Mass Effect: Andromeda - Neue Details zur PC-Version, Hinweis auf Systemanforderungen

PC-Spieler können das Sichtfeld in Mass Effect: Andromeda ändern. Das sollte Spielern helfen, die sich beim bisher gezeigten Gameplay-Material mit der Kamera kaum anfreunden durften. Außerdem gibt es einen Hinweis auf durchaus niedrige Hardware-Anforderungen.

von Stefan Köhler,
24.01.2017 15:17 Uhr

Mass Effect: Andromeda wird PC-Spielern verschiedene Einstellungsmöglichkeiten - beispielsweise beim FOV - geben.Mass Effect: Andromeda wird PC-Spielern verschiedene Einstellungsmöglichkeiten - beispielsweise beim FOV - geben.

Wer mit dem Field of View (FOV) im bisher gezeigten Gameplay-Material von Mass Effect: Andromeda nicht zurechtkommt, der kann aufatmen: Die PC-Version wird eine Einstellung des Sichtfelds bieten. Mit dem Standard-FOV von Konsolenspielen um die 60 Grad wird sich also kein PC-Spieler abfinden müssen.

Die Bestätigung gab Lead Designer Ian S. Frazier auf eine Fan-Anfrage:

Bioware geht aber auch den anderen Weg und bietet Konsolen-Features: Wer am PC ein Gamepad zur Eingabe nutzen möchte, kann dies ebenso tun. Die Mass-Effect-Trilogie bot keine native Controller-Unterstützung, das Feature musste von Fans nachgemoddet werden. Bisher sieht es auch danach aus, dass Mass Effect: Andromeda 21:9-Monitore unterstützt.

Niedrige Systemanforderungen?

Einen Hinweis gibt es ebenfalls zu den Systemanforderungen: Ein Fan hat ebenfalls via Twitter nachgefragt, ob der Grafikchip GTX 745M in seinem Notebook zumindest für niedrige Details reichen werde. Der Produzent Michael Gamble darauf: »Das sollte schon klappen«.

Das lässt auf durchaus niedrige Hardware-Anforderungen hoffen. Mass Effect: Andromeda ist nach Dragon Age: Inquisition Biowares zweites Spiel auf Basis der Frostbite Engine, die vorherige ME-Trilogie entstand mit der Unreal Engine 3.

Nur zum Vergleich: Dragon Age: Inquisition benötigte mindestens eine Radeon 4870/Geforce 8800 GT, empfohlen wurden eine Radeon R9 270/ Geforce GTX 660. Das 2014 veröffentlichte Rollenspiel hatte bereits einen erfreulich geringen Hardware-Hunger und konnte auch von Spielern mit schwacher und älterer Hardware gespielt werden. Das lässt auf eine ähnliche Situation bei Mass Effect: Andromeda hoffen.

Was PC-Spieler nicht bekommen

PC-Spieler erhalten allerdings nicht nur zusätzliche Features, auch Abstriche müssen gemacht werden. Die Beta soll beispielsweise nur auf den Konsolen stattfinden, wieso PC-Spieler verzichten müssen lässt Bioware offen. Schon bei Titanfall 2 verzichtete Electronic Arts auf eine PC-Beta, was dem im nachhinein ausgezeichneten Shooter unnötig negative PR einbrachte.

EA verzichtet bei der PC-Version von Mass Effect: Andromeda ebenfalls auf ein physisches Medium: Die Boxversion im Einzelhandel erscheint komplett ohne Disc, nur ein Download-Code liegt der Packung bei. Disc-Versionen wird es nur für die Xbox One und PS4 geben.

Der Release von Mass Effect Andromeda findet am 23. März 2017 in Europa statt. Am 16. März wird für Abonnenten von EA Access (Xbox One) und Origin Access (PC) eine zehnstündige Trial-Version veröffentlicht.

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