Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

Kinokritik zu Jupiter Ascending - Fremdschämen im Weltall

Nach etlichen Verschiebungen kommt das neue Sci-Fi-Epos der Matrix-Macher ins Kino. Und schmiert grandios ab. Jupiter Ascending ist Fremdschämen für 175 Millionen US-Dollar.

von Sarah Schindler,
04.02.2015 13:45 Uhr

Jupiter Ascending - Channing Tatum mit spitzen Ohren im neuen Trailer 2:18 Jupiter Ascending - Channing Tatum mit spitzen Ohren im neuen Trailer

Das Geschwisterpaar Lana und Andy Wachowski hat uns Filme wie The Matrix oder V wie Vendetta beschert - allerdings auch die Matrix-Fortsetzungen. Ein Wachowski-Film ist also längst keine Qualitäts-Garantie, hat aber immer die Chance auf einen Geniestreich.

Bei ihrem neuen Film Jupiter Ascending stellen sich uns die Nackenhaare auf. Leider nicht nur wegen der bombastischen Effekte, sondern vor allem wegen der kruden Story und deren, es lässt sich nicht anders sagen, beschissenen Umsetzung.

Space-Opera aus dem Vorabend-Programm

Die Geschichte von Jupiter Ascending ist schnell erzählt: Jupiter Jones kam als russische Migrantin in die USA, steht jeden Morgen um Viertel vor fünf auf und geht, gemeinsam mit Familienmitgliedern, putzen. Das alles ändert sich schlagartig, als sie beinahe von Aliens getötet wird. Aber nur beinahe, denn der DNA-optimierte Caine rettet sie und das Abenteuer ihres Lebens beginnt.

Jupiter ist nämlich weit mehr, als sie zu sein scheint: Nicht nur, dass adeliges Blut durch ihre Adern fließt, ihr gehört sogar die Erde?! Das ruft natürlich nicht nur Freunde auf den Plan, sondern auch ihre neu gefundene und raffgierige Weltraum-Verwandtschaft.

Jupiter Ascending - Bilder zum Kinofilm ansehen

Um die Erde und deren Bewohner vor dem exzentrischen Balem und Co. zu schützen, ist Jupiter kein Weg zu weit: Egal ob einmal quer durch die Galaxie, eine Verlobung mit dem scheinbar guten Titus oder ein Bürokratiemarathon - Adel verpflichtet. Was als Gedankenkonstrukt wunderbar funktioniert, wurde aber filmisch zu wirr und zu flach umgesetzt.

Oft erinnern die Intrigen an deutsche Soap-Operas, genauso wie die hirnschmelzenden Dialoge. Einzig die non-verbalen Action- und Weltraumszenen setzen einzelne Akzente. Mehr davon und man hätte die Story und Charaktere mit Sicherheit besser ertragen können.

1 von 3

nächste Seite



Kommentare(124)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.