Killerspiele - Aktionsbündnis Winnenden fordert Entsorgung

Das Aktionsbündnis Winnenden stellt am 17. Oktober in Suttgart einen Kontainer auf und fordert die Bürger auf, darin ihre »Killerspiele« zu entsorgen.

von Christian Fritz Schneider,
15.10.2009 11:05 Uhr

Das »Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden« plant für den kommenden Samstag ein öffentlichkeitswirksames Event gegen Killerspiele. Am 17. Oktober soll auf dem Platz vor der Staatsoper in Stuttgart ein Container aufgestellt werden (siehe Bild links). Das Aktionsbündnis ruft die Bürger unter dem Motto »Familien gegen Killerspiele« auf, ihre »Killerspiele« zu entsorgen und verlost zur Belohnung ein T-Shirt mit Unterschriften der Fußball-Nationalelf.

Laut der Internetseite des Aktionsbündnisses ist das »Verbot von Computer-Killerspielen die dazu dienen Menschen zu ermorden« eines der kurzfristigen Ziele der Aufruf-Initiatoren von Stuttgart. Das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ ist ein Zusammenschluss von Angehörigen der Opfer des Amokläufers Tim Kretschmer, der am 11. März 2009 insgesamt 15 Menschen ermordete.

Mehr Informationen zum Aktionsbündnis finden Sie auf der Internetseite www.memo-software.de/aaw. Dort finden Sie unter anderem Unterschriftenlisten gegen »Killerspiele« und Faustfeuerwaffen, sowie den offiziellen Song des Bündnisses.


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