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Technikcheck: Cryostasis: Sleep of Reason - Der Grusel-Schocker mit PhysX-Simulation im Technikcheck.

Cryostasis: Sleep of Reason fordert Grafikkarte und Prozessor bis auf den letzten Transistor. Wir zeigen Ihnen im Technik-Check, mit welcher Hardware Sie den Horror-Trip ohne fiese Ruckler überleben können.

von Fabian Lein,
27.03.2009 18:00 Uhr

Das Horror-Spektakel Cryostasis stellt seit langem wieder eine kleine technische Revolution unter den Computerspielen da. Gemeint ist die Wassersimulation, die so detailliert noch keinem Spiel vorher berechnet wurde. Da das über Nvidias proprietäre PhysX Schnittstelle erfolgt, müssen Besitzer von ATI-Karten das feuchte Element von der CPU berechnen lassen, was viel Leistung kostet. Wir machen den Technik-Check.

Technikcheck-Tabelle von CryostasisTechnikcheck-Tabelle von Cryostasis

PhysX

Im Februar 2008 hat Nvidia die Firma Ageia übernommen und deren PhysX-Engine in die hauseigene »CUDA-Schnittstelle« integriert. CUDA steht für Compute Unified Device Architecture und ermöglicht es ab einer Karte der Geforce-8000-Serie, praktisch beliebige Berechnungen von der Grafikkarte ausführen zu lassen. Vor allem wissenschaftliche Anwendungen und Physikkalkulationen aber auch die Beschleunigung von anderen Anwendungen wie Adobe CS4 lassen sich von Nvidia-GPUs beschleunigen. Dass ATI-Chips ab den Radeon-HD-2000-Modellen auch in der Lage sind mehr als nur Grafik zu berechnen, zeigt zum Beispiel Folding at Home, welches der Wissenschaft bei der Untersuchung von Proteinen hilft.

PhysX in Cryostasis

Beim Installieren von Cryostasis wird auch bei Systemen mit ATI-Karten die PhysX-API mit installiert. Dies ist auch nötig, da das Spiel sonst den Start verweigert. Neben der schon angesprochenen Simulation des Wassers werden dem Spieler auch Stoff-, Hitze- sowie realistische Ragdoll-Effekte geboten. Auf dem Eisbrecher finden Sie zum Beispiel gefrorene Stofffetzen, die nach Einschalten der Heizung auftauen und danach im Luftzug flattern. Erschossene Gegner fallen glaubhaft zu Boden und strecken Ihre Gliedmaßen nicht unrealistisch in alle Richtungen, sondern beachten die Einschränkungen menschlicher Gelenke.
Abgesehen von den Partikel-Effekten (Wasser und Schnee) sind die Physik-Effekte für aktuelle Mehrkern-Prozessoren keine unüberwindbare Hürde. Bei den Partikeln schlagen die Stärken der GPUs mit ihren vielen parallel arbeitenden Shader-Prozessoren voll durch. Die »Smoothed Particle Hydrodynamics« genannte Flüssigkeits-Simulation, die laut den Entwicklern das Wasser aus bis zu 30.000 Partikeln zusammensetzt, berechnet im Gegensatz zu vergleichbaren Lösungen nicht nur die Kollisionen der Wasserpartikel mit anderen Objekten, sondern auch jene innerhalb der Flüssigkeit. Darüber hinaus wird auch die Viskosität (Kennwert für die Zähflüssigkeit) mit einbezogen, wodurch sich realistisch Pfützen bilden oder das Wasser an Charakteren herunter läuft.

Cryostasis Techdemo mit PhysX-Effekten ansehen

Performance

Auch in Szenen ohne große Physik-Präsenz geht das Grusel-Abenteuer nicht zimperlich mit Ihren Hardware-Ressourcen um. Vor allem während des Kämpfens brechen vor allem bei ATI- aber auch auch bei Nvidia-Besitzern die Frameraten ein, obwohl sonst flüssige Bildwiederholraten zu Stande kommen. Gerade wenn Sie das russische Gegenstück zur Tommygun im Dauerfeuer einsetzen, kommt Cryostasis ins Stocken. Wenn Sie also Ihre Grafikeinstellungen anhand unserer Technikcheck-Tabelle und Tuning-Tipps anpassen, empfehlen wir Ihnen mit dem kostenlosen Programm Fraps Ihre Framerate zu messen und zirka 15 Prozent für Frameeinbrüche während Kampf- und Wasser-intensieven Szenen abzuziehen.


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