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Interaktive Propaganda - Teil 1: Krieg und Spiele

Videospiele haben schon lange ihre naive Unschuld verloren. Regierungen, Militärs und Terrorpaten funktionieren die digitale Unterhaltung zu finsterer Propaganda und zweifelhaften Kriegswerkzeugen um. Wir wagen einen Blick auf die dunkle Seite der Spiele.

von Michael Förtsch,
13.06.2015 13:45 Uhr

Es sind grausige Szenen, die seit dem Sommer 2014 regelmäßig über unsere Bildschirme flimmern. In kurzen Videos werden Menschen geköpft, erschossen oder gar bei lebendigem Leib verbrannt. Mit Turban und Tuch bekleidete Männer mit Sturmgewehren in der Hand predigen voller Pathos. Sie fordern den heiligen Dschihad, den »Tod für die Ungläubigen«.

Islamischer Staat, kurz IS, nennt sich die Bewegung, die vom Nordwesten des Irak bis in den Osten Syriens für Terror und Verderben sorgt. Ihr Ziel ist es, einen fundamentalistischen und gnadenlosen Gottesstaat zu errichten, der ihrem Zerrbild des Islam entspricht; konservativ, repressiv und durch eine mindestens umstrittene Auslegung des Koran legitimiert. Ihre Mittel dazu sind Scharen von Gotteskriegern, die mit Sturmgewehren, Schwertern und Macheten Land erkämpfen.

Seine Anhänger gewinnt der Islamische Staat, so archaisch seine Lebensvorstellungen sind, jedoch auf modernste Art und Weise. Auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Tumblr und Instagram sind die Extremisten mit Tausenden Nutzerkonten aktiv. Mit »Dabiq« veröffentlichen sie ein eigenes PDF-Magazin und mit »Flames of War« eine reißerische Pseudo-Dokumentation im History-Channel-Stil.

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