Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

Phoenix Point - X-COM-Erfinder startet Crowdfunding-Kampagne für geistigen Nachfolger

X-COM-Entwickler Julian Gollop hat ein Releasedatum und neue Details zu seinem neuen Rundentaktik-Spiel Phoenix Point verraten und eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.

von Maurice Weber,
25.04.2017 18:00 Uhr

Phoenix Point - X-COM-Erfinder stellt sein neues Rundentaktik-Spiel vor 3:34 Phoenix Point - X-COM-Erfinder stellt sein neues Rundentaktik-Spiel vor

Julian Gollop will's nochmal wissen: 1994 brachte er das erste X-COM: UFO Defense auf den Markt, jetzt kehrt er mit Phoenix Point zur Alien-Rundentaktik zurück. Das Szenario kommt uns sofort bekannt vor. Außerirdische haben die Erde überrannt, die letzten Menschen harren in einzelnen Enklaven aus und wir spielen die Verteidigungs-Organisation Phoenix Project, die alles wieder ins Lot bringen soll.

Aber Phoenix Point will nicht nur einfach das beste aus den alten X-COMs und der Neuauflage von Firaxis vereinen, sondern uns mit ganz neuen Ideen das Fürchten lehnen. Mit prozedural generierten Aliens zum Beispiel, die aus unserer Spielweise lernen und sich daran anpassen!

Dafür hat der Entwickler jetzt eine Crowdfunding-Kampagne auf Fig gestartet und hofft auf 500.000 Dollar. Ein Releasedatum gibt's ebenfalls: Im vierten Quartal 2018 soll Phoenix Point erscheinen.

Phoenix Point - Screenshots ansehen

Taktikschlachten Marke X-COM - aber mit bösen Überraschungen

Den Großteil der Spielzeit von Phoenix Point sollen wir in klassischen taktischen Rundenkämpfen verbringen und dort unser Soldatenteam gegen die Alien-Bedrohung führen. Und die Aliens beobachten genau, was wir da treiben! Sie bedienen sich sowohl bei menschlicher DNA als auch bei Tieren, um immer andere prozedural generierte Feinde zu erschaffen, die genau auf unsere Strategie abgestimmt sein sollen. So sprießen ihnen etwa Tentakel oder krabbenartige Panzer.

Phoenix Point erinnert in den Rundenkämpfen stark an die neuen XCOM-Spiele.Phoenix Point erinnert in den Rundenkämpfen stark an die neuen XCOM-Spiele.

Außerdem will uns das Spiel riesige Bossgegner entgegenwerfen. Bei denen müssen wir gezielt einzelne Körperteile anvisieren und sie so schrittweise unschädlich machen. Bestimmte Skills und Waffen sollen es auch erlauben, kleineren Feinden bestimmte Gliedmaßen wegzuschießen. So schalten wir etwa ihre Waffen aus oder schwächen sie je nach Körperteil auf andere Weise.

Auch die Schlachtfelder sollen prozedural generiert werden und zahlreiche Interaktionsmöglichkeiten bieten. Nehmen wir wichtige strategische Ziele ein, können wir Taktik-Karten mit besonderen Effekten ausspielen. Außerdem wabert ein von den Aliens erzeugter Nebel über die Karte, in dem sie besonders tödlich sind.

Wir können gezielt auf die Körperteile unserer Feinde schießen, um sie zu schwächen.Wir können gezielt auf die Körperteile unserer Feinde schießen, um sie zu schwächen.

Die Menschheit: Keine große glückliche Familie

Zwischen den Einsätzen verwalten wir unsere Operation auf der Weltkarte. Hier wählen wir nicht nur die nächste Mission, wir müssen auch gezielt um bestimmte Territorien kämpfen und Basen, sichere Gebiete und lukrative Plünderzonen verteidigen, während der Alien-Nebel aus dem Meer vorankriecht.

Weltkarte Auf der Karte kämpfen wir um Territorien und schlagen uns mit dem Alien-Nebel sowie konkurrierenden menschlichen Fraktionen herum.

Soldatenverbesserung Unsere Leute passen wir mit neuen Waffen, Rüstungs-Items und kosmetischen Veränderungen an wie in einem Rollenspiel.

Was unsere Arbeit zusätzlich erschwert: Die drei menschlichen Fraktionen haben alle ihre eigenen Ideen, wie wir mit der Alien-Bedrohung umgehen sollten. Die Synedrion-Wissenschaftler wollen einen Weg zur friedlichen Koexistenz finden, die Miliz New Jericho dagegen alle Außerirdischen vom Planeten sprengen. Und die Jünger von Anu bringen Menschenopfer dar, um mit den extraterrestrischen Besuchern zu kommunizieren.

Diese Parteien treiben auf der Kampagnenkarte alle ihr eigenes Ding und greifen nicht nur die Aliens an, sondern sich auch gegenseitig. Je nachdem, auf wessen Seite wir uns schlagen, schaffen wir uns neue Feinde und Verbündete unter ihnen. Diese menschlichen Fraktionen und den Kampf um bestimmte Territorien sieht Gollop auf der Weltkarte als die größten Bereicherungen für das klassische X-COM-Rezept - ob er damit den Jungspunden Enemy Unknown und XCOM 2 zeigen kann, was eine Harke ist, muss er Ende 2018 beweisen!

Phoenix Point - Artworks und Konzeptzeichnungen ansehen


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...