viele Händler bieten jedoch auch versandkostenfreie Lieferungen ab einem bestimmten Bestellwert an, sodass Sie mit einer Sammelbestellung bei ein oder zwei Händlern mitunter besser bedient sind als mit mehreren getrennten Aufträgen.

Unsere Konfigurationen für Gaming PCs 2017 eignen sich nicht nur zur Zusammenstellung eines Selbstbau-PCs, sondern auch als Checkliste für den Neukauf eines Komplett-PCs. Bedenken Sie aber, dass Sie bei einem Komplett-PC mit den gleichen Komponenten wie aus unseren Selbstbauvorschlägen einen Aufschlag von mindestens 150 bis 300 Euro mit einkalkulieren müssen.

Für einen Spiele-PC ist vor allem eine schnelle Grafikkarte wichtig, allerdings sollten auch die anderen Komponenten sorgfältig ausgewählt sein.Für einen Spiele-PC ist vor allem eine schnelle Grafikkarte wichtig, allerdings sollten auch die anderen Komponenten sorgfältig ausgewählt sein.

Außerdem sollen unsere Zusammenstellungen nur eine von vielen Möglichkeiten aufzeigen, wie Ihr zukünftiger PC aussehen könnte, und die meisten Komponenten lassen sich auch in den jeweils anderen Preisklassen verbauen. So eignen sich beispielsweise schnellere (und teurere) Grafikkarten auch für die günstigeren PCs, sofern Sie noch Luft im Budget haben.

Allzu große Sprünge sollten Sie zwischen den Kategorien aber nicht machen, weil etwa der Pentium G4560 aus dem 500 Euro-PC es den Grafikkarten aus den deutlich teureren PCs nicht erlauben würde, ihre Leistung voll zu entfalten (zumindest unter DirectX 11).

Hinweis:

Bitte bedenken Sie, dass unsere Selbstbau-PCs nur als Vorschläge gedacht sind und nicht alle Ansprüche und Geschmäcker gleichzeitig bedienen können. Manche Spieler wollen ihren Prozessor beispielsweise übertakten und legen deshalb Wert auf ein Modell mit freiem Multiplikator, während andere bereits mit einem günstigen Vierkerner ohne freien Multiplikator zufrieden sind.

Wer außerdem einen Full HD-Monitor mit 60 Hertz besitzt, der benötigt höchstens dann eine der schnellen Grafikkarten ab dem 1.250 Euro-PC, wenn er Downsampling zur Bildverbesserung in aktuellen Spielen nutzen will. Es gibt viele weitere Beispiele dieser Art, generell sollten Spieler aber mit all unseren Vorschlägen glücklich werden. Für Änderungs- und Optimierungsvorschläge in den Kommentaren sind wir jederzeit dankbar.

Optische-Laufwerke und Soundkarten

Zwei Komponenten tauchen in unserer Online-Kaufberatung nicht auf: Optische-Laufwerke wie DVD- und Blu-ray-Brenner und Soundkarten. In Zeiten digitaler Vertriebsplattformen wie Steam, Origin oder Good old Games ist ein Laufwerk in einem Spiele-PC unserer Meinung nach keine Pflicht mehr. Zudem lassen sich Laufwerke aus älteren PCs problemlos in einem neuen PC weiter nutzen, solange sie über einen SATA-Anschluss verfügen und das neue Gehäuse über entsprechende Laufwerkschächte verfügt.

Da viele heutige Mainboards – auch aus der Einsteigerklasse – außerdem auf ordentliche Soundchips wie den Realtek ALC 892 setzten und zudem brauchbare Digital-zu-Analog-Wandler verbaut haben, macht sich eine Investition in eine günstige Soundkarte (bis 30 Euro) nicht unbedingt bemerkbar. Gerade bei Wiedergabegeräten der Einsteigerklasse (Headsets/Kopfhörer bis 50 Euro, Lautsprecher von 100 bis 150 Euro) bedeutet der Verzicht auf eine (günstige) Soundkarte oft keinen groß hörbaren Nachteil.

Soundkarten wie die Creative Soundblaster Z oder die ASUS Xonar DX lohnen sich daher heute in der Regel nicht wegen ihrer besseren Signalqualität, sondern vor allem wegen der sehr nützlichen Surround-Simulation auf Stereo-Headsets. Allerdings werden die akustischen Vorteile nur dann wirklich hörbar, wenn Sie über ein entsprechend hochwertiges Headset/Kopfhörer verfügen. Ist das der Fall und legen Sie außerdem Wert auf eine gute Surround-Simulation, dann rentiert sich der Aufpreis gegenüber Onboard-Sound bereits beim 500-Euro-PC.

Wollen Sie sich ein DVD-Laufwerk und eine Soundkarte zu Ihrem PC dazu kaufen, dann empfehlen wir das Samsung SH-224GB für etwa 20 Euro sowie die Creative Soundblaster Z in der »Bullk«-Version für etwa 70 Euro.

Ab 70 Euro zu haben: Die Creative Soundblaster Z inklusive Mikrofon. In der Bulk-Version ohne rote Zierblende gibt es die Karte teils auch ab 60 Euro.Ab 70 Euro zu haben: Die Creative Soundblaster Z inklusive Mikrofon. In der Bulk-Version ohne rote Zierblende gibt es die Karte teils auch ab 60 Euro.


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