Stalker: Call of Pripyat - 70 Quests locken wieder in die Zone

In Stalker: Call of Pripyat, dem nunmehr dritten Teil des Ego-Shooters, schickt man Sie als Soldat in die Zone um den havarierten Reaktor.

von Petra Schmitz,
25.08.2009 09:30 Uhr

Der ukrainische Entwickler GSC Gameworld kann nicht von Tschernobyl lassen. In Stalker: Call of Pripyat, dem nunmehr dritten Teil der Ego-Shooter-Serie, schickt man Sie als Soldat in die Zone um den havarierten Reaktor.

Stalker: Call of Pripyat wurde auf der gamescom beim Vertriebspartner Namco Bandai gezeigt. Man erklärte uns, dass man zurück zu den Wurzeln wolle, dass also die Erforschung des Areals wie in Stalker: Shadow of Chernobyl im Vordergrund des Spiels stehen soll.
GSC Gameworld hat einige neue Gebiete entworfen, die allesamt größer sein sollen als die bisher aus dem Originalspiel und aus Stalker: Clear Sky bekannten. Damit das Gelatsche deswegen nicht überhand nimmt, soll nahezu jeder NPC in Call of Pripyat als Führer einsetzbar sein: Gegen einen Geldbetrag werden Sie in Windeseile, nämlich über den Ladebildschirm, zum gewünschten Zielort gebracht.

Für Call of Pripyat hat der Entwickler zwei neue alte Mutanten zum Leben erweckt. Neu sind sie deswegen, weil es sie in den Vorgängern noch nicht gab, alt deswegen, weil sie eigentlich schon für Stalker: Shadow of Chernobyl geplant waren. Dabei handelt es sich um die eine Art nachtaktive Katze (Chimera) und um einen telekinetisch begabten Zwerg im schwarzen Umhang.

Zehn Stunden soll das Abenteuer des Soldaten dauern, der sich als gewöhnlicher Stalker unter die Zonenbewohner mischt, um zu erfahren, was ein gewisser Strelok jüngst im Reaktor verbockt hat. Ob Sie die 70 Quests, die GSC für das Spiel plant, in den zehn Stunden schaffen, halten wir für unwahrscheinlich. Jedoch dürfen Sie die Zone auch nach dem Finale in Pripyat weiter durchkämmen.

Blöd: Die uns bereits bekannten Teile der Geisterstadt sind in Call of Pripyat nicht betretbar. Gut: Wer den ersten Teil gespielt hat, soll auf den einen oder anderen Bekannten treffen. So sollen Sie neben Nimble (musste man zu Beginn von Stalker: Shadow of Chernobyl aus dem Busdepot befreien) auch auf Strelok selber treffen.

GSC Gameworld will Stalker: Call of Pripyat Anfang November fertig gestellt haben.

Stalker: Call of Pripyat - Screenshots ansehen


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