PlayStation 4 : 5 der 8 GB RAM der PlayStation 4 sind für Spiele reserviert. Der Rest geht an Betriebssystem und Co. 5 der 8 GB RAM der PlayStation 4 sind für Spiele reserviert. Der Rest geht an Betriebssystem und Co.

Die PlayStation 4 wird bekanntlich über 8 GB GDDR5 Unified RAM verfügen. Klar dürfte auch sein, dass diese nicht komplett von den jeweiligen Spielen beansprucht werden dürfen. Schließlich benötigen Dinge wie das Betriebssystem oder auch andere Dienste und Möglichkeiten, wie etwa die automatische Aufzeichnung der letzten 15 Spielminuten (wir berichteten), Direktzugriffsspeicher.

Doch wie viel RAM bleibt Spielentwicklern denn nun übrig, auf den sie wirklich setzen können? Standardmäßig sollten Entwickler wohl mit 4,5 GB »direktem Arbeitsspeicher« kalkulieren. Hinzu kommt allerdings noch der »flexible Arbeitsspeicher« (vermutlich 1 GB Virtual Address Space, von dem 512 MB On-Board-Chip-RAM genutzt werden), welcher vom Betriebssystem für das Spiel verwaltet wird und etwa für FreeBSD-VM-Funktionen genutzt werden kann. Damit dürften den Entwickler letztlich 5 GB RAM zur Verfügung stehen, mit denen diese arbeiten können.

Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich, dass stolze 3 GB an den ganzen Rest gehen. In der Vergangenheit war hier einmal von 512 MB RAM die Rede, allerdings waren zu dieser Zeit auch lediglich 4 GB Gesamtspeicher vorgesehen. Zudem dürften zu diesem Zeitpunkt Dinge wie die Sharing-Funktion oder das Demo-Streaming noch nicht fest eingeplant gewesen sein.

Die Informationen stammen dabei aus einer internen Dokumentation von Sony, wurden zuvor aber anscheinend etwas falsch interpretiert. So gingen Richard Leadbetter von Digital Foundry zuerst davon aus, dass Entwicklern standardmäßig 4,5 GB RAM zur Verfügung stehen, hierzu aber noch 1 GB »flexibler Speicher« hinzu kommt, der bei gegebenen Voraussetzungen vom Betriebssystem abgezweigt werden »könnte« - also alles in allem 4,5 »bis zu« 5,5 GB.

Eine Stellungnahme von Sony erklärte aber nun hingegen, dass die RAM-Menge für Spiele fix vorgegeben ist und nicht unter anderem auch von OS-Funktionen abhängig sei. Mit einem fest vorgegebenen Limit dürften sich Entwicklungsarbeiten etwas besser planen lassen.

Quelle: Eurogamer.net