Sony Playstation Vita

Konsolen   |   Datum: 02.03.2012
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Sony Playstation Vita im Test

Mini-Playstation mit Quad-Core-Grafik und -Prozessor

Mit Quad-Core-Grafik und -CPU, 5-Zoll-Display und vielen Steuerelementen gehört die Sony Playstation Vita im Test zu den potentesten Mobilgeräten – was kann die mobile Spielkonsole im Vergleich zu iPhone 4S & Co.?

Von Florian Klein |

Datum: 02.03.2012


Mit der Sony Playstation Vita will der japanische Hersteller das Spielen unterwegs auf ein neues technisches Niveau heben. In den letzten Jahren hat das mobile Spielen durch Smartphones und Tablets wie dem iPad2 rasante Verbreitung erfahren, in den jeweiligen Stores von Apple, Android und Co. führen Spiele überall die Rangliste der beliebtesten Apps an. Im Vergleich zum Spielen daheim müssen Sie aber nicht nur eine schlechtere Grafik der für Android, iOS oder Windows Phone erhältlichen Titel in Kauf nehmen (obwohl es durchaus einige ansehnliche Beispiele wie etwa Dead Space gibt), sondern auch die Steuerungsmöglichkeiten reichen mit der Beschränkung auf die mehr oder minder akkurate Bedienung per Touch-Screen nicht an die Präzision von Maus, Tastatur oder Gamepad heran. Diese Lücke will Sony mit der Playstation Vita schließen und allen, die auch unterwegs hohe Ansprüche an Optik und Ergonomie stellen, eine mobile Möglichkeit geben.

Sony Playstation Vita : Die Sony Playstation Vita will dank Quad-Core-Grafik und CPU, 5-Zoll-Touchscreen sowie von der Playstation 3 gewohnten Steuerelementen das mobile Spielen auf ein neues Niveau heben. Die Sony Playstation Vita will dank Quad-Core-Grafik und CPU, 5-Zoll-Touchscreen sowie von der Playstation 3 gewohnten Steuerelementen das mobile Spielen auf ein neues Niveau heben.

Mit einem Preis von 250 Euro für die W-LAN-Variante »Playstation Vita Wi-Fi« und 300 Euro für die »Playstation Vita 3G« mit integriertem UMTS-Modul ist das allerdings kein ganz billiges Vergnügen. Zumal Sie nur über W-LAN, nicht aber über das Mobilfunknetz mit- und gegen Freunde antreten können. Nur das Einloggen ins Playstation Network und den Store sowie das Surfen oder das Chatten sind über UMTS möglich. Per UMTS besteht zudem einen Download-Limitierung auf 20 MByte pro Datei, so dass Sie nur Mini-Spielchen aus Sonys Playstation Store unterwegs herunterladen können. Größere Dateien wie etwa Uncharted: Golden Abyss , das satte 3,8 GByte auf die Waage bringt, müssen Sie dagegen per W-LAN oder mit einem Umweg über die Playstation 3 beziehungsweise den PC oder den Mac herunterladen, sofern Sie den Titel nicht als Vita-Modul kaufen. Besitzen Sie ein Smartphone, das auch als Internetzugang fungieren kann (»W-LAN-Hotspot oder Tethering«-Funktion), können Sie die W-LAN-Vita unterwegs auch darüber mit dem Internet verbinden.

Zusatzkosten

Grafisch und spielerisch aufwändige Titel wie Uncharted: Golden Abyssoder Wipeout 2048 kosten als Modul zwischen 40 und 45 Euro, als digitaler Download aus dem Playstation Store etwa fünf Euro weniger. Neben dem für die Playstation Vita 3G zum Nutzen der UMTS-Funktion obligatorischen Mobilfunkvertrag, benötigen Sie für beide Playstation-Vita-Modelle praktisch zwingend eine zusätzliche, proprietäre Speicherkarte von Sony. Die gibt es mit Kapazitäten von 4,0 GByte (20 Euro), 8,0 GByte (30 Euro) oder 16,0 GByte (50 Euro). Viele Vita-Spiele setzen eine solche Karte zum Speichern von Spielständen voraus, wer Zusatzprogramme oder Videos und Musik auf die Vita bringen will, benötigt diese ebenfalls, da die Vita keinen eingebauten Speicher besitzt. Die »Playstation Vita Memory Cards« erinnern in Form und Größe an eine Micro-SD-Karte, kosten bei gleicher Kapazität aber grob drei Mal so viel.

Sony Playstation Vita : Die Playstation Vita Memory Cards erinnern an die gängigen Micro-SD-Speicherkarten, sind aber etwa drei Mal so teuer. Die Playstation Vita Memory Cards erinnern an die gängigen Micro-SD-Speicherkarten, sind aber etwa drei Mal so teuer. Ebenfalls separat verkauft Sony ein »Playstation Vita Starter Kit« für 25 Euro, das unter anderem eine Schutzfolie und ein Reinigungstuch für das Display, eine Tasche (die sich auch als Standfuß nutzen lässt) und eine Handgelenksschlaufe enthält. Im Lieferumfang der Sony Playstation Vita befindet sich nämlich nur ein Ladegerät mit abnehmbarem USB-Kabel, über das sich die mobile Konsole mit einem PC, Mac oder einer Playstation 3 verbinden (und ebenfalls laden) lässt.

Aufgrund des mageren Zubehörs – vor allem durch die fehlende, aber in der Praxis notwendige Speicherkarte – beklagten sich viele potenzielle Käufer zum Start der Playstation Vita über die dadurch verursachten Zusatzkosten. Eventuell bietet Sony deshalb momentan die W-LAN-Version der Playstation Vita mitsamt einer 4,0-GByte-Speicherkarte sowie dem Starter Kit auf der eigenen Webseite für 280 Euro an. Trotzdem scheint Sony dem bei Spielkonsolen üblichen Schema zu folgen, die Hardware zum Herstellungspreis (oder sogar etwas darunter) zu verkaufen, um dann an Zubehör und Spielen kräftig zu verdienen.

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Avatar Kuomo
Kuomo
#1 | 02. Mrz 2012, 18:13
Extra Memorycards zu benutzen ist einfach nur unnötig, Micro SDs hätten es auch getan. Aber gut da war die Profitgier mal wieder grösser, als die Kundenfreundlichkeit.
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Avatar Creeb
Creeb
#2 | 02. Mrz 2012, 18:19
Zitat von Kuomo:
Extra Memorycards zu benutzen ist einfach nur unnötig, Micro SDs hätten es auch getan. Aber gut da war die Profitgier mal wieder grösser, als die Kundenfreundlichkeit.


Ist ja bei Sony leider nichts neues, Digitalkameras und damals auch die PSP hatten eigene Speicherkarten formate.
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Avatar generalcartman
generalcartman
#3 | 02. Mrz 2012, 18:29
in japan ist sie ja schon gefloppt, hier wird es bestimmt nicht anders sein... ca 100 euro weniger, dann kaufen bestimmt viel mehr eine vita, bei dem preis + memory card aber nur die sony-freaks usw. der launch des 3ds war auch wegen dem doch zu hohen preis ebenfalls eher schlecht. auch die meisten launch-spiele sind nicht so der burner :/ sobald neue und gute spiele für die vita kommen und der preis nachlässt, denke ich, dass die vita sich gut verkauft
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Avatar Phippu
Phippu
#4 | 02. Mrz 2012, 18:31
"Der Prozessor der Playstation Vita ist ein ARM Cortex A9, der mit bis zu 2,0 GHz arbeiten kann. Unbestätigten Angaben zufolge begrenzt Sony den Takt des Cortex A9 aber auf 1,4 GHz, um Wärmeentwicklung und Strombedarf zu limitieren. Damit setzt die Playstation Vita auf den gleichen Prozessor, den auch das iPhone 4S (mit 800 MHz) und das iPad 2 (mit 1,0 GHz) benutzen "

Liebe GS, "Cortex A9" ist nicht ein Prozessor, sondern eine Architektur wie z.b x86 oder IA64. Demzufolge haben z.b das iPad und die PS Vita NICHT die gleiche CPU!
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Avatar Aztec_
Aztec_
#5 | 02. Mrz 2012, 18:32
Abwarten und Tee trinken.
Mit kommenenden Firmeware updates und Spielen und sinkenden Preisen bei den Speicherkarten wird die Vita von zeit zu zeit immer attraktiver. Mal sehn ob sie sich in Zukunft gegen die Smartphones behaupten kann.
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Avatar diabLo-Designz
diabLo-Designz
#6 | 02. Mrz 2012, 18:33
Ohne Mario, ohne mich!*scnr*
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Avatar xy-maps
xy-maps
#7 | 02. Mrz 2012, 18:38
Ich bin froh endlich wieder auf Knöpfe zu drücken und nicht auf so einen kleinen Handy TouchScreen rumzuwischen.
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Avatar Gnummi
Gnummi
#8 | 02. Mrz 2012, 18:40
Ich kann das Preis-Gejammere nicht mehr hören. Gemessen an der Top-Technik, die Sony verbaut (deutlich schneller als JEDES derzeitige hochpreisige Smartphone und Tablet), ist die Vita sogar noch echt günstig geraten. Mit dem Verkauf der Vita allein wird Sony wohl nicht viel Gewinn erwirtschaften. Klar, dass sie da beim Zubehör wie Speicherkarten ordentlich zulangen.
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Avatar zereberu
zereberu
#9 | 02. Mrz 2012, 18:47
hoffe, dass die hier genauso floppt wie in Japan.
Dann werden die Preise sinken.
In so nem Jahr hol ich sie mir vllt.
Hab mir von nem Monat ne PS3 geholt und für 60€ gleich mal 7 gebrauchte Spiele.
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Avatar Wasper
Wasper
#10 | 02. Mrz 2012, 18:48
Zitat von generalcartman:
in japan ist sie ja schon gefloppt, hier wird es bestimmt nicht anders sein... ca 100 euro weniger, dann kaufen bestimmt viel mehr eine vita, bei dem preis + memory card aber nur die sony-freaks usw. der launch des 3ds war auch wegen dem doch zu hohen preis auch eher schlecht. auch die meisten launch-spiele sind nicht so der burner :/ sobald neue und gute spiele für die vita kommen und der preis nachlässt, denke ich, dass die vita sich gut verkauft


100-200€ weniger (200 stand da noch bevor du deinen Post editiert hast)... Ja ne ist klar. Du hast dir aber schon den Test durchgelesen oder? Denn das Teil kostet nur 250€... Das ist ein wirklich guter Preis für die Hardware die da drin steckt. Aber manche bekommen den Hals wohl nicht voll genug...

Nachteil ist aber auf jeden Fall wieder ein eigener MMC-Kartentyp. Aber das ist halt typisch Sony. Bei ihren Digicams, ihren älteren Handys (ein Wunder das die neueren µSDs schlucken und nicht mehr M2s), usw., usf. kamen schon immer eigene MMCs rein, die immer mehr kosteten als der "Standard".
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