GameStar-Podcast - Folge 6: Das erste Spiel unseres Lebens - und warum es so wichtig war

Diesmal tauchen wir im Podcast tief ab in unsere eigene Spielerpsyche - und Kindheit. Es geht um die Schätze, die uns zum Spielehobby brachten. Um Atari, Nintendo und diese verfluchten Perlen, deren Namen wir vergessen haben.

von Dimitry Halley,
06.05.2017 14:00 Uhr

Früher war doch eh alles besser. Da gab's die Kugel Eis noch für 20 Pfennig, die eigenen Knie kategorisierte man nach »links« und »rechts« statt nach »gut« und »schlecht«. Außerdem hatte Deutschland noch richtige Sommer und das Haar-Shampoo kam ohne Chia-Samen aus. Kein Wunder, dass wir so gerne in Erinnerungen schwelgen.

Auf Studentenpartys laufen Intros zu 80er- und 90er-Disney-Serien in den Disco-Lautsprechern, Facebook torpediert uns mit nostalgischen Clips der Marke »Kennt ihr das noch?« und »Hattet ihr das damals auch?« - und Spieler finden seit Jahren immer häufiger Reboots, Remakes und Remasters unterm virtuellen Weihnachtsbaum. Alles blickt nach hinten, also machen wir das auch!

Und wir fangen dabei ganz am Anfang unserer Spieleleidenschaft an: Bei unseren allerersten Spielen. Bei den Grundsteinen unseres Hobbys, das bis heute anhält und uns sogar beruflich maßgeblich beeinflusst. Dabei tummeln sich im GameStar-Podcast diesmal Kinder aus zwei glorreichen Jahrzehnten.

Michael Graf kündet als Prophet der 80er von seinen ersten Gehversuchen im virtuellen Raum. Er klaut seinem Bruder den PC, zockt heimlich Doom und illustriert die klotzige Faszination des Atari 2600. Dimi und Maurice blicken indes staunend auf derlei frühzeitliche Konsolen zurück und plaudern stattdessen über die Highlights der 90er - über den Game Boy, die Farbenpracht der CD-Rom-Ära und das Ende der 16-Bit-Ära. Was unser jeweils erstes Spiel ist, verraten wir hier natürlich nicht - dafür müssen Sie reinhören.

Als Belohnung erfahren Sie dafür endlich, welche Einflüsse Maurice Weber zu dem unverbesserlichen Hardcore-PC-Rollenspieler machten, der er bis heute ist. Vielleicht war es am Ende ja doch nur ein cleverer Schachzug seines Vaters. Vielleicht sind wir alle nur das Ergebnis zufälliger Inspirationen. Sie merken schon: Es wird psychoanalytisch. Viel Spaß beim Hören - und schreiben Sie uns auf jeden Fall Ihre erste Begegnung mit Spielen in die Kommentare!

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