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The Westerner im Test - Kopfnüsse im Wilden Westen

Von wegen totes Genre: Das Wild-West-Abenteuer zeigt mit moderner 3D-Grafik und reichlich Humor, wie viel Spaß ein Adventure machen kann.

von Georg Valtin,
25.02.2004 10:10 Uhr

Berühmte Westernhelden kann man an einer Hand abzählen: Billy the Kid, Jesse James, Buffalo Bill und Lucky Luke. Dank seines famosen Auftritts im Adventure The Westerner schafft jetzt ein weiterer Cowboy den Sprung in den Revolverhelden-Olymp: Fenimore Fillmore. Der sympathische Hutträger hilft schutzlosen Farmern, dem Oberschurken Starek die Stirn zu bieten. Dabei erlebt Fenimore alles, was zum Wilden Westen gehört: Banküberfall, Trinkduell im Saloon und die Sprengung einer Eisenbahnbrücke.

Mit einem Auftritt als betrunkener Arzt strapaziert der Cowboy die Lachmuskeln. Mit einem Auftritt als betrunkener Arzt strapaziert der Cowboy die Lachmuskeln.

Lebensechte Trickfiguren

Beim flüchtigen Hinsehen könnten Sie The Westener mit einem Pixar-Animationsfilm wie Toy Story oder Findet Nemo verwechseln. Die komplette Spielwelt besteht aus 3D-Objekten, und gezeichnete Texturen verleihen Häusern, Pflanzen sowie Figuren einen stimmigen Comic-Look.

Der Anblick der hübschen Lehrerin führt zu heftigen Überreaktionen.Der Anblick der hübschen Lehrerin führt zu heftigen Überreaktionen.

Die Animationen der Charaktere sind flüssig und wirken realistisch - egal ob Fenimore per Efeuranke eine Hauswand erklimmt, mit vollem Körpereinsatz eine Draisine antreibt oder schwungvoll einen Wassereimer auskippt. Je nach Situation oder Gesprächsverlauf ändert sich sogar der Gesichtsausdruck der Figuren: Mal ziehen die Polygon-Männlein erstaunt die Augenbrauen hoch, mal grinsen sie wie Honigkuchenpferde.

Dank kluger Kameraeinstellungen und Schnitte wirkt The Westerner wie ein Film. Beim Betreten der Stadt zeigt eine Totale die Lage der Gebäude. Wenn Sie ein Haus durchsuchen, schwenkt die Kamera automatisch auf den Sichtbereich des Helden um.

Klick mich an!

The Westerner ist trotz 3D-Grafik ein klassisches Point & Click-Adventure. Sie steuern den Hauptcharakter per Maus durch die Spielwelt und sammeln zig Gegenstände ein. Die erbeuteten Utensilien verwenden Sie, um meist weit weg vom Fundort Rätsel zu lösen. Im Unterschied zu anderen Adventures müssen Sie diese Gegenstände nicht im Inventar miteinander kombinieren, sondern ausschließlich mit Personen oder Objekten in der Spielwelt benutzen. Wenn Sie mit dem Mauszeiger über einen manipulierbaren Bereich fahren, ändert der Cursor seine Form und symbolisiert die mögliche Aktion.

Knackbare Rätselnüsse

In einigen Action-Einlagen müssen Sie Ihre Schießkünste im Moorhuhn-Stil beweisen.In einigen Action-Einlagen müssen Sie Ihre Schießkünste im Moorhuhn-Stil beweisen.

Die spanischen Entwickler von Revistronic gewinnen mit ihren Denkaufgaben keinen Innovationspreis, sondern servieren ausgewogene, logische Rätselkost. Fenimore bekommt nach ein paar Aufwärmübungen mehrere Hauptquests. Beispielsweise muss er einen Zug voller Halunken aufhalten und eine marode Farm in ein Verteidigungsbollwerk umrüsten. Die Rätsel verzweigen sich immer weiter und gleichen so einem großem Puzzle, das Sie Stück für Stück zusammensetzen. Dabei zwingt Ihnen das Spiel kein lineares Vorgehen auf. Stattdessen können Sie einfach drauflos spielen und kleinere Rätsel lösen, ohne gleich einen tieferen Sinn darin zu erkennen. Irgendwann später merken Sie schon, wozu Sie Seife, Blasebalg, eine angebissene Möhre und Ähnliches im Inventar mit sich rumschleppen.

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