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Auf geht's

Euro Truck Simulator im Test - Europäische Landstraßen statt Highways

Szenenwechsel: Die Macher von 18 Wheels of Steels verlassen die amerikanischen Highways und widmen sich endlich den europäischen Landstraßen.

von Heiko Klinge,
19.08.2008 14:49 Uhr

Berlin braucht dringend mehr Mist! Ehrensache, dass wir uns darum kümmern. Denn mit Mist lässt sich richtig viel Geld verdienen, zumindest im Euro Truck Simulator. Also nichts wie hin zur Münchner Spedition, dann den Dünger-Anhänger ankoppeln, rauf auf die Autobahn, lästige PKWs vom Mittelstreifen verscheuchen, und ab zum Agrarbetrieb in der Nähe von Berlin. Ein gemächlicher, aber für Brummi-Fans durchaus unterhaltsamer Job.

Dank der Autobahn benötigen Sie nur 15 Minuten von München nach Berlin.Dank der Autobahn benötigen Sie nur 15 Minuten von München nach Berlin.

Mehr Missionen

Trotz aller Geruhsamkeit kommt der Euro Truck Simulator deutlich schneller in Fahrt als die Vorgänger der 18 Wheels of Steel-Serie. Zum einen sind die europäischen Straßen naturgemäß erheblich kürzer als die amerikanischen Highways -- eine Fahrt von München nach Berlin dauert zum Beispiel gerade mal 15 Minuten. Zum anderen gibt’s erstmals Missionsziele: Sie müssen etwa vier unterschiedliche Verladerampen anfahren oder zwei Ladungen unbeschädigt ans Ziel bringen. So erklimmen Sie nach und nach fünf Karrierestufen, was zwar keine spielerischen Auswirkungen hat, aber dennoch motiviert und vor allem für einen roten Faden in der frei befahrbaren Spielwelt sorgt.

Weniger Aufgaben

Lächerlich klein: Berlin besteht aus gerade mal fünf Straßen.Lächerlich klein: Berlin besteht aus gerade mal fünf Straßen.

Insgesamt dürfen Sie elf europäische Länder und 17 Städte wie Paris, Mailand oder Lissabon befahren. Das klingt nach bedeutend mehr, als es letztendlich ist. Die Metropolen fallen lächerlich klein aus und haben bis auf wenige typische Sehenswürdigkeiten wie den Eiffelturm oder die Münchener Frauenkirche nur wenig mit ihren realen Vorbildern gemein. Auch das Straßennetz enttäuscht: Meist gibt’s nur eine direkte Verbindung zwischen Start- und Zielort, was den Anspruch der Routenplanung auf Sonntagsfahrer-Niveau reduziert.

Beim Fahren selbst haben Sie deutlich weniger zu tun als in den 18 Wheels of Steel-Spielen: Funkverkehr fehlt ebenso wie Wiege-, Maut- und Zollstationen. Mangels Polizei werden Bußgelder für Verkehrsdelikte automatisch bei der Warenlieferung verrechnet. Auch die Gründung einer eigenen Spedition samt Angestellten und LKW-Flotte fällt dieses Mal flach. Sie bleiben ein Einzelkämpfer -- Gewinne fließen entweder in einen neuen Truck oder in Tuningteile für den alten.


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