Nvidia Geforce GTX Titan Z : Nvidia hat die Geforce GTX Titan Z mit zwei GK110-Grafikchips angekündigt. Wann sie erscheint, steht nun nicht mehr fest. Nvidia hat die Geforce GTX Titan Z mit zwei GK110-Grafikchips angekündigt. Wann sie erscheint, steht nun nicht mehr fest.

Update: Obwohl Nvidia die Veröffentlichung der Geforce GTX Titan Z verschoben hat, hat Asus am eigentlich geplanten Termin 29. April eine Pressemitteilung online gestellt. Diese wohl von einem nicht aktualisierten, automatischen System veröffentlichte Mitteilung enthält auch alle technischen Daten. Der Standard-Takte der beiden GPUs liegt bei 705 MHz. Der Boost-Modus, der üblicherweise sonst nur eine geringfügige Steigerung bringt, soll bei der Geforce GTX Titan Z gleich auf 876 MHz und damit um 24 Prozent gegenüber dem Grundtakt ansteigen.

Die beiden GK110-Grafikchips bieten insgesamt 5.760 Shader-Einheiten und haben über zwei 384-Bit-Schnittstellen Zugriff auf 2x 6 GByte GDDR5 mit effektiven 7 GHz.Die TDP liegt bei 375 Watt. Die Stromversorgung erfolgt über zwei 8-Pin-Anschlüsse. Für die Ausgaben stehen DVI-I, DVI-D, HDMI und DisplayPort 1.2 bereit. Auch der Hersteller Galaxy hat in China die Geforce GTX Titan Z bereits vorgestellt. Eine entsprechende Präsentation, die beispielsweise unter diesem Link zu finden ist, bestätigt und ergänzt die technischen Daten. Auch ein nicht genauer spezifizierter Benchmark-Vergleich mit der hauseigenen Geforce GTX Titan Black verspricht 60 Prozent mehr Leistung. Beim Spielen in 4K soll die Geforce GTX Titan Z über 40 Bilder pro Sekunde erreichen.

Lediglich in Sachen Temperatur und Lautstärke vergleicht Nvidia hier die neue Grafikkarte mit einem Konkurrenzprodukt von AMD. Die aufgeführte Radeon R9 290X im Referenzdesign dürfte aber kaum der Gegner der über sechs Mal so teuren Geforce GTX Titan Z sein. Als neuer V eröffentlichungstermin ist laut Gerüchten der 8. Mai 2014 geplant.

Update: Der genannte Termin 29. April scheint zwar tatsächlich von Nvidia ursprünglich für die Veröffentlichung der Geforce GTX Titan Z geplant gewesen zu sein, doch nun hat das Unternehmen den Marktstart laut Sweclockers auf unbestimmte Zeit verschoben. Händler hätten auch noch keine Exemplare erhalten. Als Grund wird vermutet, dass die gerade einmal halb so teure AMD Radeon R9 295 X2 in den veröffentlichten Tests eine Leistung erbrachte, mit der die Geforce GTX Titan Z nicht mithalten kann. Dafür verantwortlich sind wohl auch die im Vergleich zu einer Geforce GTX 780 Ti geringeren Taktraten von 695 bis maximal 730 MHz, die in einem Händlerlisting aufgeführt wurden. Es scheint Nvidia laut den Meldungen also Probleme zu bereiten, bei den Dual-GPU-Grafikkarten die Konkurrenz von AMD zu einem vertretbaren Preis in Sachen Leistung in die Schranken zu weisen. Doch bis die Geforce GTX Titan Z offiziell erschienen ist, bleibt auch das Spekulation.

Update: Die neue Geforce GTX Titan Z wird laut Videocardz ab dem 29. April im Handel erhältlich sein. Außerdem soll Nvidia weiterhin an einer zusätzlichen Dual-GPU-Grafikkarte arbeiten, die schon zuvor in Gerüchten genannt wurde. Es handelt sich um die Geforce GTX 790. Dieses Modell soll dann mit etwas abgespeckten technischen Daten antreten und dementsprechend deutlich günstiger sein. Der Preis für die neue Nvidia Geforce GTX Titan Z liegt noch wesentlich höher als von vielen Spielern erwartet. Mit 2.999 US-Dollar, zu denen vermutlich wie bei US-Preisen üblich noch Steuern hinzugerechnet werden müssen, dürfte die Geforce GTX Titan Z über 2.500 Euro kosten. Für dieses Budget könnten sich Gamer problemlos einen kompletten Spiele-PC bauen, der mit zwei Geforce GTX 780 Ti oder sogar zwei Geforce GTX Titan Black ausgestattet ist und damit auch eine ähnliche Grafikleistung bietet wie die Geforce GTX Titan Z. Selbst betuchte Spieler dürften sich bei diesem Preis überlegen, ob das neue Prestigeobjekt von Nvidia für sie Sinn macht.

Originalmeldung: Es gab schon seit einiger Zeit Gerüchte über eine Dual-GPU-Grafikkarte von Nvidia, deren Bezeichnung Geforce GTX 790 lauten sollte. Nun hat Nvidia tatsächlich ein solches Modell vorgestellt, das allerdings die Bezeichnung Geforce GTX Titan Z trägt und laut CEO Jen-Hsun Huang nicht weniger als ein »Supercomputer, der unter den Schreibtisch passt«, ist. Die neue Grafikkarte verwendet zwei GK110-Grafikchips mit jeweils 2.880 Shader-Einheiten pro GPU und ist damit mit 5.760 Shadern und insgesamt 12 GByte GDDR5-Speicher ein wahres Leistungsmonster. Die beiden Grafikchips laufen stets mit der gleichen Taktfrequenz und bremsen sich so laut einem Blogbeitrag von Nvidia nicht aus. Außerdem verspricht Nvidia eine kühle und leise Grafikkarte, die durch Bauteile mit niedrigem Profil und speziellen Kanälen Turbulenzen bei der Luftbewegung vermeidet. Laut Nvidia ist die neue Geforce GTX Titan Z für Spiele in »5K« und mit mehreren Monitoren gedacht und kann auch im SLI-Verbund mit dann gleich vier Grafikchips eingesetzt werden. Genauere Informationen zu Taktraten, Veröffentlichungstermin und Preis gibt es bisher noch nicht. Anhand der Preise beispielsweise für eine Geforce GTX 780 Ti dürfte die neue Geforce GTX Titan Z wohl ziemlich sicher im vierstelligen Preisbereich liegen.

Nvidia NV1 (1995)
Die NV1 war 1995 unter dem Namen Diamond Edge 3D bekannt. Ein Durchbruch war der NV1 nicht gegönnt, selbst die Audio-Fähigkeiten halfen der Karte nicht. Als Microsoft 1995 den DirectX-Standard ankündigte, war die Architektur der NV1 endgültig veraltet.