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HP Envy 17 3D - Aluminium-Gehäuse und 120-Hertz-Display

HPs Envy-Notebooks vereinen einen eleganten Aufritt mit schneller Hardware. Im Test des bislang nur in den USA erhältlichen HP Envy 17 3D mit 120-Hertz-Display untersuchen wir die Anfang des Jahres modernisierte Baureihe.

von Daniel Visarius,
19.03.2012 15:06 Uhr

Je nach Konfiguration kostet das 17,3-Zoll-Notebook HP Envy 17 mindestens 1.300 Euro. Die in Deutschland noch nicht erhältliche Variante HP Envy 17 3D mit der exakten Bezeichnung HP Envy 17T-3000 3D unterscheidet sich von der aktuell bereits verfügbaren Variante 17-3010eg im Wesentlichen durch das zusätzliche, stereoskopische 3D-Display, dass mit 120 Hertz Bilderwiederholfrequenz arbeitet. Eine passende Shutter-Brille gehört zum Lieferumfang.

Beiden Modellen gemein sind der 2,2 GHz schnelle Vierkernprozessor Core i7 2670QM, 8,0 GByte Arbeitsspeicher, die Radeon HD 7690M mit 1,0 GByte Videospeicher, ein Blu-ray-Laufwerk und die Full-HD-Auflösung 1920x1080 im 16:9-Format. Optisch ähnelt das Envy 17 dem Apple MacBook Pro, nur punktuell weicht HP vom offensichtlichen Designvorbild ab. Im Test klären wir, ob sich das HP Envy 17 vorrangig im Multimedia-Umfeld wohlfühlt oder ob es auch als Spiele-Notebook eine gute Figur macht.

Das HP Envy 17 ist ein Multimedia-Notebook mit 17,3 Zoll großen Display und optionalem 3D-Modus.Das HP Envy 17 ist ein Multimedia-Notebook mit 17,3 Zoll großen Display und optionalem 3D-Modus.

Gehäuse

Die optischen Parallelen zum MacBook Pro liegen beim HP Envy 17 im allgemeinen optischen Eindruck und dem durchgehenden Aluminiumblock, der die Komponenten und die Eingabegeräte beherbergt. Trotzdem können wir das HP Envy 17 im Test leicht auseinander nehmen. Über eine einzige Klappe bekommen wir Zugriff auf die beiden Laufwerksschächte und den Akku, auch der Arbeitsspeicher und die weiteren Bauteile sind leicht zu erreichen. Mangels beigelegtem, zweiten Festplattenkäfig lässt sich eine zweite Platte aber nicht ohne Zubehör einbauen. Beide Speichersteckplätze sind mit je zwei 4,0 GByte großen Modulen bestückt.

Äußerlich ähnelt das HP Envy 17 dem Apple MacBook Pro.Äußerlich ähnelt das HP Envy 17 dem Apple MacBook Pro.

Das Gehäuse hinterlässt im Test einen überaus hochwertigen Eindruck. Kein einziger Teil offenbart Schwachpunkte wie wackelige Scharniere oder ungleiche Spaltmaße. Fingerabdrücke fallen auf dem halbmatten, schwarzen Display-Deckel allerdings sehr stark auf. Maximal lässt sich der Deckel auf ungefähr 120 Grad öffnen. Mit einem Gesamtgewicht von rund 3,4 Kilo gehört das Envy 17 zu den leichteren Geräten unter den Desktop-PC-Ersatz-Notebooks.

Prozessor & Grafikkarte

Der in unserem Testgerät eingesetzte Core i7 2670QM hat den Core i7 2630QM als günstigsten Vierkernprozessor in Intels Produktpalette abgelöst. Mit einem Basistakt von 2,2 GHz und einem maximalen Turbo von 3,1 GHz läuft der 2670QM jeweils 200 MHz schneller als der 2630QM. Beide Prozessoren unterstützen Hyperthreading, was vor allem in Multimedia-Anwendungen, sehr vereinzelt aber auch in Spielen einen Leistungsvorteil bringt. Die Verlustleistung (TDP) der CPU inklusive dem integrierten HD-3000-Grafikchip beträgt 45 Watt. Das Envy 17 3D kann von der separaten Radeon-Grafik auf den Intel Grafikchip umschalten, um die Akkulaufzeit zu verlängern.

Im Vergleich mit Nvidias Optimus-Lösung, das abhängig von den Anforderungen der Anwendung greift, läuft das aber nicht ganz so elegant ab. Zunächst ist die 7690M immer aktiv, wenn das Notebook an der Steckdose hängt – die Intel-Grafik übernimmt nur im Akkubetrieb. Über die ebenfalls mögliche, manuelle Umschaltung lässt sich die 7690M bei entsprechend kürzerer Laufzeit aber auch im Akkubetrieb nutzen.

Obwohl der Name den Eindruck erweckt, basiert die Radeon HD 7690M nicht auf AMDs aktueller 28-nmn-Architektur Graphics Core Next. Tatsächlich ist sie lediglich eine umgetaufte HD 6770M mit 725 MHz Chiptakt und etwas höherem Speichertakt von effektiv 3.600 statt 3.200 MHz. Auch weil sie lediglich über 96 Shader-Einheiten verfügt, dürfte sie in den Benchmarks deutlich langsamer rechnen als die bald drei Jahre alte Desktop-Grafikkarte AMD Radeon HD 5770 .

Display

Die Bildqualität des 17,3 Zoll großen Displays mit 1920x1080 Pixeln Auflösung im 16:9-Format liegt für ein TN-Panel auf sehr hohem Niveau. Im Test messen wir ein hervorragendes Kontrastverhältnis von 698:1, was der sehr gute Schwarzwert in der Praxis bestätigt. Farben werden natürlich wiedergegeben, und die hohe maximale Helligkeit von 342 cd/m² kann den im 3D-Modus durch die Shutter-Brille entstehenden Helligkeitsverlust hinreichend kompensieren. Mangels Entspiegelung reflektiert das Display bei direktem Gegenlicht jedoch stark. Die Blinkwinkel gehen wie immer bei TN-Panels in der Horizontalen noch in Ordnung, Abweichung in der Vertikalen führen aber schnell zu Farbverfälschungen. Noch mehr Messergebnisse lesen Sie im Originalartikel unseren Kooperationspartners Notebookcheck.com.

Die Darstellungsqualität des TN-Panels ist im Rahmen der technischen Möglichkeiten sehr gut. Die Darstellungsqualität des TN-Panels ist im Rahmen der technischen Möglichkeiten sehr gut.

Weil das HP Envy 17 3D eine Radeon-Grafikkarte hat, ist das Spielen in stereoskopischen 3D wesentlich problematischer und unzuverlässiger als mit Nvidias 3D Vision 2 . AMDs eigene HD3D-Funktion wird von so gut wie keinem Spiel außer Deus Ex: Human Revolution unterstützt, und der zusätzlich installierte TriDef-Treiber hat mit neueren Spielen so seine Probleme. Mit der ebenfalls zum Lieferumfang gehörenden Software CyberLink PowerDVD lassen sich aber auch 3D-Blu-rays abspielen. In der Praxis verhilft der 120-Hertz-Modus also eher zu einer geschmeidigeren Mauszeigerbewegung in 2D als zu einer tollen 3D-Darstellung, auch weil die Radeon HD 7690M für aktuelle Titel bereits ohne den leistungszehrenden stereoskopischen 3D-Modus oft nicht genug Leistung liefert. Wer häufiger in stereoskopischem 3D spielen will, ist mit dem Asus G74SX wegen dessen 3D-Vision-Technik und schnellerer Grafikkarte deutlich besser aufgehoben.


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