AMD Radeon HD 7750 im Test
Stromsparwunder für kleines Geld
Die Radeon HD 7750 ist mit 110 Euro die bislang günstige HD-7000-Grafikkarte. Im Test der HD 7750 wird sich herausstellen, ob uns ein Billigheimer oder echtes Schnäppchen in der Redaktion besucht.
Von
Hendrik Weins
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Datum:
17.02.2012
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AMD neuester Neuzugang in seiner Grafikartengroßfamilie HD 7000 ist die
Radeon HD 7750
. Mit Preisen ab rund 110 Euro richtet sich die HD 7750 eher an Gelegenheitsspieler und Multimedia-Nutzer. Die HD 7750 ist zudem die erste Grafikkarte der Radeon-HD-7000-Familie, die keinen Stromanschluss benötigt und aufgrund des flachen Lüfters keine Steckplätze im PC verdeckt. Die Radeon HD 7750 rangiert noch unter der
Radeon HD 7770
.
Während AMD die HD 7770 unverständlicherweise gegen die deutlich preiswertere
Geforce GTX 550 Ti
(ab 100 Euro) stellt, gibt es solch einen offiziellen Konkurrenten laut AMD bei der HD 7750 nicht. Tatsächlich liegen GTX 550 Ti und HD HD 7750 mit rund 110 Euro aber genau im gleichen Preisbereich wie RadeonHD 6790(120 Euro) oder Radeon HD 5770 (100 Euro). Die nächstschnellere Geforce ist die GeforceGTX 560, die mit rund 150 Euro aber wesentlich mehr kostet. Im Test wird sich herausstellen, ob die Spieleleistung der 110-Euro-Karte für aktuelle Titel ausreicht und welche Kompromisse Spieler bei der Wahl der Detailstufe machen müssen. Wie leise der Lüfter arbeitet, beeinflusst zudem die Eignung der HD 7750 als Multimedia-Karte für Wohnzimmer- beziehungsweise HTCPs.
Der heulend laute Lüfter der Radeon HD 7750 wird hoffentlich von keinem Hersteller verwendet. Stromverbrauch und Preis sind hingegen erfreulich niedrig.
Die Radeon HD 7750
Wie alle Grafikkarten der HD-7000-Familie basiert auch die Radeon HD 7750 auf der überarbeiteten Architektur Graphics Core Next. Somit unterstützt sie DirectX 11.1, PCI Express 3.0 und die Mehrschirmtechnik Eyefinity. Dazu gehört auch die gegenüber der Vorgängergeneration verbesserte Bildqualität mit saubererem, anisotropen Filter sowie Super Sampling in DirectX 10 und 11. Allerdings dürfte die neue Grafikkarte in keinem Spiel annehmbare Bildwiederholraten erreichen, wenn Super Sampling aktiviert wird. Aufgrund der gegenüber der Radeon HD 7770 reduzierten Taktfrequenzen und Shader-Einheiten sollte die HD 7750 aber nochmals sparsamer mit Energie umgehen. Mit 800/4.500 MHz büßt die HD 7750 gegenüber der HD 7770 zudem rund 200 MHz beim Chiptakt ein, die Speichergeschwindigkeit von effektiv 4.500 MHz bleibt gleich.
Ebenso identisch sind der Speicherausbau von 1,0 GByte GDDR5 und dessen Anbindung über eine 128 Bit schmale Datenleitung, wodurch die Speicherbrandbreite mit 72 GByte pro Sekunde exakt der HD 7770 entspricht. Allerdings reduziert AMD die Shader-Einheiten gegenüber der HD 7770 von 640 auf nun nur noch 512 und beschneidet damit auch die Textureinheiten von 40 auf 32. Derart abgespeckt, dürften auch die überarbeiteten Recheneinheiten der GCN-Architektur keine Bäume mehr ausreißen und von shaderlastigen Spielen wie
Crysis 2
oder
Battlefield 3
schnell überfordert werden, für Gelegenheitsspieler aber womöglich noch genug Leistung liefern.
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Radeon HD 7970
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Radeon HD 7950
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Radeon HD 7770
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Radeon HD 7750
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Grafikchip
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Tahiti XT
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Tahiti Pro
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Cape Verde XT
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Cape Verde Pro
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Fertigungsprozess
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28 nm
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28 nm
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28 nm
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28 nm
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Chip-Takt
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925 MHz
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800 MHz
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1.000 MHz
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800 MHz
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Shader-Takt
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925 MHz
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800 MHz
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1.000 MHz
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800 MHz
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Shader-Einheiten
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2.048
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1.792
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640
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512
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GDDR5-Speicher
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3,0 GByte
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3,0 GByte
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1,0 GByte
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1,0 GByte
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Speichertakt (effektiv)
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5.500 MHz
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5.000 MHz
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4.500 MHz
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4.500 MHz
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Speicher-Interface
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384 Bit
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384 Bit
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128 Bit
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128 Bit
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Speicherbandbreite
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264 GByte/s
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240 GByte/s
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72 GByte/s
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72 GByte/s
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Stromverbrauch Volllast (TDP)
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250 Watt
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225 Watt
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80 Watt
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55 Watt
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Stromverbrauch Leerlauf (TDP)
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15 Watt
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15 Watt
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3 Watt
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3 Watt
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Preis
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500 Euro
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400 Euro
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160 Euro
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110 Euro
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