Fallout Online - Interplay reagiert auf Ausweitung der Klage

Nachdem Bethesda die Klageschrift gegenüber Interplay auf bekannte Gegenstände der Marke Fallout ausgeweitet hat, dreht Interplay den Spieß um und erläutert die Auslegung der Verträge.

von Hanno Neuhaus,
11.01.2011 13:49 Uhr

Um die Entwicklung von Fallout Online ist es derzeit wahrlich nicht gut bestellt. Vor kurzem wurde bekannt, dass Bethesda seine Klageschrift gegenüber Interplay ausgeweitet hat und zwar um die Ansprüche auf bekannte Gegenstände und Namen aus dem Fallout-Universum. Damit wäre Interplay untersagt, Dinge wie beispielsweise den Pip-Boy oder die zweiköpfige Kuh zu verwenden. Interplay konterte nun, indem auf den Vertrag zwischen den beiden Unternehmen verwiesen, der damit ad absurdum geführt würde.

Die Interpretation von Bethesda verlangt von Interplay, dass sie ein MMOG unter dem Namen Fallout entwickeln und herausbringen würden, das aber ohne jegliche Beziehung zur Marke Fallout wäre.

Zum einen wäre dies nicht nur absurd, sondern sogar vertraglich untersagt, da es Interplay nur erlaubt ist die Lizenz und die lizenzierten Kennzeichen nur in Verbindung mit dem Fallout-MMOG zu nutzen... und zu keinem anderen Zweck.

Beiden Parteien ging es nicht darum, dass Interplay beispielsweise ein Online-Baseball-Spiel oder ein Poker-Spiel unter dem Namen Fallout entwickeln würde.

Nun bleibt abzuwarten wie das Gericht entscheidet.


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