For Honor - Live-Patch mit neuen Emotes, weitere Balancing-Anpassungen geplant

Ubisoft hat im wöchentlichen Entwickler-Live-Stream zu For Honor Details zu den anstehenden Änderungen und Neuerungen am Spiel verraten. Konkret wurde man jedoch nur im Hinblick auf kosmetische Inhalte.

von Tobias Ritter,
15.03.2017 13:16 Uhr

Synchronisationsfehler, Verbindungs-Abbrüche, gesperrte Maps, unausgegorenes Gear-Balancing - Ubisofts For Honor hat derzeit so einige Probleme. Ein Mangel an Emotes gehört definitiv nicht dazu. Dennoch wurde das Entwicklerteam im jüngsten Dev-Live-Stream zum Multiplayer-Actionspiel lediglich dahingehend konkret, dass es im Laufe der Woche »neue« kosmetische Inhalte geben wird.

Wobei »neu« hier ein äußerst dehnbarer Begriff ist: Die vorgestellten Animationen befinden sich bereits seit geraumer Zeit im Quellcode des Spiels, werden zuweilen sogar von der KI ausgeführt und kursieren auch schon ein paar Wochen lang als Videos im Netz.

Kritik aus der Community

Entsprechend wenig euphorisch reagierte dann auch die Community auf die Ankündigung. Neben dem voraussehbaren Lob für das vergleichsweise witzige Gesetzesbringer-Emote, werfen einige Spieler Ubisoft vor, die Community lediglich zum Kauf von Stahl für Echtgeld animieren zu wollen und dabei deutlich wichtigere Aspekte zu vernachlässigen.

Allerdings ist dem Entwicklerteam zugute zu halten, dass sich der zum Kauf der rein kosmetischen Inhalte notwendige Stahl beim Spielen verdienen lässt - was in der Menge zwar müßig, aber eben durchaus möglich ist. Im Grunde sind die Animationen also zumindest theoretisch kostenlos erhältlich und erforderten aufgrund ihrer längeren Existenz auch keine kurzfristigen Progammierarbeiten, die an anderer Stelle möglicherweise sinnvoller gewesen wären.

Weitere Details zum Patch

Einige kleinere Details zu weiteren Patch-Inhalten ließen sich die Entwickler im Laufe des Live-Streams dann zudem doch noch entlocken. So soll der für Ende der laufenden Woche geplante Live-Patch neben den Emotes auch einige Fehlerbehebungen, Balancing-Anpassungen und weitere Dinge mit sich bringen.

Näher ins Detail ging diesbezüglich auf Nachfrage der Community-Developer Eric Pope. Ihm zufolge wird der Patch ein Rebalancing der Ausrüstungs-Werte beinhalten - insbesondere im Hinblick auf den als zu stark empfundenen und viel zu häufig auftretenden Rache-Modus.

Eine potenzielle Lösung für deshalb frustrierte Spieler könnten auch Ranked-Matches in 4v4-Modi ohne Ausrüstung sein. Pope ist sich eigenen Angaben zufolge bewusst, dass die Community derartiges fordert, einen Zeitplan für die Umsetzung könne er jedoch nicht nennen.

Lösung für Verbindungsprobleme?

Außerdem arbeitet das Team aktuell an Strafen für sogenannte »Quitter« - also Spieler, die aus Frust oder anderen Gründen vorzeitig ein laufendes Match verlassen. Die Software soll dabei erkennen können, ob es sich um einen unfreiwilligen Disconnect oder Absicht handelt.

Hohe Priorität hat aktuell zudem die Behebung der allzu häufig auftretenden Verbindungsprobleme. Insbesondere in 4v4-Matches kommt es immer wieder vor, dass Spieler wegen Synchronisationsfehlern oder Lags aus der laufenden Partie fliegen. »Die eine Lösung« für das Problem gebe es jedoch nicht, so Pope. Viel mehr seien viele kleinere Anpassungen und Verbesserungen notwendig.

Möglicherweise bringt ja sogar bereits das Eindämmen des Rage-Quittings Besserung. Schließlich sind es häufig das Spiel verlassende Spieler, die eine an für sich robuste Verbindung plötzlich instabil werden lassen.

Zum Abschluss des Live-Streams versicherte Pope jedenfalls noch einmal, dass das Entwicklerteam an allen Problemen arbeite, über die die Community aktuell spreche.

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