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Interview mit Matthias Dittmayer

Nachdem die Redaktion von Frontal 21 mit einem Statement auf das kritische Video von Matthias Dittmayer reagierte, die betreffenden Tadel aber als “gänzlich unbelegt, nicht stichhaltig oder irreführend” abtat, führten wir ein Interview mit dem kritischen Studenten.

von Michael Obermeier,
05.12.2007 13:26 Uhr

Zur Sprache kommen unter anderem der unerwartete Erfolg des Videos, ein mehrmals gefordertes Verbot von sogenannten Killerspielen und welche Titel Matthias Dittmeyer privat eigentlich spielt.

Matthias, du hast mit deinem Video ganz schön für Wirbel gesorgt. Selbst bei Telepolis und Spiegel Online konnte man darüber lesen. Hast du mit einem derartigen “Erfolg” gerechnet?

Mit dem Video Killerspiele in ARD, ZDF und WDR erregte Matthias Dittmeyer die Aufmerksamkeit der Frontal21-Redaktion.Mit dem Video "Killerspiele in ARD, ZDF und WDR" erregte Matthias Dittmeyer die Aufmerksamkeit der Frontal21-Redaktion.

Matthias: »Definitiv nicht. Ich bin von einigen Hunderten Zugriffen ausgegangen und habe langfristig auf ein paar Tausend gehofft. Von einer Erwähnung bei SPON ganz zu schweigen.«

Nach den zahlreichen Berichten sah sich Frontal 21 offensichtlich gezwungen zu reagieren. In einer Stellungnahme ging die Redaktion bzw. Dr. Claus Richter auf die einzelnen Kritikpunkte ein und kam zu dem Schluss, dass “die Vorwürfe von Herrn Dittmayer an die Adresse von Frontal21 für gänzlich unbelegt, nicht stichhaltig oder irreführend” sind. Wie stehst du dazu?

Matthias: »Die Stellungnahme erschöpft sich eigentlich darin, dass die von mir angeführten Differenzierungen als irrelevant, zynisch oder menschenverachtend abgetan werden. Die Ausführungen gehen zum Teil auch an meinen Vorwürfen vorbei. So wird beispielsweise angeführt, dass Doom 3 hätte indiziert werden müssen. Dabei hatte ich kritisiert, dass im Video der Anschein erweckt wird, dass das Spiel für Jugendliche erhältlich sei. Ich rechne Frontal21 die Stellungnahme dennoch positiv an, sie zeugt davon, dass sich die Redaktion ihren Zuschauern gegenüber für ihre Berichterstattung verantwortlich fühlt.«

Die Reaktionen auf dein Video und die Kritik zeigen, dass das Thema “Killerspiele” noch lange nicht durchdebattiert ist. Was würdest du dir im zukünftigen Umgang mit dem Thema durch die Medien – insbesondere den Öffentlich Rechtlichen – wünschen?

Matthias: »Kurzfristig wäre ich zufrieden, wenn Videospiele nicht mehr aufgrund von unwahren Tatsachen diffamiert werden würden. Langfristig würde ich mir wünschen, dass die Sendungen einen gesellschaftlichen Dialog zu dem Thema ermöglichen würden, anstatt die Fronten durch eine polarisierende Berichterstattung zu verhärten.«

Wenn es die Chance zu einer Diskussionsrunde zu dem Thema gäbe, würdest du an dieser teilnehmen bzw. gab es schon derartige Reaktionen oder Anfragen?

Matthias: »Solche Anfragen gab es noch nicht, auch tue ich mich schwer damit in die Öffentlichkeit zu treten. Ich selbst habe auch bei meinen Kritikpunkten zuerst versucht direkt mit den Redakteuren von Panorama und hartaberfair zu sprechen. Erst als dies zu nichts geführt hat habe ich mich dazu entschlossen das Video zu erstellen.«


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