Roccat Kone XTD

Mäuse   |   Datum: 29.10.2012
Seite 1 2 3   Wertung

Roccat Kone XTD im Test

Extrem präzise Maus für Shooter-Freunde

Bereits seit ihrer Markteinführung 2008 erfreut sich die Kone großer Beliebtheit bei den Spielern. Dieses Jahr legt Roccat die Maus mit einigen Änderungen neu auf. Ist die Roccat Kone XTD im Test dadurch noch besser geworden?

Von Tom Loske |

Datum: 29.10.2012


Zum Thema » Roccat Savu Präzise Shooter-Maus » Die besten Spieler-Mäuse Kaufberatung Mäuse Januar 2012 Bisher war die Roccat Kone eher bei Liebhabern von Action-Spielen beliebt. Auch die neue Kone XTD wird mit Sicherheit wieder viele Freunde bei dieser Spieler-Gruppe finden. Trotz unveränderter Tastenanzahl will Roccat mit der Neuauflage die Zielgruppe aber auch auf MMO-Spieler erweitern, darauf lässt zumindest die Produktwebseite schließen. Am grundsätzlichen Design der für rechte Hände ausgelegten Maus verändert Roccat aber nichts. Beim Preis langt Roccat bei der Kone XTD richtig hin – stolze 90 Euro kostet der High-End-Nager zum Testzeitpunkt.

Roccat Kone XTD : Die Kone XTD bietet die bewährte Bauform bei noch höherer Präzision. Die Kone XTD bietet die bewährte Bauform bei noch höherer Präzision.

Die Abtastrate der Maus wurde signifikant gesteigert. Der Sensor des Vorgängers löste noch mit 6.000 dpi auf, die überarbeitete Version mit 8.200 dpi und zieht damit mit anderen Oberklasse-Modellen gleich. Dank hoher Präzision und schneller USB-Abfragerate von 1.000 Hz ist das Zeigergefühl stets geschmeidig. Der umfangreiche Treiber hilft, die Maus an die eigenen Vorlieben anzupassen.

Präzision

Die Genauigkeit der Roccat Kone XTD bietet überhaupt keinen Grund zum Meckern. Alle unsere Eingaben werden im Test stets präzise umgesetzt. Egal in welchem Genre wir uns tummeln, die Maus ist jeder Herausforderung gewachsen. Selbst schnelle Shooter wie Battlefield 3 oder gar Quake Live meistert die Kone XTD problemlos. Das gilt allerdings auch für Konkurrenten wie die Steelseries Sensei oder die Logitech G9x . Der Sensor der neuen Roccat-Maus funktionierte im Test auf allen Unterlagen, selbst auf transparenten Glasmauspads, die so vielen Nagern Schwierigkeiten bereiten.

Die USB-Frequenz dürfen wir in vier Schritten von 125 bis 1.000 Hz einstellen. Die Stufen sind dabei vorgegeben und können nicht frei gewählt werden. Je höher die Abfragerate, umso ruhiger wird die Zeigerbewegung, ältere Systeme können aber von einer hohen Polling-Rate überfordert sein. Auch Macs haben häufig Schwierigkeiten mit USB-Frequenzen über 500 Hz. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Einstellungen bemerken wir im Test zwar, allerdings nicht übermäßig. Trotzdem spielen wir am liebsten mit der maximalen Abfragerate.

Roccat Kone XTD : Der neue Laser-Sensor bietet satte 8.200 dpi. Damit zieht Roccat mit der G600 von Logitech gleich. Der neue Laser-Sensor bietet satte 8.200 dpi. Damit zieht Roccat mit der G600 von Logitech gleich.

Technik

Gegenüber der Roccat Kone + hat der Hersteller die Abtastrate von 6.000 dpi auf 8.200 dpi erhöht. Die lässt sich im nur per Download verfügbaren Treiber in 200-dpi-Schritten völlig frei einstellen. Gleiches gilt für die fünf dpi-Stufen, zwischen denen wir jederzeit per Tastendruck wechseln dürfen. Die dpi-Änderung teilt uns das Spiel auch akustisch mit. Das stört beim Spielen nicht wirklich, aber wer möchte, kann die Funktion einfach abschalten. Bis zu fünf Profile legen wir direkt im internen Speicher der Maus ab, für jedes gespeicherte Profil dürfen wir die dpi-Stufen variabel festlegen. So können wir auch an fremden Rechnern direkt mit unseren gewohnten Einstellungen spielen. Weitere Konfigurationen speichern wir auf Wunsch einfach auf der Festplatte.

Die Easy-Aim-Funktion kennen wir schon von anderen Mäusen, etwa der Roccat Savu . Wir definieren einen der Schalter als Easy-Aim-Taste und solange wir diese gedrückt halten, wird beispielsweise die Abtastrate von den vollen 8.200 dpi auf 800 dpi reduziert, um uns kleinere Korrekturen beim Snipern zu erleichtern. Alternativ können wir damit kurzzeitig auf eine andere Tastenbelegung wechseln, denn jeder Taste der Kone XTD dürfen wir zwei Befehle zuweisen. Besonders in MMOs finden wir dieses System nützlich.

Roccat Kone XTD : Die gummierten Seitenwände bieten auch in hektischen Situationen ausreichend Halt. Die gummierten Seitenwände bieten auch in hektischen Situationen ausreichend Halt.

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Avatar Iaquinta
Iaquinta
#1 | 29. Okt 2012, 11:21
95?

Viel zu Hoch wie ich finde, zumal die Roccat Mäuse keine lange Lebensdauer haben.
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Avatar Hanfblatt93
Hanfblatt93
#2 | 29. Okt 2012, 11:22
WoW 95%...

ist aber trotzdem kein grund meine 5 jahre alte G9 auszutauschen.
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Avatar Johnny_Kash
Johnny_Kash
#3 | 29. Okt 2012, 11:36
Spinnt das Mausrad auch wieder so rum?

Habe den Vorgänger, die Kone (+) und da haben sich viele leute über das Mausrad beschwert. Ich bin einer davon .
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Avatar stojo
stojo
#4 | 29. Okt 2012, 11:38
Edit 2:

Ich habe mir die Roccat XTD nun gekauft. Und wie bei dem Vorgänger war es ein totaler Fehlkauf. Die Verarbeitung ist eine Frechheit. Die linke und die rechte Maustaste klappern beim drücken sehr unangenehm. Das Mausrad verspringt beim rollen. Ich musste 2 mal auf die Verpackung schauen, ob es wirklich die KONE XTD ist. Ausserdem klappert der Boden der Maus beim Rudern. Das liegt an dem Gewichtefach, welches nicht richtig fest sitzt. Ich kann mir echt nicht erklären, welche Maus ihr da getestet habt. Gerne schicke ich euch meine mal zu, damit ihr den Test mal updaten könnt. Sicherlich kann dies ein Einzefallfall sein, aber ich finde es sehr komisch, dass die Qualität genauso billig ist wie beim Vorgänger. Ich bin kein Roccat-Hater, aber die Maus geht definitiv zurück.

Alt:

Man sollte die nächsten Monate abwarten. Der Vorgänger gefiel doch anfangs auch, aber dann stellten sich krasse Mängel heraus. Besonders das Mausrad war eine Katastrophe. Ich hoffe, dass dies nun behoben ist.

Dann ist es sicherlich eine tolle Spielermaus mit langen Lebenserwartungen.


Edit: Ich benutze die Razer Taipan, diese hier und die Razer haben bei dem Punkt "Verarbeitung" exakt die selben Vorteile und keine Nachteile. Die Roccat bekommt aber 9/10 und die Razer eine 8/10. Warum?

Pro:
+hochwertige Haptik
+gummierte Seitenteile
+textilummanteltes Kabel

Kontra:

nichts.
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Avatar Ysanne
Ysanne
#5 | 29. Okt 2012, 11:38
Sowas ist immer recht subjektiv. Die hochgelobten Razr Mäuse hatten bei mir beispielsweise eine extrem kurze Lebensdauer.

Mir gefallen die Roccat Produkte zumindest vom Design und wenn eine Maus mal zu Bruch geht... Naja ist halt ein Gebrauchsgegenstand.

Sent from my Nexus 7 without tapatalk. This constant spam is extremely annoying...
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Avatar Maftiosi
Maftiosi
#6 | 29. Okt 2012, 11:40
Für mich gibt es nur die MX518 bzw. den Nachfolger G400. Never change a running system ;)
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Avatar deathproofxx79
deathproofxx79
#7 | 29. Okt 2012, 11:43
Ich kann nur für die Kone sprechen, liegt besser in der Hand als die 9x und vor allem ist der Treiber und dessen Individualisierungen besser. Wie immer subjektives Empfinden. Ich bin mit der Kone glücklicher als mit Logitech.
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Avatar mja
mja
#8 | 29. Okt 2012, 11:45
für das teil zu teuer wenn ich bedenke was mein g9 schon hinter sich hat würde ich da lieber wieder ne g9 kaufen und die kostet weniger ^^
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Avatar GDI121
GDI121
#9 | 29. Okt 2012, 11:50
Solange meine Uralte Razer Deathadder noch läuft wie ein Uhrwerk brauch ich keine neue und wenn dann würde ich mir keine Roccat holen alle die ich kenne die eine gekauft haben, haben schon eine neue weil die Roccat Kaputt gegangen ist.

Außerdem braucht kein Mensch 8000 dpi
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Avatar Wirago
Wirago
#10 | 29. Okt 2012, 11:53
Wofür brauch eig 8200 dpi? Ich mein, ernsthaft? Ich sehe hier keinen praktischen Nutzen. Um mich in Shootern in Lichtgeschwindigkeit um die eigene Achse drehen zu können?

Wenn jemand Einsatzgebiete kennt höre ich es mir gerne an ^^
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