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Tabubrüche - Die besten Gewinnspieleinsendungen

Lesen Sie die besten Einsendungen auf unser Gewinnspiel zu Gamedesign-Tabubrüchen.

von Daniel Raumer,
05.04.2010 12:00 Uhr

Für unser Gewinnspiel hatten wir Sie dazu aufgefordert, uns Ihr persönliches Tabubruch-Erlebnis in Videospielen zu nennen.

Wir haben die besten sechs Einsendungen ausgewählt, um sie hier zu veröffentlichen. Jeder der Gewinner erhält von uns die PC-Version eines Rollenspiels zugeschickt: Venetica oder Drakensang: Am Fluss der Zeit.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und gratulieren den Gewinnern!

Spoiler: Im Folgenden beschreiben alle Einsender Passagen aus Spielen, die ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind. Natürlich verraten sie dabei relevante Details. Wenn Sie also eines der angesprochenen Spiele noch spoiler-frei genießen wollen, dann überspringen Sie bitte den entsprechenden Abschnitt.

Batman: Arkham Asylum / Xbox 360

Mein Gamedesign-Tabubruch ist eigentlich kein moralisches Tabu im klassischen Sinn. Ich spreche von einer Sequenz im Actionspiel Batman: Arkham Asylum. Mitten im Spiel begann das Bild auf einmal zu flackern und dann erschien eine bunte Pixelwolke auf dem Bildschirm. Geschockt und verärgert, dachte ich, dass meine Xbox 360 offenbar kaputt gegangen ist. Als ich sie neu starten wollte, resetete sich die Konsole anscheinend von selbst und begann mit dem Introvideo von Arkham Asylum. Aber irgendetwas war anders: Auf einmal brachte Joker Batman ins Asylum und nicht anders herum! Die Xbox 360 war gar nicht kaputt, das war Teil des Spiels!
Welches Tabu dabei gebrochen wurde? In Videospielen ist es üblich, dass die Entwickler versuchen zu verschleiern, dass es ein Spiel ist. Sie brechen nie aus ihrem Spieluniversum aus. Doch Arkham Asylum hat genau dies getan: Es hat mit mir auf einer anderen Ebene gespielt: Die Ebene des Menus, auf der ich mich sonst sicher fühlen kann. Arkham Asylum ist einen Schritt zurückgetreten. Auf die Metaebene der Konsole, auf deren Unveränderlichkeit ich sonst immer vertrauen konnten. So bin ich in einem Spiel noch nie verunsichert worden!

Franz Hess, Wien (Österreich)

Mafia / PC


Richtig schockiert von einem Spiel war ich, als ich die letzte Mission von Mafia geschafft hatte. Die Freude war zunächst groß, als der Abspann über den Monitor lief. Die Hauptfigur Tommy erzählte mir, dass der Don endlich im Gefängnis saß und sie selbst sein Leben zusammen mit Frau und Kind weiterleben konnte. Doch dann wird Tommy aus heiterem Himmel von zwei Gangstern vor seinem eigenen Haus erschossen. So etwas hatte ich noch nie miterlebt: Der Hauptcharakter, in diesem Fall sogar der »good guy«, stirbt am Ende des Spiels ohne dass der Spieler es verhindern kann? Das trauen sich nicht viele Entwickler!
Diese Szene bleibt mir immer in Erinnerung, weil sie so überraschend kam. Ich hatte doch eigentlich das Spiel gewonnen, oder nicht? Ich habe lange mit einem Freund über das Ende diskutiert. Allein die Tatsache, dass ein Spiel so viel Gesprächsstoff liefert, zeigt, dass es außergewöhnlich ist.

Rick Stegeman, Pellendorf (Österreich)


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