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Unreal Tournament - Pre-Alpha im Grafikvergleich

Wir haben uns die ersten voll texturierten Maps angesehen, geben einen Ausblick auf die Systemvoraussetzungen und zeigen die Grafikeinstellungen der kostenlos spielbaren Unreal Tournament Pre-Alpha anhand von Screenshots.

von Jan Purrucker,
09.03.2015 16:28 Uhr

Unreal Tournament - Vorschau: Zu schnell für Casual-Noobs 5:06 Unreal Tournament - Vorschau: Zu schnell für Casual-Noobs

Der neuste Teil der bekannten Shooter-Reihe Unreal Tournament wird von Epic Games in enger Zusammenarbeit mit der Community entwickelt und steht daher bereits in der Pre-Alpha komplett kostenlos zum Download bereit. Im offiziellen UT- Forum können sich die Spieler mit den Entwicklern austauschen und haben sogar Zugriff auf den Code des Spiels. Viele Maps stammen daher aus der Community.

Bei der diesjährigen Game Developer Conference (GDC) in San Francisco veröffentlichte Epic Games ein größeres Update für Unreal Tournament, welches das Spiel (unter anderem) um Karten mit hochauflösenden Texturen, einen überarbeiteten Launcher, einem angepassten Unreal Editor sowie dem Unreal Tournament Marktplatz erweitert.

Im Editor können Spieler neue Karten und Waffen-Modelle für das Spiel erstellen und sie anschließend auf dem Marktplatz zum Download freigeben oder sogar verkaufen. Durch die ausführlichen und umfangreichen Tutorials für den UT-Editor gelingt das auch Anfängern und geht relativ schnell und unkompliziert von der Hand.

Die mit diesen Hilfsmitteln von einem Community-Mitglied erstellte und kostenlos über den Marktplatz verfügbare Map »Lea« gehört zusammen mit »Outpost 23« dabei zu den ersten Karten für Unreal Tournament mit hochauflösenden Texturen. Entwickler Epic Games will damit zeigen, wo es in Zukunft mit UT noch hin geht und wie groß das Potenzial der (mittlerweile kostenlosen) Unreal Engine 4 ist.

Im Vergleich zu den neuen Karten erinnern unfertige Maps wie DM-Spacer mit ihren kaum texturierten Oberflächen eher an den PicMip-Modus von Quake Live. Im Vergleich zu den neuen Karten erinnern unfertige Maps wie DM-Spacer mit ihren kaum texturierten Oberflächen eher an den PicMip-Modus von Quake Live.

Performance

Wir haben uns die neuen Karten angeschaut und waren besonders von der tollen indirekten Beleuchtung und den Echtzeitreflexionen beeindruckt. Zumal sich das Spiel dabei bereits in diesem frühen Stadium der Entwicklung sehr genügsam zeigt, was die Hardware-Anforderungen betrifft.

Zwar stellen die neuen Karten im Vergleich mit (unfertigen) alten Maps höhere Anforderungen an den Rechner, dennoch reicht in den niedrigsten Einstellungen bereits eine Geforce GTX 460 und ein Dual-Core-Prozessor um UT in Full HD flüssig spielen zu können.

Unreal Tournament - Erster Gameplay-Trailer auf Outpost 23 0:51 Unreal Tournament - Erster Gameplay-Trailer auf Outpost 23

Für einen ruckelfreien Eindruck von der höchsten Grafikstufe »Epic« zu bekommen, empfiehlt sich eine Geforce GTX 650 Ti Boost oder Radeon R7 265. Da in extrem schnellen Multiplayer-Spielen wie Unreal Tournament jedoch bereits minimale Ruckler einen Nachteil bedeuten, sollten Sie eine konstante Framerate von mindestens 60 fps oder mehr anpeilen.

Um die bei 1920x1080 Bildpunkten zu erreichen, sollte neben einem halbwegs aktuellen Quad-Core-Prozessor eine Geforce GTX 760 oder Radeon R9 270X im Rechner stecken.

Neue Maps - Outpost 23

Unreal Tournament - Outpost 23 - Bilder ansehen

Neue Maps - Lea

Unreal Tournament - Lea - Bilder ansehen


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