Wonder Woman - Presseschau: Die ersten Kritiken sehen gut aus

In Kürze geht die Comic-Verfilmung Wonder Woman mit Gal Gadot in den Kinos an den Start. Laut den ersten Kritiken ist es der mit Abstand beste DC-Film aus dem DC Extended Universe.

von Vera Tidona,
30.05.2017 17:00 Uhr

Wonder Woman - Finaler Trailer zur DC-Comic-Verfilmung: Superheldin vs Dr. Poison 2:42 Wonder Woman - Finaler Trailer zur DC-Comic-Verfilmung: Superheldin vs Dr. Poison

Am 15. Juni kommt die neuste Comic-Verfilmung Wonder Woman aus dem DC Extended Universe in die Kinos. (US-Start ist bereits am 2. Juni) Nach ihrem ersten Auftritt in Batman v Superman erlebt Gal Gadot nun als Wonder Woman ihr erstes Solo-Abenteuer und zeigt ihren Werdegang von der Amazone Diana Prince zur Superheldin.

Nach den ersten positiven Reaktionen sind inzwischen sind die offiziellen Kritiken eingetroffen und bestätigen das gute Stimmungsbild. Denn während Fans und Kritiker einiges an den bisherigen DC-Filmen Man of Steel, Batman v Superman und Suicide Squad auszusetzen hatten, sieht es beim neuen DC-Film Wonder Woman anscheinend anders aus. Laut den vielen positiven Aussagen ist es der mit Abstand beste DC-Film aus dem DC Extended Universe.

Die ersten Kritiken zu Wonder Woman

Demnach befinden sich die ersten Filmkritiken auf Metacritic überwiegend im grünen Bereich und werten den Film mit derzeit guten 79 Prozent. Noch besser sieht es bei Rotten Tomatoes aus, hier wird die DC-Comic-Verfilmung mit aktuell satten 96 Prozent positiver Reviews gelistet.

Name der Publikation

Wertung

91/100

91/100

90/100

90/100

88/100

80/100

80/100

80/100

80/100

80/100

IGN

79/100

70/100

58/100

40/100

Chris Nashawaty von Entertainment Weekly meint: »Wonder Woman ist so klug, gekonnt und befriedigend, wie Superheldenfilme sein sollten. Wie herrlich ironisch, dass in einem Genre, wo die Männer all den Spaß zu haben scheinen, den Herren von einer Heldin und einer Regisseurin gezeigt wird, wie man es macht.«

Kate Erbland von Indiewire: »Die Herkunftsgeschichte von Wonder Woman funktioniert sehr schön alleine und schürt die Vorfreude auf die Zukunft des Franchise. Dianas schwer erkämpftes Bemühen, für die Menschheit zu kämpfen (egal, wie oft sie enttäuscht wird), gibt Wonder Woman die Art von Gravitas und Emotion, die ihn zum mit Abstand besten bisherigen Film aus dem DCEU macht. Es gibt nur ein Wort dafür: wundervoll.«

Andrew Barker von Variety: »Wonder Woman ist der erste große Studio-Superheldenfilm, der von einer Frau inszeniert wurde, und das zeigt er auf einigen subtilen, dennoch wichtigen Wegen. So knapp Gadots Outfits auch sein mögen, hält Jenkins Kamera nie unnötig lange drauf - Diana wird immer als Agent der Macht dargestellt, nie als dessen Objekt. Außerdem ist Wonder Woman fast komplett frei von ablenkenden Cameos und dem Vorbereiten zukünftiger Filme.«

Sheri Linden von The Hollywood Reporter: »Wonder Woman hätte knapper und fieser sein können, ist aber ein wahrer Superheldenfilm. Die Offenherzigkeit der Hauptfigur macht den Film zu einer Art Außenseiter.«

Es gibt aber auch ein paar (bisher) wenige negative Kritiken:

Rodrigo Perez von The Playlist: »Ja, Wonder Woman ist der beste DCEU-Film, aber wie wir wissen, hat das nicht viel zu bedeuten. Es fehlt die thematische Tiefe, viel mehr als Gewalt ist keine Lösung wird nicht ausgesagt. Was die Action angeht, ist der Film frustrierend inkonsistent. Zu Beginn sind die Szenen kinetisch und gut choreographiert. Später aber wird die Action comichaft und dämlich.«

Steve Rose von The Guardian: »Der Film hat dieselben Probleme, von denen frühere DC-Filme geplagt wurden: Er ist zu ernst, wird von Spezialeffekten erschlagen und hat einen chaotischen, oft ziemlich unglaubwürdigen Plot.«

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