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Inhaltsverzeichnis
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Faszination Metal Gear - Der Urvater der Schleichspiele

Metal Gear hat uns gelehrt, dass Schleichen 100 Mal befriedigender sein kann als Schießen. Doch wie entstand die Stealth-Serie, wie hat sie sich gewandelt – und was macht sie so einzigartig? Das beantwortet ein Blick in den Kopf ihres Schöpfers im Plus-Report.

von Michael Förtsch, Michael Graf,
31.01.2015 10:00 Uhr

Schon lange wird darüber gestritten, ob man Videospiele nun Kunst nennen darf oder nicht. Zweifelsohne sind sie aber ein essentieller Bestandteil unserer Gegenwartskultur, der alle Teile unseres Lebens beeinflusst, unsere Sicht auf die Welt und unser Handeln prägt. Spielen gebührt also zumindest derselbe Stellenwert wie Filmen, Serien und Musik, man sollte sie ehren und diskutieren.

In der Öffentlichkeit findet das jedoch - von Ausnahmen wie GTA abgesehen - weiterhin kaum statt. Sonst würden Hideo Kojima und seine Metal-Gear-Saga nämlich mindestens so kontrovers besprochen wie Christopher Nolans Hirnverdreherfilme Inception und Interstellar, mindestens so verehrt wie Stanley Kubricks Klassiker 2001 und Full Metal Jacket.

Denn Kojimas Schleichserie steht den tiefgründigen Kinostreifen in nichts nach und zählt zu den avantgardistischsten Videospielwerken überhaupt. Und so, wie man den Regisseur und Drehbuchautor verstehen muss, um einen komplexen Film zu begreifen, versteht man eben auch Metal Gear nur, wenn man weiß, wie Hideo Kojima tickt.