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Hard Reset - Wenn Toaster Amok laufen ...

Die Preview-Version zum bald erscheinenden Ego-Shooter Hard Reset zeigt Spielmechanik von gestern – was aber nicht schlecht sein muss. Beim Anspielen konnte die geradlinige Old-School-Ballerei durchaus überzeugen.

von Sebastian Klix,
02.09.2011 13:25 Uhr

Einen »hard reset« am heimischen Computer durchzuführen, ist keine lustige Aufgabe, ist er doch oft das letzte Mittel, nach einem Programmabsturz den Rechner neu hochzufahren. Das die »Rücksetzung« von Maschinen aber auch Spaß machen kann, will das junge polnische Entwicklerstudio Flying Wild Hog mit seinem Erstlingswerk, dem Ego-Shooter Hard Reset demonstrieren - aber natürlich nicht durch langweiliges Drücken von Reset-Knöpfchen sondern durch fleißiges Betätigen des Waffenabzugs.

Erstlingswerk ist vielleicht etwas irreführend, besteht Flying Wild Hog neben ein paar City Interaktive- ( Sniper: Ghost Warrior ) und CD Projekt-Aussteigern ( The Witcher ) doch vor allem auch aus ehemalige Mitarbeiter von People Can Fly. Den polnischen Entwickler kennt man dank Bulletstorm und Painkiller . Da verwundert es nicht wirklich, dass Hard Reset deutliche Parallelen zu letzteren beiden Spielen zeigt.

Screenshots vom Entwickler:
Leider durften wir für unsere Vorschau keine eigenen Screenshots aufnehmen. Daher stammen alle Artikelbilder direkt vom Entwickler. Wir konnten jedoch keine qualitativen Unterschiede zu unserer Preview-Version feststellen. Hard Reset sieht tatsächlich aus wie auf den Bildern.

Skynet würd’s gefallen

Kaffee kochen, Toast toasten, komplexe mathematische Gleichungen berechnen: Irgendwann in der Zukunft haben die Maschinen die Nase voll von den befehlshaberischen Fleischlingen, die ihnen die immer gleichen schnarchigen Aufgaben in den Programmcode hacken. Die Blechdosen lehnen sich auf und machen sich daran, die Menschen systematisch auszurotten. Der Verstand der terminierten Individuen wird dann assimiliert und in einer Datenbank, dem »Sanctuary«, abgelegt.

Modifikation Unsere Energiekanone kann mit der entsprechenden Modifikation ganze Maschinentrupps kurzfristig lahmlegen.

Dauerfeuer Das Dauerfeuer gegen die zahlreichen Roboter bringt schon mal unsere Waffe zum Glühen – Gott sei Dank ohne darauf folgende, nervige Abkühlphase.

Leveldesign Die Spielabschnitte sind zwar atmosphärisch stimmig, aber auch ziemlich gradlinig.

Dark Sci-Fi Die Kombination aus »Dark Sci-Fi« und Steam-Punk haben die Entwickler gut im Griff.

Bossgegnern Immer mal wieder bekommen wir es mit besonders knackigen, teils haushohen Bossgegnern zu tun.

Der menschliche Widerstand versucht energisch, eine seiner letzen Bastionen, die Stadt Bezoar, vor der heranrückenden Roboterarmee zu verteidigen. Doch es kommt wie es kommen muss: Die Maschinen durchdringen den Wall der Stadt. Viel bringen tut ihnen das natürlich nicht, denn es gibt ja immerhin noch Major Fletcher, Soldat des Widerstandes, der den Metallnasen demonstriert, wie willkommen sie in Bezoar sind.

Schrottpresse auf zwei Beinen

Zwar fallen teils größere Gruppen über uns her, allerdings wirft man uns nie so viele Widersacher wie etwa in Serious Sam entgegen. Die Gegner stürmen zunächst mal stumpf vor, aber mit einfachem Gegenballern ist es dabei nicht getan. Da wären die kleinen, rollenden Bomben, die auf uns zufetzen und dann in die Luft gehen. Abstand halten ist hier angesagt. Dann wieder bekommen wir es mit großen, gut gepanzerten Wächtern zu tun, die mit einer Art Nachbrenner auf uns zugedüst kommen, um uns zu rammen. Auch denen müssen wir wieselflink ausweichen.

Schön: Überall in den Levels stehen die guten, in Tausenden von anderen Spielen schon bewährten Explosivfässer rum. Dazu gesellen sich Autowracks, Stromgeneratoren und andere Objekte, die wir zu unseren Gunsten in den Kampf einbinden können. Ein explodierendes Auto etwa reißt in einer wuchtigen Explosion lästige kleine Maschinenwesen mit ins Verderben. Höhepunkt unseres Anspielens war der Endkampf gegen einen haushohen Riesenroboter, der uns gut zehn Minuten lang ins Schwitzen brachte.

Hard Reset - Screenshots ansehen

»Ins Schwitzen bringen« ist dabei ein gutes Stichwort, denn der Schwierigkeitsgrad wirkt derzeit noch unausgegoren, obwohl wir zu Spielbeginn zwischen vier unterschiedlichen Anspruchsgraden wählen können. Doch auch auf »Normal« schwanken die Gefechte teils noch stark zwischen »Ha! Pillepalle!« und »Du liebe Güte, wie soll man das denn schaffen?«. Das Checkpoint-System macht die Sache dabei nicht besser. Die automatischen Speicherpunkte sind oft suboptimal gesetzt, eine Quicksave-Funktion gibt es bisher nicht. Eigentlich ein Armutszeugnis, bedenkt man die von den Entwicklern betonte PC-Exklusivität des Spiels.

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