Konsolen - »Nintendo weiß noch nicht mal, dass es ein Internet gibt«

Der Analyst Michael Pachter hielt im Rahmen der CES 2012 eine Rede über die Zukunft der drei großen Konsolenhersteller. Nintendo kam dabei ziemlich schlecht weg.

von Andre Linken,
24.01.2012 16:05 Uhr

Nintendo kommt bei einer Prognose des Analysten Michael Pachter nicht gut weg.Nintendo kommt bei einer Prognose des Analysten Michael Pachter nicht gut weg.

Bei der diesjährigen International CES in Las Vegas hielt der Analyst Michael Pachter von Wedbush Morgan eine Rede. Dabei ging es unter anderem darum, welche der drei großen Konsolenhersteller zukünftig in der Lage sind, ihre Konsolen im wachsenden Markt von Streaming-Inhalten sowohl interessant wie auch relevant zu halten.

Nach Pachters Aussagen habe Sony diese Kurve bereits erfolgreich hinter sich gelassen, immerhin sei dieser Konzern bereits ein großer Provider von Filmen, Musik und Spielen. Microsoft sei mittlerweile wieder in die Spur gekommen und werde in Zukunft die wohl vielseitigste Konsole aller Zeiten anbieten.

Nintendo kam bei Pachters Rede deutlich schlechter weg. Vor allem die relativ zaghaften Integration der Online-Funktionalität ist dem Analyst ein Dorn im Auge.

»Nintendo weiß noch nicht mal, dass es das Internet überhaupt gibt. Glauben Sie mir: Nintendo wird weiterhin Konsolen produzieren, bis es ihnen mal jemand erklärt.«

Des Weiteren ging Pachter auf den Kampf zwischen traditionellen Konsolen und dem aufstrebenden Markt der Streaming-Technologie ein. Seiner Einschätzung nach werde es zumindest in absehbarer Zeit nicht dazu kommen, dass sämtliche Entwickler und Publisher plötzlich auf Cloud-Technologien oder OnLive setzen werden. '

»Solange es jemanden gibt, der eine Konsole und Spiele für dieses Format kauft, wird es auch weiterhin Konsolen geben.«


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