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Painkiller Redemption im Test - Hirnlos zwischen Himmel und Hölle

Im Test zur vierten, nur 5 Euro teuren Painkiller-Fortsetzung Redemption ballern wir uns durch endlose Höllenhorden und stellen fest: Quantität führt nicht zu Qualität.

von Tilman Blanke,
08.03.2011 13:57 Uhr

Rennen Sie niemals rückwärts! Sie haben sonst ganz schnell eine Axt im Schädel, und das ist bekanntermaßen tödlich. Wer sich in Painkiller Redemption umzingeln lässt, dem droht dieses unerfreuliche Schicksal. Denn die inzwischen vierte Fortsetzung des Dauerfeuer-Shooters (nach dem Addon Battle out of Hell und den Ablegern Overdose und Resurrection ) bleibt ihren Wurzeln treu und wirft ihnen erneut endlose Gegnerhorden entgegen, die sich mit Sensen, Schwertern und angesprochenen Äxten auf Sie stürzen. Unvorsichtige Helden werden zu schmackhaften Höllenhäppchen verarbeitet. Um nicht auf Luzifers Tafel zu enden, gehen wir mit roher Waffengewalt zu Werke und metzeln uns möglichst schnell gen Himmel.

Die Welt retten, mal wieder

Trotz »Peace«-Kette geht es in Painkiller Redemption extrem blutig zu.Trotz »Peace«-Kette geht es in Painkiller Redemption extrem blutig zu.

Das Redemption die kommerzialisierte Version einer Painkiller-Mod ist, verschweigt die Pressemeldung des Publishers Jowood ( Arcania: Gothic 4 ) zum Spiel. Das Zusatzhäppchen für Hardcore- Painkiller -Fans lockt mit einem geringen Verkaufspreis von nur 5 Euro. Entsprechend niedrig sollten Veteranen aber auch ihre Erwartungen ansetzen.

Die Story des Spiels belässt alles beim Alten: Zwei Helden retten die Welt vor Höllenhorden. Daniel und Belial, beide bekannt aus den Vorgängern, ballern sich durch das Purgatorium, das Reich zwischen Himmel und Hölle, um die teuflischen Heerscharen aufzuhalten.

Zwischensequenzen sind dem Entwickler Eggtooth unbekannt, genau wie ein sprechender Held. Dabei würden Sprüche à la Serious Sam die Atmosphäre wenigstens ein bisschen auflockern. Die hanebüchene Geschichte wird durch drei Texteinblendungen erzählt, ist aber sowieso vollkommen nebensächlich.

Gameplay von gestern

Painkiller Redemption steuert sich serientypisch knackig, aber das Spielprinzip »Wir betreten einen Raum und mähen alles nieder, bis sich die Tür zum nächsten Raum öffnet« hat mittlerweile einen sehr, sehr langen Bart. Nach drei solcher Monsterfallen stellt sich pure Routine ein, dann kann man das Hirn getrost abschalten. Daran ändern auch die bekannten Level-Herausforderungen à la »Benutze nur den Rakentenwerfer und die Nahkampfwaffe« wenig.

Skelettmagier Kommt uns der Skelett-Magier zu nahe, macht sein blauer Dunst uns nahezu bewegungsunfähig.

Pürierstab Mit dem »Painkiller«-Pürierstab gehen wir gegen untote Soldaten vor.

Getötete Feinde lassen ihre Seele zurück. Wenn wir die grünen Waberbälle fleißig einsammeln, werden wir für kurze Zeit selbst zum unbesiegbaren Dämonen. Auch hier löst sich Redemption nicht vom Ur-Painkiller, dabei hätte gerade die seit jeher wenig spektakuläre Dämonenphase dringend etwas Pepp gebrauchen können.

Redemption setzt bei den Waffen auf das bekannte und altbewährte Waffenarsenal, das heißt: Neuzugänge gibt es nicht. Wir zerbröseln Gegner wahlweise mit Dreifachraketen oder verschießen zentimeterdicke Holzpflöcke mit gnadenloser Präzision. Munition gibt es in den unteren Schwierigkeitsgraden reichlich, sodass wir die linke Maustaste ebenso gut mit Klebeband fixieren könnten, in den höheren Stufen knausert Redemption dafür zu sehr damit.

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