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Auf geht's

Nvidia Shield TV - Geforce Now mit Uplay-Integration exklusiv ausprobiert

Nvidia hat seine Shield TV-Box überarbeitet, vor allem in Sachen Software hat sich etwas getan. Wir testen die neue Box, inklusive der Uplay-Integration beim Cloud-Gaming-Dienst Geforce Now.

von Nils Raettig,
19.01.2017 15:23 Uhr

Die überarbeitete Version von Nvidias Shield TV setzt im Test genau wie das erste Modell von Ende 2015 auf einen Tegra X1-Chip und 3,0 GByte RAM. Beim hier zu sehenden Standardmodell für 229 Euro ist der interne Speicher 16,0 GByte groß, bei der Pro-Variante für 329 Euro 500 Gbyte.Die überarbeitete Version von Nvidias Shield TV setzt im Test genau wie das erste Modell von Ende 2015 auf einen Tegra X1-Chip und 3,0 GByte RAM. Beim hier zu sehenden Standardmodell für 229 Euro ist der interne Speicher 16,0 GByte groß, bei der Pro-Variante für 329 Euro 500 Gbyte.

Nvidias Shield Android TV (2017) unterscheidet sich im Test gegenüber dem Vorgänger auf den ersten Blick nur in Sachen Größe, vergleicht man die technischen Daten scheint sich kaum etwas getan zu haben. Bei genaueren Hinsehen gibt es aber doch einige wichtige Neuerungen. Das betrifft vor allem die Software, die bald unter anderem mit einer Uplay-Unterstützung für Geforce Now zum Spielen von Titeln wie The Division oder Far Cry Primal über die Cloud als Stream aufwarten kann.

Generell will die kleine Box ein Alleskönner im Wohnzimmer sein: Von Spielen über Serien und Filme (mit 4K- und HDR-Unterstützung) bis hin zu Smart-Home-Fähigkeiten (per SmartThings Hub-Technik) wie der Steuerung der Heizung oder der Beleuchtung vereint sie viele Funktionen in sich, die sich sonst nur durch die Kombination verschiedener Geräte realisieren lassen würde.

Einige der Neuerung wie die Unterstützung des noch sehr selten zu findenden Google Assisstant (Nachfolger von Google Now) oder die für die Smart Home-Fähigkeiten wichtigen Nvidia Spots sind hierzulande aber noch nicht erhältlich. Auch deshalb konzentrieren wir uns in diesem Artikel auf die spielerischen Fähigkeiten der Konsole und die Änderungen gegenüber dem Vorgänger, den wir sowohl als Medienplayer als auch mit Blick auf den Cloud-Streaming-Dienst Geforce Now bereits ausführlich getestet haben.

Beim Kauf haben Sie dabei die Wahl zwischen der bereits lieferbaren Standard-Variante mit kleineren Gehäuse und 16 GByte internen Speicher für 229 Euro und dem bald erscheinenden Pro-Modell, das 100 Euro mehr kostet. Dafür bietet es eine 500 GByte-Festplatte im größeren Gehäuse sowie einen zusätzlichen Micro-USB-Anschluss, einen Card-Reader zur Speichererweiterung und einen Infrarot-Empfänger.

Gegenüber dem (eingestellten) Vorgänger ist der Preis also um 30 Euro gestiegen. Im Lieferumfang beider Varianten ist dafür jetzt neben dem überarbeitete Shield Controller auch die schmale Shield-Fernbedienung enthalten, die man zuvor noch für 50 Euro separat kaufen musste, wenn man denn wollte.

Alt gegen neu

Bedienoberfläche Nvidia hat vor allem in Sachen Software an der Shield-Konsole geschraubt. Zu den unterstützten Apps gehören inzwischen auch Amazon Instant Video, Twitter und Spotify.

Spiele-Übersicht Die neue Spieleübersicht vereint Android-, GameStream- und Geforce-Now-Titel in einer Übersicht, außerdem gibt es mehr vorgegebene Rubriken wie zum Beispiel »Spaß für Kids«.

Eine gute Nachricht vorab: Besitzer der ersten Shield TV-Box erhalten die meisten der neuen Funktion gratis per Software-Upgrade. Dadurch lässt sich beispielsweise auf allen Shield-Geräten Amazon Instant Video per offizieller App und in 4K sowie HDR nutzen. Die Youtube-Video-App inklusive Unterstützung von 360-Grad-Videos soll ebenfalls bald auf die Shield-Box (alt und neu) kommen.

Das App-Angebot von Android TV hat sich generell gegenüber unserem Test der ersten Shield Android TV vor etwas mehr als einem Jahr spürbar verbessert, neben Amazon sind jetzt auch andere bekannte Vertreter wie Spotify, Twitter oder Twitch vertreten. Lücken gibt es zwar immer noch, sie lassen sich aber zumindest teilweise per APK-Sideload schließen.

Die wichtigste Hardware-Änderungen betrifft nicht Shield TV selbst - die Box setzt immer noch auf Nvidias Tegra X1-Chip und 3,0 GByte RAM - sondern die Streaming-Server für den Cloud-Gaming-Dienst Geforce Now. Sie laufen jetzt mit Pascal-Grafikkarten wie der aktuellen Geforce GTX 1080. Während The Witcher 3 in maximalen Details seinerzeit auf den Servern mit Kepler-GPUs teilweise etwas geruckelt hat, ist davon auf den neuen Servern nichts mehr zu spüren.

Zu den neuen Funktionen gehört auch eine Art Task-Manager. Er wird per Doppelklick auf die Home-Taste geöffnet, damit lassen sich aktive Apps auch schließen.Zu den neuen Funktionen gehört auch eine Art Task-Manager. Er wird per Doppelklick auf die Home-Taste geöffnet, damit lassen sich aktive Apps auch schließen.

Die schon zum Release der ersten Version der Android-Box prominent beworbene 4K-Fähigkeit erstreckt sich allerdings trotz GTX 1080-Leistung nicht auf das Cloud-Gaming, hier steht nach wie vor maximal Full HD mit 60 fps zur Wahl. Das dürfte auch mit den deutlich höheren Anforderungen an die Internetleitung zusammenhängen, die ein Videostream in 4K-Qualität stellt.

Streamt man Spiele dagegen mittels GameStream von einem eigenen PC mit Nvidia-Grafikkarte zur Shield TV weiter, geht das auch in 4K (genügend Leistung und einen passenden Fernseher vorausgesetzt). Das hat Nvidia aber bereits vor über einem Jahr über eine Geforce-Experience-Beta ermöglicht, wirklich neu ist diese Funktion also nicht.

Der neue Shield-Controller ist nicht nur optisch schlanker (und deutlich kantiger), sondern auch etwa 40 Gramm leichter, außerdem hat Nvidia die per suboptimaler Touch-Funktion realisierten Tasten »Zurück«, »Home« und »Start/Play« durch echte Tasten ersetzt. Die Lautstärke wird jetzt dafür nur noch per schmaler Touchleiste reguliert, außerdem wandert der Kopfhörer-Anschluss von der Ober- zur Unterseite.

Insgesamt gefällt uns der neue Controller klar besser, vor allem aufgrund des geringeren Gewichts und der weitgehenden Abkehr von den nicht so gut funktionierenden Touch-Elementen. Die Zurück-, Start- und Home-Tasten haben aber keinen sehr klaren Druckpunkt, insgesamt erreicht der Controller auch deshalb nicht ganz das Niveau des Xbox One Controllers oder des PS4-Pads.

Der neue Controller (links) st etwas leichter und auch optisch weniger wuchtig, außerdem wurden die meisten Touch-Elemente gegenüber dem ersten Modell (rechts) durch echte Tasten ersetzt.Der neue Controller (links) st etwas leichter und auch optisch weniger wuchtig, außerdem wurden die meisten Touch-Elemente gegenüber dem ersten Modell (rechts) durch echte Tasten ersetzt.


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