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Stranglehold im Test - Fetzige John-Woo-Action mit Kinostar Chow Yun-Fat

Weil der Starregisseur John Woo nicht nur der Produzent, sondern auch der geistige Vater dieses Actionspiels ist, gibt es in Stranglehold Schießereien, Schießereien, Schießereien. Und Tauben.

von Petra Schmitz,
21.09.2007 10:19 Uhr

Vor mehr als 15 Jahren drehte ein gewisser John Woo einen Film namens Hard Boiled. Darin machte sich ein von Chow Yun-Fat gespielter Hongkonger Cop auf, um der chinesischen Mafia zu zeigen, wie viele ihrer Mitglieder er in 107 Minuten umlegen kann. In diesem Sommer geht die Story um Inspektor Tequila in einem Spiel weiter: Der Cop macht sich auf, um der chinesischen Mafia zu zeigen, wie viele ihrer Mitglieder er in sieben Missionen umlegen kann.

Die Besonderheiten des Actionspiels Stranglehold (Würgegriff ): Der Held sieht tatsächlich genau aus wie Chow Yun-Fat und wird im englischen Original auch von ihm (nicht besonders gut) gesprochen. Produzent des Spiels ist zudem John Woo selbst. Letzteres hat drei Dinge zur Folge: eine dünne, aber hübsch erzählte Geschichte über Rache, ununterbrochene, wundervoll inszenierte Action und – Tauben, das Markenzeichen der Woo-Filme.

Super-Cop

Alles beginnt mit der Entführung eines Kollegen von Inspektor Tequila. Tequilas Chef möchte, dass man den Polizisten mit großem Aufgebot aus den Händen der Verbrecher befreit. Der Super-Cop hat jedoch zwei für ihn entscheidende Gründe, die gegen den Plan sprechen: Erstens ist der Entführer offenbar sein Ex- Schwiegerpapa und Erzfeind, und zweitens hält Tequila sich allein bereits für großes Aufgebot. Deswegen macht er sich entgegen der Befehle auf eigene Faust auf den Weg.

Im Apartment von Mafia-Boss Vlad muss Tequila aufpassen, dass er während der Ballerei nicht in eine der vielen Laserfallen läuft. Die töten auf der Stelle. Im Apartment von Mafia-Boss Vlad muss Tequila aufpassen, dass er während der Ballerei nicht in eine der vielen Laserfallen läuft. Die töten auf der Stelle.

Na ja, ganz alleine ist er nicht – da sind noch seine zwei Berettas. Übrigens: Im Laufe der Handlung erfährt Tequila, dass sich alles ganz anders verhält, als zunächst angenommen. Trotzdem bekommt das Spiel einen schönen Kniff hin und räumt seinem Helden doch noch einen triftigen Grund ein, endgültig mit dem Ex- Schwiegerpapa abzurechnen.

Super-Zeit

Stranglehold spielt sich ähnlich wie Max Payne. Die stärkste Waffe, die Tequila gegen seine unzähligen Gegner einsetzen kann, ist nämlich die Bullet-Time, also die Zeitlupe.

Im Zeitlupen-Modus färbt sich das Bild rötlich, Kugeln bewegen sich langsamer, und Tequila hat reichlich Zeit, gleich mehrere Gegner umzuholzen.Im Zeitlupen-Modus färbt sich das Bild rötlich, Kugeln bewegen sich langsamer, und Tequila hat reichlich Zeit, gleich mehrere Gegner umzuholzen.

Die verlangsamt das Geschehen, Zielen wird ein Kinderspiel, Mafia-Mitglieder fallen wie Gewerkschaftsführer bei Tarifverhandlungen. Der Unterschied zu Max Payne allerdings: Die Zeitlupen- Energie lädt sich selbstständig auf und muss nicht erst durch das Erledigen von Gegnern gefüllt werden.

Spieler, die es gerne bequem haben, freuen sich über die Auto-Zeitlupe. Haben Sie die aktiviert, bremst das Programm von allein, wenn Tequila im Hechtsprung auf seine Feinde zufliegt, Geländer raufläuft oder runterrutscht. Ist die Funktion deaktiviert, müssen Sie den Effekt per Tastendruck auslösen.

Super-Move

Trotzdem wird auch in Stranglehold Bonus-Energie durch Abschüsse gesammelt und dem Helden gutgeschrieben. Diese Energie füllt einen Kreis am unteren linken Bildschirmrand. Das Spiel führt nicht nur über die Menge der erledigten Gegner Buch, sondern auch darüber, wie die ihr Ende finden. Je spektakulärer Ihre Angriffe aussehen, desto schneller füllt sich Ihr Energievorrat.

So dumm schaut ein Gegner, wenn sich die Kugel eines Präzisionsschusses nähert.So dumm schaut ein Gegner, wenn sich die Kugel eines Präzisionsschusses nähert.

Ratzfatz geht das beispielsweise, wenn Sie ein Geländer runterrutschen und dabei Mafiosi umpusten. Oder an einem Leuchter baumeln. Oder auf einem Servierwagen liegend an ihnen vorbeisausen. Oder auf dem Boden aus den gegnerischen Schussbahnen rollen.

Tequila ist nämlich ein anatomisches Wunderwerk und agiler als ein ganzer Zirkus-Kindergarten. Er kann sich von Wänden abdrücken und so mehrere Meter rückwärts springen, er gleitet auf dem Hosenboden über Tische, vorwärts wie rückwärts. Er rennt Dinosaurier-Skelette hinauf und schlittert jeden noch so schmalen Steg hinunter – um am Ende mit einem spektakulären Sprung mitten in seine Widersacher zu hüpfen. Alternative Variante, um an Energie zu kommen: Überall in den Levels warten Papier-Kraniche. Eines von diesen Origami- Kunstwerken füllt ein Viertel der Energie-Anzeige auf.

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