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Sapphire Radeon HD 4850 X2 - Zu spät und zu teuer

Monate später als angekündigt stellt Sapphire die erste Radeon HD 4850 X2 in die Läden. Ob sich der Kauf der Platine trotz des unerwartet hohen Preises von 400 Euro lohnt, klärt unser Test.

von Daniel Visarius,
07.11.2008 17:57 Uhr

Mit der Radeon HD 4870 X2 produziert AMD erstmals seit Jahren die schnellste Grafikkarte überhaupt. Zwar konnte die 500-Euro-Platine anfangs nicht in allen Spielen ihr Potenzial ausschöpfen, die Maximalleistung übertraf aber speziell in hohen Auflösungen die einer Geforce GTX 280 deutlich. Da die Geforce-Konkurrenz ebenfalls 500 Euro kostete, musste Nvidia den Preis um 100 Euro senken. Genau in dieses Segment sticht Sapphire nun mit seiner neuen Radeon HD 4850 X2. Statt auf zwei HD-4870-Grafikprozessoren basiert diese auf zwei HD-4850-Chips, nutzt aber wie die große Schwester üppige 1,0 GByte Videospeicher pro Chip.

Hardware

Auf dem Papier entspricht die Radeon HD 4850 X2 einem Crossfire-Verbund aus zwei handelsüblichen Radeon-HD-4850-Karten, verpackt in ein gemeinsames Gehäuse. Die Chips takten also mit 625 MHz, die 256 Bit breite Verbindung zum jeweils angegliederten Videospeicher läuft mit 993 MHz (wegen des DDR-Konzepts effektiv 1.986 MHz). Anders als die 4870er-Platinen nutzen die 4850er-Versionen statt des extrem schnellen GDDR5-Speichers günstigere GDDR3-Bausteine.

Zum Vergleich: Die effektive Speichertaktfrequenz der teureren Radeon HD 4870 X2 liegt deshalb bei 3.600 MHz. Während die meisten normalen Radeon HD 4850 nur auf 512 MByte Speicher zurückgreifen können, stehen jedem RV770-Grafikprozessor auf der Radeon HD 4850 X2 mit 1,0 GByte das Doppelte zur Verfügung. Das verschafft der Karte vor allem in extrem hohen Auflösungen ab 1920x1200 mit aktivierter Kantenglättung einen Vorteil gegenüber einem Crossfire-Doppelpack aus zwei einzelnen Radeon HD 4850 mit jeweils 512 MByte. Allerdings kostet diese Kombi auch nur knapp 300 statt 400 Euro.

Das Kühlsystem mit seinen zwei Rotoren hat Sapphire selbst entwickelt. Unter Windows bleibt es noch angenehm ruhig, in technisch aufwändigen Spielen wie Crysis, in denen praktisch alle Recheneinheiten im Chip schwitzen, drehen die Lüfter in den deutlich hörbaren Bereich auf.

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