Nvidia G-Sync gegen Tearing, Lag und Ruckeln - Synchronisiert Monitor und Geforce-Grafikkarte

Nvidia hat eine neue Technik vorgestellt, mit der Bildstörungen wie Tearing oder Ruckler und Input-Lag durch direkte Synchronisation mit der Grafikkarte verhindert werden.

von Georg Wieselsberger,
19.10.2013 12:42 Uhr

Nvidia G-Sync ModulNvidia G-Sync Modul

Die meisten TFT-Monitore haben eine oder zwei Refresh-Raten, der Standard liegt noch immer bei 60 Hz bis hin zu 144 Hz bei 3D-Monitoren. Bildwiederholraten unterhalb und oberhalb dieser Grenze bei deaktiviertem V-Sync können daher für Bildstörungen wie Tearing oder Ruckler sorgen. Mit G-Sync hat Nvidia in Zusammenarbeit mit Asus eine Technik entwickelt, mit der die Grafikkarte die Synchronisationssteuerung des Monitors übernimmt und damit genau mit der Bildausgabe bis hin zur maximalen Refresh-Rate des Displays abgleichen kann.

Dazu ist allerdings sowohl ein Monitor mit einem G-Sync-Modul als auch eine Geforce-Grafikkarte mit Kepler-Grafikchip ab der Geforce GTX 650 Ti Boost notwendig. Außerdem wird das Signal nur über DisplayPort übertragen, die Möglichkeit für Audio-Signale geht verloren. Auf der Veranstaltung in Montreal waren beispielsweise John Carmack, Tim Sweeney von Epic Games und John Andersson von DICE anwesend und lobten die neue Technik.

In den FAQ schreibt Nvidia auch, dass einige Spiele mit G-Sync Probleme bereiten, daher lässt sich G-Sync deaktivieren und wird im Treiber bei betroffenen Spielen automatisch ausgeschaltet. Bislang gibt es nur einen Monitor, der Asus VG248QE, der per Modul mit G-Sync ausgestattet ist. Dieses Modul will Nvidia auch einzeln für Bastler und für diesen Monitor anbieten. Der Preis für dieses Modul liegt bei 175 US-Dollar. Welcher Preisaufschlag für G-Sync-Displays zu zahlen sein wird, ist ebenfalls nicht klar. Neben Asus wollen auch BenQ, Phillips und ViewSonic Geräte anbieten.


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